Die Chancen steigen, dass erstmals seit 2014 wieder eine Schweizer Skispringerin an Olympia starten kann. Gleich am ersten Wochenende erfüllt Sina Arnet die halbe Olympiaqualifikation (zwei Top-25-Resultate). Auf der Grossschanze in Lillehammer springt die 20-jährige Engelbergerin auf den 24. Platz.
Wie bereits am Samstag zum Start in die Weltcupsaison ist auch am Sonntag in Lillehammer Gregor Deschwanden der Beste der Schweizer Skispringer. Nach zwei Durchgängen belegt er den 25. Platz. Ebenfalls zu den Top 30 zählt am Sonntag Juri Kesseli. Der 20-jährige Luzerner erreicht erstmals in seiner Karriere den zweiten Durchgang und sichert sich mit dem 29. Schlussrang seine ersten Weltcuppunkte. Wie am Samstag nicht zu den besten 30 zählen Sandro Hauswirth (32.) und Simon Ammann (39.).
Die Schweizer Männer reagieren auf ihre Niederlage im Zweitrundenspiel an der Curling-EM im finnischen Lohja vom Sonntagmorgen. In der zweiten Partie des Tages sichert sich das Team um Skip Yannick Schwaller gegen Polen den zweiten Sieg im dritten Spiel.
Für den Vorentscheid sorgt dabei ein Fehler von Seiten der Polen im dritten End. Wegen eines misslungenen letzten Steins gehen die Schweizer überraschend mit 4:1 in Führung. Den Polen, die ihre ersten beiden Partien an der EM gewonnen haben, gelingt keine Reaktion mehr, die Schweiz gewinnt in acht Ends mit 9:3.
In der ersten Partie des Tages gegen Deutschland liegt die Schweiz hingegen während der gesamten Partie in der Defensive und verliert schliesslich mit 6:8.
Wie die Männer mussten auch die Schweizer Frauen am Sonntag ihre erste Niederlage an der EM hinnehmen. Gegen Litauen unterlagen sie deutlich 5:10. Entscheidend war dabei das neunte End, in dem Litauen sich um zwei Punkte absetzen konnte. Den Schweizerinnen rund um Skip Corrie Hürlimann gelang es daraufhin nicht, zum 7:7 auszugleichen und ein Zusatzend zu erzwingen.
Wie die Männer müssen auch die Schweizer Frauen am Sonntag ihre erste Niederlage an der EM hinnehmen. Gegen Litauen unterliegen sie deutlich 5:10. Entscheidend ist dabei das neunte End, in dem Litauen sich um zwei Punkte absetzen kann. Den Schweizerinnen rund um Skip Corrie Hürlimann gelingt es daraufhin nicht, zum 7:7 auszugleichen und ein Zusatzend zu erzwingen.
Während die Männer bereits am Sonntagabend im Spiel gegen Polen auf die Niederlage reagieren können, sind die Frauen erst am Montag gegen Deutschland wieder im Einsatz.
Den Schweizer Bobfahrerinnen fehlt bei der Olympia-Hauptprobe in Cortina d'Ampezzo im Zweier einiges für einen Podestplatz. Nach dem 7. Platz im Monobob klassierte sich Melanie Hasler mit Anschieberin Nadja Pasternack beim Weltcup-Auftakt auf der neuen Olympiabahn in Cortina d'Ampezzo im Zweier im 8. Rang. Die anderen Schweizer Duos Inola Blatty/Salomé Kora (11.) und Debora Annen/Mara Morell (12.) verpassen die Top 10 knapp.
Für die Spitzensprinterin Kora war es ein erfreuliches Wettkampfdebüt im Eiskanal, die Startzeiten dürfen sich sehen lassen – hier gibts mehr dazu. Die Deutsche Laura Nolte wiederholt ihren Sieg vom Samstag im Monobob überlegen – an ihrem 27. Geburtstag.
Auch bei den Männern bleiben die Schweizer ohne Spitzenplatz. Wie schon mit dem Zweier ist der Bündner Cédric Follador auch mit dem Vierer schneller als der eigentliche Teamleader Michael Vogt. Der Engadiner belegt den Neunten, der Schwyzer eine Hundertstel dahinter den 10. Platz. Der dritte Schweizer Schlitten mit Pilot Timo Rohner klassiert sich auf dem 12. Rang. Der Sieg geht wie am Samstag an den Deutschen Johannes Lochner.
Im kanadischen Calgary belegen die Schweizer Eisschnellläuferinnen in der Teamverfolgung der Division B mit einer Zeit von 3:01,082 Minuten den zweiten Platz. Das Team mit Nadja Wenger, Kaitlyn McGregor und Ramona Härdi muss sich mit 0,163 Sekunden Rückstand lediglich Norwegen geschlagen geben. Polen komplettiert das Podest.