Die Festspiele in Adelboden und Wengen sind Geschichte, Grund zur Freude gibts für Skifans jedoch auch am kommenden Wochenende. Mit den Hahnenkammrennen stehen gleich die nächsten Highlights auf dem Programm
| Datum | Event | Startzeit |
| 20. Januar | 1. Abfahrtstraining | 11.30 Uhr |
| 21. Januar | 2. Abfahrtstraining | 11.30 Uhr |
| 22. Januar | 3. Abfahrtstraining | 11.30 Uhr |
| 23. Januar | Super-G | 11.30 Uhr |
| 24. Januar | Abfahrt | 11.30 Uhr |
| 25. Januar | 1. Lauf Slalom | 10.30 Uhr |
| 25. Januar | 2. Lauf Slalom | 13.30 Uhr |
Odermatt mit grossem Abstand hinter Cuche
Beim Namen Marco Odermatt denkt man vielmehr an Rekorde, Meilensteine und Serien als an Premieren. Und doch gibt es sie, Leistungen, die Odi noch nicht schaffte. Dazu zählt etwa ein Abfahrtssieg auf der legendären Streif. Mit zwei zweiten (2022 und 2024) und einem dritten Platz (2024) kam er diesem bereits nahe, ein Triumph wie zuletzt in Wengen glückte ihm hingegen noch nie.
Dabei weiss er aus dem Super-G, wie sich ein Sieg in Kitzbühel anfühlt. Vergangenes Jahr beendete er seinen Lauf 0,11 Sekunden schneller als Raphael Haaser und holte sich seine erste Gams ins Wohnzimmer. Auf Rang drei landete mit Stefan Rogentin ein weiterer Schweizer.
Damit reihte er sich in die lange Liste von Schweizer Triumphatoren ein, die in Kitzbühel in Super-G, Abfahrt oder Slalom siegten. Schweizer Rekordsieger auf der Streif ist Didier Cuche, der gleich sechsmal die goldene Gams in den Himmel reckte – keiner gewann mehr Abfahrten auf der Streif. Davon ist Odermatt noch Jahre entfernt. Entmutigen dürfte ihn dies jedoch keineswegs.
Übrigens: Ein Sieg brächte Odermatt nicht nur die nächste Gams ein, sondern auch den dicksten Scheck im Weltcup. Kitzbühel schüttet mit 350'000 Euro pro Rennen mehr Geld aus als jeder andere Ort. Für den Sieg gibts 101'000. Platz 2 bringt 51'000 ein, für den dritten Rang gibts noch 26'000.