So rechtfertigt sich Lägreid an der Pressekonferenz
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Nach Seitensprung-Beichte:So rechtfertigt sich Lägreid an der Pressekonferenz

«Es ist schmerzhaft»
Nach Fremdgeh-Geständnis im TV: Jetzt spricht die Ex von Biathlon-Star

Sturla Holm Lägreid sorgte mit dem Geständnis, seine Freundin betrogen zu haben, für Aufsehen. Die Goldmedaille seines Teamkollegen Johan-Olav Botn gerät dadurch in den Hintergrund. Dafür entschuldigt sich Lägreid nun, seine Ex-Freundin kann ihm nicht verzeihen.
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Sturla Holm Lägreid bereut, dass er am Dienstag seine Untreue gegenüber seiner Ex-Freundin gestanden hat.
Foto: IMAGO/Bildbyran

Darum gehts

  • Biathlon-Star Sturla Holm Lägreid bereut Zeitpunkt seines Fremdgeh-Geständnisses
  • Goldmedaille von Teamkollegen rückte in den Hintergrund
  • Ex-Freundin äussert sich erstmals zum Seitensprung des Biathlon-Stars.
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Der norwegische Biathlet Sturla Holm Lägreid bereut den Zeitpunkt seines Seitensprung-Geständnisses unmittelbar nach dem Einzel-Rennen bei den Olympischen Winterspielen. «Ich war ein bisschen in meiner eigenen Welt», sagt der 28-Jährige.

«Ja, das verstehe ich sehr gut, und ich sehe es jetzt selbst im Nachhinein», sagt Lägreid bereits wenige Stunden, nachdem er mit seinen pikanten Aussagen in Antholz für grosses Aufsehen gesorgt hat, zur Kritik für seine Aussagen.

«Hoffe, ich habe ihm nicht den Tag verdorben»

Der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison hat nach dem Gewinn der Bronzemedaille vor einer Fernsehkamera öffentlich gemacht, dass er seine Freundin betrogen hat. Er sei seiner Partnerin, die er erst vor sechs Monaten kennengelernt hatte, vor drei Monaten untreu gewesen. «Ich habe es ihr vor einer Woche gestanden. Es war die schlimmste Woche meines Lebens», sagte er. Die betrogene Frau sei die «Liebe meines Lebens» gewesen, der «schönste und netteste Mensch der Welt». Sein Ziel sei es, sie mit seiner Offenheit zurückzugewinnen, da sich das Paar mittlerweile getrennt habe.

Im Nachgang des Rennens über 20 Kilometer ist der Seitensprung das beherrschende Thema, der Olympiasieg von Lägreids Landsmann Johan-Olav Botn geht dabei fast unter. «Ich kann nur sagen, dass ich hoffe, dass ich Johan nicht den Tag verdorben habe», sagt Lägreid vor norwegischen Medien nach einer kleinen Medaillenfeier des Teams: «Es ist Johans Tag, und es war etwas schade, dass ich so viel Aufmerksamkeit bekommen habe.»

Ex-Freundin spricht erstmals öffentlich

Jetzt äussert sich auch Lägreids Ex-Freundin, die anonym bleiben möchte. Der norwegischen Zeitung «VG» sagt sie: «Es ist schwer zu verzeihen. Selbst nach einer Liebeserklärung vor der ganzen Welt.» Sie habe sich diese Situation nicht ausgesucht und es sei «schmerzhaft, das durchstehen zu müssen».

Sie bedanke sich bei ihrem Umfeld für die Unterstützung und bei allen, die mit ihr mitgefühlt hätten, ohne zu wissen, wer sie ist. Mit Lägreid habe sie über sein öffentliches Geständnis gesprochen: «Wir hatten Kontakt, und er kennt meine Meinung dazu.»

Ex-Biathlon-Dominator äussert Kritik

Kritik an Lägreids emotionalem Ausbruch gibt es auch von Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö. «Er hat falsch gehandelt. Wir haben einen reumütigen Jungen dort stehen sehen, aber leider sind sowohl Ort als auch Zeitpunkt völlig falsch», sagt Bö, der im vergangenen Winter noch mit seinem Landsmann Lägreid um Siege und Titel kämpfte, beim Sender NRK.

Der einstige Biathlon-Dominator versucht das Verhalten jedoch einzuordnen. «Bei Sturla sind die Gefühle offen zu sehen. Er kann sie nicht verbergen», sagt Bö (32) über seinen langjährigen Teamkollegen: «Ich glaube, die Gefühle sind einfach aus ihm herausgebrochen.»

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