Bencic über Baby-Pause
«Jeder Tag mit Bella ist eine Freude»

Belinda Bencic gewährt Einblick in ihr neues Leben als Mutter – und sie erklärt, warum sie sich auf dem Weg zur geplanten Rückkehr in den Profisport genügend Zeit lassen möchte.
Publiziert: 14.06.2024 um 19:01 Uhr
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Aktualisiert: 14.06.2024 um 20:23 Uhr
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Belinda Bencic steht bereits wieder auf dem Platz – wenn auch nur für ganz leichte Einheiten.
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Marco PescioReporter Sport

Die ersten Filzbälle hat sie bereits wieder übers Netz geschlagen – doch Priorität geniesst derzeit ganz klar das Familienleben: Rund sieben Wochen nach der Geburt ihrer Tochter Bella spricht Belinda Bencic (27) erstmals über ihr Familien-Glück. Die Ostschweizerin sagt, sie koste die gemeinsame Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Verlobten Martin Hromkovic (42) gerade «in vollen Zügen» aus. Bencic über…

… den neuen Alltag als Mami:

«Es geht uns allen mega gut. Alle sind gesund – und das ist das Wichtigste. Jeder Tag mit Bella ist eine Freude. Natürlich ist es nach der Geburt eine Umstellung, aber klar im positiven Sinn, wie ich finde. Auch wenn wir mal ein paar Stündchen weniger schlafen, macht es uns nicht viel aus. Der Körper gewöhnt sich schnell daran. Wir haben es in den ersten Wochen bewusst langsam angehen lassen. Wir waren in der Zeit vor und nach der Geburt oft in der Schweiz. Jetzt pendeln wir zwischen hier und Bratislava hin und her.»

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… ihre ersten Stunden auf dem Tennisplatz seit der Geburt:

«Ich habe diese Woche wieder ein paar erste Bälle gespielt – einfach, weil ich die Lust verspürt habe, wieder einmal dieses Gefühl zu haben. Das hat mir sehr gut getan. Aber ich spüre natürlich auch, dass ich noch ganz am Anfang stehe. Es geht mir vor allem darum, meinen Körper zu bewegen, die Muskeln zu aktivieren. Ich freue mich jetzt schon, wenn ich bald eine Runde joggen gehen kann. (Lacht.) Ich gehe auch mal ein Stündchen ins Gym. Aber trainieren kann man das noch nicht nennen.»

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… ihre Comeback-Pläne:

«Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wo ich stehe. Ich finde es schwierig, abzuschätzen, wie weit ich beispielsweise im Herbst sein werde. Ich kann schlicht nicht beurteilen, wie mein Körper auf die erste richtige Belastung reagieren wird. Doch ich will mir hier keinen Druck machen. Ich möchte mir genügend Zeit lassen – und gleichzeitig diese Phase mit der Familie geniessen. Denn solche Momente sind einmalig, dessen bin ich mir bewusst und deswegen hat das jetzt auch klare Priorität. Gleichzeitig werde ich versuchen, mich Schritt für Schritt einem Comeback zu nähern. Die Rückkehr kann noch dieses Jahr sein, sie kann aber auch sehr gut erst nächstes Jahr passieren.»

… den Olympia-Gedanken im Hinterkopf:

«Ich sage mal: Zu 99 Prozent werde ich es nicht schaffen, Ende Juli parat für die Sommerspiele zu sein. Ganz ausschliessen möchte ich aber nichts. Doch auch wenn ich es wohl verpasse, kann ich nicht sagen, dass ich gross enttäuscht bin: Ich habe ja den allerbesten Grund, dieses Jahr nicht teilzunehmen. (Schmunzelt)

… den Kontakt zu anderen Tennis-Mamis auf der Tour:

«Ich habe mich bereits mit der einen oder anderen Spielerin, die ebenfalls schon Mutter geworden ist, ausgetauscht. Mit Angelique Kerber (36) und Tatjana Maria (36) beispielsweise – oder auch mit Mandy Minella (38). Ich sehe, wie sie ihr Leben meistern. Das gibt mir Mut, es auch zu schaffen. Klar: Wir sind noch nicht gross ins Detail gegangen, aber ich werde mir sicher noch mehr Tipps abholen, wenn es dann auch bei mir konkret wird mit dem Comeback.»

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