Beendet
Super G
Val di Fassa
Val di Fassa
1.
Elena Curtoni
Elena Curtoni1:29.07
2.
Kajsa Vickhoff Lie
Kajsa Vickhoff Lie+0.26
3.
Asja Zenere
Asja Zenere+0.27
08.03.2026, 12:41 Uhr

Weltcup zieht weiter nach Åre

Mit dem dritten Sieg einer Lokalmatadorin endet also das Rennwochenende von Val di Fassa. Nachdem erst Laura Pirovano zwei Erfolge am Freitag und Samstag feiern konnte, gewinnt heute Elena Curtoni. Kommende Woche geht es jedoch direkt weiter. Am Samstag gibt es die Entscheidung im Riesenslalom von Åre in Schweden. Auch von dem Event berichten wir wieder live. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis zum nächsten Mal!

08.03.2026, 12:38 Uhr

Grob überrascht für die Schweiz

Als beste Schweizerin kommt Malorie Blanc ins Ziel. Mit Position sechs ist sie lediglich eine Zehntel vom Podium entfernt, sodass vor allem der zeitliche Abstand nach vorne sehr überschaubar ist. Für die Überraschung sorgt jedoch Stefanie Grob, die mit Startnummer 35 auf Rang zehn vorgefahren ist. Damit liegt sie drei Plätze vor Corinne Suter. Ausserdem hat es auch Janine Schmitt als 20. in die Punkteränge geschafft. Bei Joana Hählen heisst es Abschied nehmen. Die 34-Jährige verpasst den Sprung unter die besten 25 in der Super-G-Wertung und wird somit das Saisonfinale verpassen. Dennoch kann sie mit Rang 28 einen versöhnlichen Ausklang ihrer Karriere feiern.

08.03.2026, 12:32 Uhr

Hütter hält die ÖSV-Farben hoch

Auch beim ÖSV wird man heute nicht unbedingt glücklich mit dem heutigen Abschneiden sein. Lediglich Cornelia Hütter konnte vorne reinfahren. Auch wenn der siebte Platz nicht unbedingt das erhoffte Spitzenergebnis ist, lag Hütter gerade einmal 17 Hundertstel hinter dem Podium. Ansonsten kommt Nade Fest auf 14 ein, während Mirjam Puchner und Nina Ortlieb die Ränge 18 und 19 belegen. Ariane Rädler wird dazu noch 22., sodass immerhin fünf ÖSV-Athletinnen unter den besten 30 sind. Vanessa Nussbaum verpasst die Punkte um einen Rang.

08.03.2026, 12:27 Uhr

Schwaches Abschneiden des DSV

Nachdem Emma Aicher am Freitag noch auf dem Podium stand, waren der gestrige und der heutige Tag zum Vergessen. Beim Super-G von Val di Fassa wurde die 22-Jährige von einer Bodenwelle ausgehoben, weshalb sie kurz darauf ein Tor verpasste. Auch Fabiana Dorigo hat das Rennen nicht beenden können, sodass ausschliesslich Kira Weidle-Winkelmann ins Ziel kam. Mit über zwei Sekunden Rückstand reicht es gerade einmal für Rang 27, womit man die eigenen Erwartungen nicht erfüllen konnte.

08.03.2026, 12:24 Uhr

Curtoni gewinnt vor Lie und Zenere

Jordina Caminal Santure verpasst ein Tor und scheidet aus, sodass der Super-G von Val di Fassa beendet ist. Dementsprechend steht fest, dass Elena Curtoni ihren vierten Weltcupsieg ihrer Karriere feiern kann! Dahinter wird Kajsa Vickhoff Lie Zweite. Die grösste Überraschung des Tages ist jedoch Asja Zenere, die mit Nummer 33 auf Platz drei vorgefahren ist. Die Italienerin verdrängte Alice Robinson und Romane Miradoli vom Podium, die zuvor zeitgleich waren.

08.03.2026, 12:12 Uhr

Daria Zurlinden (SUI)

Als letzte Starterin für die Schweiz macht sich Daria Zurlinden auf den Weg in Richtung Ziel. Nach einem guten Start möchte die 21-Jährige zu viel und kann dem Druck bei einem Linksschwung nicht standhalten, sodass sie ausscheidet.

08.03.2026, 12:08 Uhr

Anna Schilcher (AUT)

Nach einem Fahrfehler endet das Rennen von Anna Schilcher vorzeitig. Es ist klar zu hören, was die Österreicherin über ihr Ausscheiden hält, und sie flucht auf Englisch.

08.03.2026, 12:07 Uhr

Vanessa Nussbaumer (AUT)

Das ist bitter für Vanessa Nussbaumer, die als 31. im Ziel ankommt und sieben Hundertstel Rückstand auf Breezy Johnson hat, womit sie immerhin einen Punkt hätte mitnehmen können.

08.03.2026, 12:05 Uhr

Delia Durrer (SUI)

Bei Delia Durrer ist der Wurm drin. Nach einem Fahrfehler ist sie gleich mehrfach zu spät dran und rettet sich von Tor zu Tor. Das ist nicht besonders schnell und so hat sie 3,18 Sekunden Rückstand auf Curtoni.

08.03.2026, 12:03 Uhr

Jasmin Mathis (SUI)

Auch Jasmin Mathis kann ihre Leistung nicht vollends abrufen, sodass sie mit einem Rückstand von 3,16 Sekunden auch weit hinter den Punkten reinkommt.

Curtoni gewinnt Super-G
Malorie Blanc schrammt am Podest vorbei

Starke Leistung mit bitterem Ausgang von Malorie Blanc. Die Walliserin schrammt beim Super-G im Val di Fassa nur zehn Hundertstelsekunden am Podest vorbei. Elena Curtoni gewinnt, Landsfrau Asja Zenere fährt sensationell auf Rang drei.
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Malorie Blanc verpasst das Podest um nur zehn Hundertstel.
Foto: AP
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Das Podest

1. Elena Curtoni (It) 1:29,07
2. Kajsa Lie (No) +0,26
3. Asja Zenere (It) +0,27

Das Rennen

Lange hält die Bestzeit von Corinne Suter, die nach Platz drei in der Abfahrt als grösste Schweizer Hoffnung ins Rennen geht, mit Startnummer 3 nicht. Malorie Blanc hält mit der 11 viel besser mit der Spitze mit, fürs Podest reicht es am Ende dennoch nicht. Lange sieht es so aus, als würden auf die Top 3 nur drei Hundertstel fehlen, doch Asja Zenere fährt mit Startnummer 33 sensationell auf Rang drei. So fehlt Blanc am Ende doch eine Zehntelsekunde. 

Eine erste Richtzeit gelingt der Neuseeländerin Alice Robinson, die als Sechste die Top-Gruppe eröffnet. Die Französin Romane Miradoli, direkt nach ihr, egalisiert diese sogleich. Doch auch das zeitgleiche Duo, das später noch völlig überraschend vom Podest geschubst wird, sitzt nur kurz in der Leaderbox. Denn mit der Nummer 8 folgt bereits die Siegesfahrt: Elena Curtoni kann im dritten Rennen in Val di Fassa keine das Wasser reichen. Am nächsten kommt ihr Kajsa Lie, die sich Rang zwei sichert. Die Disziplinen-Führende Sofia Goggia verliert im unteren Streckenteil viel Zeit und muss sich mit Rang neun begnügen. 

Die Schweizerinnen

6. Malorie Blanc + 0,37
10. Stefanie Grob +0,68
13. Corinne Suter +0,82
20. Janine Schmitt +1,56
28. Joana Hählen +2,20
34. Jasmine Flury +2,51
40. Jasmin Mathis +3,16
41. Delia Durrer +3,18
47. Jasmina Suter +4,39
Ausgeschieden: Daria Zurlinden

Corinne Suter mit Startnummer 3 gelingt erneut eine solide Fahrt. Ein, zwei Mal ist sie zu spät und nicht immer schafft sie es, voll auf Zug zu bleiben. Vor allem der Schlussteil gelingt der Schwyzerin gut. Das zeigen bereits die Fahrten der Slowenin Ilka Stuhec (4) und der Französin Camille Cerutti (5), die im letzten Sektor 30 respektive 53 Hundertstel verlieren und knapp hinter Suter zurückfallen. Die beiden nächsten, Alice Robinson und Romane Miradoli, nehmen Suter dann aber beide exakt 0,48 Sekunden ab.

Malorie Blanc legt oben stark los, verliert im Mittelteil aber den herausgefahrenen Vorsprung von 28 Hundertstel wieder. Bis vor der letzten Zwischenzeit liegt sie gleichauf mit Curtoni, verpasst die Zeit am Ende aber um 0,37 Sekunden. Auf das Duo Robinson/Miradoli fehlen nur drei Hundertstel. Dennoch eine starke Fahrt der jungen Walliserin. 

Jasmina Suter bleibt chancenlos. Sie verliert kontinuierlich Zeit und wird weit, weit nach hinten gespült. Von allen, die ins Ziel kommen, ist sie gar die Langsamste. Damit verpasst sie den Weltcup-Final der besten 25. 

Joana Hählen verpasst es, ihre Karriere um ein Rennen zu verlängern. Bis Rennhälfte hält sie sehr gut mit, verpasst im Schlussteil aber eine bessere Platzierung. Weil sie die Top 25 der Super-G-Wertung verpasst, wars das für Hählen im Weltcup. 

Stefanie Grob fährt mit Nummer 35 sackstark. Als Zehnte fährt die 21-jährige Appenzellerin das beste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere heraus. 

Die Stimmen (gegenüber SRF)

Malorie Blanc: «Es gab gute Punkte. Es war etwas wild, aber das geht im Super-G ja gut. Ich bin zufrieden und gehe hier mit einem guten Gefühl weg. Es war eine gute Leistung und irgendwann fallen die Hundertstel dann auf meine Seite.»

Corinne Suter: «Es war ein sehr drehender Lauf. Ich dachte, es gäbe mehr Speed. So bin ich nicht so ins Fahren gekommen, das war etwas schade. Ich bin nicht so zufrieden.»

Der Kugelkampf

Sofia Goggia ging mit 84 Punkten Vorsprung auf Alice Robinson und 116 Punkten Vorsprung auf Emma Aicher ins Rennen. Letztere verabschiedet sich mit einem Ausfall aus dem Rennen. Alice Robinson holt mit ihrem vierten Platz gegenüber Goggia (9.) 21 Punkte auf und geht nur noch mit 63 Zählern Rückstand in den Weltcup-Final. Mit einem Sieg könnte sie Goggia in Lillehammer noch abfangen, wenn diese maximal Siebte wird. Wird sie Zweite, dürfte Goggia nicht in die Punkteränge (Top 15) fahren.

Das gab zu reden

Die vor dem Rennen als grösste Favoritin gehandelte Emma Aicher scheidet als einzige der ersten 35 Startnummern aus. Das wars mit der Chance auf die kleine Kristallkugel. 

Die Bedingungen

Strahlender Sonnenschein in den italienischen Alpen. Die Temperaturen bewegen sich deutlich über dem Gefrierpunkt, dennoch hält die Piste gut.

So gehts weiter

Vor dem Weltcup-Final in Lillehammer (Nor) vom 21. bis zum 25. März stehen in Are (Sd) noch ein Riesenslalom (14. März) und ein Slalom (15. März) auf dem Programm. 

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