Nach Monte-Carlo-Titel
Wo Sinner und Alcaraz den «Big Three» schon voraus sind

Jannik Sinner und Carlos Alcaraz dominieren den Tennissport weiter nach Belieben und sammeln Titel um Titel. Im Direktduell machte der Italiener jüngst Boden gut, auch wenn der Spanier noch leicht vorne liegt. Und wie ist der Vergleich zu den «Big Three»?
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Jannik Sinner (l.) holt in Monte-Carlo seinen dritten Masters-Titel der Saison und verkürzt im Direktduell mit Alcaraz.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sinner schliesst im Titelrennen mit Alcaraz auf
  • Spanier liegt nur noch einen Titel vor dem Italiener
  • Alcaraz mit 22 Jahren mehr Grand Slams als Big Three seinerzeit
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Im Masters-Final von Monte Carlo hiess die Begegnung mal wieder Jannik Sinner (24) gegen Carlos Alcaraz (22). Mit dem Triumph über seinen spanischen Dauerrivalen holte Sinner nicht nur das dritte von drei Masters in diesem Jahr, sondern liegt im Direktduell nur noch einen grossen Titel im Hintertreffen.

Sinner dank Masters-Hattrick wieder an Alcaraz dran

Noch zu Jahresbeginn hatte Alcaraz allen Grund zum Feiern. Bei den Australian Open besiegte der 22-Jährige Altmeister Novak Djokovic (38) in vier Sätzen und holte sich damit seinen bereits siebten (!) Grand Slam. Zudem löste er Rafael Nadal (39) als jüngsten Spieler ab, der alle vier Turniere auf höchster Stufe gewann. Der Premierensieg in Melbourne liess sein «Big-Title-Konto» auf 15 anwachsen, wodurch er sich vier Längen vor Sinner sah.

Doch dann folgte der März mit den beiden Masters in Indian Wells und Miami. Während Alcaraz beim ersten Turnier im Halbfinal stand, scheiterte er in Florida völlig überraschend bereits in der zweiten Runde. Sinner hingegen präsentierte sich in prächtiger Form und marschierte innert rund drei Wochen zu zwei Masters-Titeln.

SpielerGrand SlamsATP FinalsMastersTotal
Carlos Alcaraz70815
Jannik Sinner42814

Auch in Monte Carlo war der Südtiroler der stärkste Spieler und holte sich dadurch seinen dritten Masters-Sieg in Serie. Zusammen mit Novak Djokovic ist er nun der einzige Spieler, der die ersten drei 1000er-Turniere einer Saison en suite gewinnen konnte. Dank seines Hattricks machte er auch im Duell mit Alcaraz wieder Boden gut und steht neu bei 14 grossen Titeln.

Sinner und Alcaraz inmitten der «Big Three»

Die neue Tennisgeneration hat sich längst an der Spitze des Sports etabliert. Und auch wenn der Weg bis zu den Allergrössten noch ein weiter ist, setzte das Duo bereits früh erste Ausrufezeichen. Als Alcaraz 2022 seinen ersten US-Open-Triumph feierte, war er gerade einmal 19 Jahre und 129 Tage alt. Nur Rafael Nadal war in der Geschichte noch jünger (19 Jahre, 2 Tage), Federer (21 Jahre) und Djokovic (20 Jahre) hingegen ein gutes Stück älter.

Vor allem aber durch seine Ausbeute seither lässt er alle hinter sich. Mit 22 Jahren gewann er bereits sieben Grand Slams und damit so viele wie keiner der «Big Three». Federer stand im selben Alter erst bei drei Titeln, Djokovic hatte wie Sinner lediglich einmal gewonnen. Nadal war zwar schon sechsfacher Triumphator, doch keiner hatte so viel wie Alcaraz. Mit 24 Jahren hat Sinner aber auch schon zwei Grand-Slam-Titel mehr als zum Beispiel Djokovic im selben Alter.

SpielerGrand SlamsATP FinalsMastersTotal
Carlos Alcaraz70815
Jannik Sinner42814
Roger Federer2062854
Rafael Nadal2203658
Novak Djokovic2474071

Blickt man auf das Abschneiden bei den ATP Finals, ist der Italiener hingegen Klassenbester – zusammen mit Roger Federer. Mit 24 darf er sich bereits zweifacher Sieger nennen, Djokovic reckte die Trophäe für den besten Tennisspieler des Jahres damals erst einmal in die Höhe. Verrückt: Nadal sollte in seiner gesamten Karriere kein einziges Mal beim Saisonfinale siegen. Ob Alcaraz die seit dem Gewinn von Alex Corretja von 1998 anhaltende spanische Durststrecke bald beendet?

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