Beendet
Abfahrt
St. Moritz
St. Moritz
1.
Emma Aicher
Emma Aicher1:30.50
2.
Lindsey Vonn
Lindsey Vonn+0.24
3.
Sofia Goggia
Sofia Goggia+0.29
Vonn rast auch in der 2. Abfahrt von St. Moritz aufs Podest
1:54
Nur deutsches Talent schneller:Vonn rast auch in der 2. Abfahrt von St. Moritz aufs Podest
13.12.2025, 12:31 Uhr

Schluss für heute

Das war es für heute aus St. Moritz! Mit dem dritten Weltcupsieg von Emma Aicher verabschieden wir uns für heute aus der Schweiz. Morgen um 10.45 Uhr steht noch der Super G der Frauen an. Auch da werden wir wieder live dabei sein.

13.12.2025, 12:30 Uhr

Aicher feiert ihren dritten Weltcupsieg

Die 22-Jährige feiert ihren insgesamt dritten Weltcupsieg in ihrer Karriere und ihren zweiten Weltcupsieg in der Abfahrt. Emma Aicher war die klar beste im technischen Teil und nutzte die kleinen Fehler von Lindsey Vonn aus und setzte sich vor die US-Amerikanerin und die Italienerin Sofia Goggia an die Spitze.

13.12.2025, 12:28 Uhr

Keine Schweizerin unter den Top-10

Nach den Ausfällen von Lara Gut-Behrami, Corinne Suter und Michelle Gisin tut sich das Schweizer Team noch schwer. Beste Eidgenössin ist Jasmine Flury mit 1,13 Sekunden Rückstand auf Platz elf. Malorie Blanc reiht sich auf Rang 19. Die weiteren Schweizerinnen belegen mit Priska Ming-Nufer (23.), Delia Durrer (25.), Joana Hählen (26.) Jasmine Schmitt (34.), Jasmina Suter (39.) und Stefanie Grob (47.).

13.12.2025, 12:28 Uhr

Puchner beste ÖSV-Athletin

Heute verpassen die Österreicherinnen den Sprung aufs Podium. Die Dritte von gestern, Mirjam Puchner belegt heute mit 65 Hundertstel Rückstand den fünften Rang und ist beste ÖSV-Athletin. Auch Magdalena Egger, Zweite von gestern, schafft es unter die Top-8 als Siebte. Auch Nina Ortlieb (+0,89 Sek.) und Ariane Rädler (+1:07) schaffen den Sprung mit den Rängen acht und zehn unter die Top-10. Cornelia Hütter belegt den 16. Rang. Nadine Fest, Lena Wechner und Christina Ager mussten lange um die Weltcuppunkte zittern. Nadine Fest holt als 30. noch genau einen Punkt. Wechner verpasst als 31. die Punkte knapp, genauso wie Christina Ager auf Rang 34. Emily Schöpf, Victoria Olivier und Anna Schilcher belegen die Plätze 40, 44 und 45. Carmen Spielberger verpasste ein Tor und konnte das Rennen nicht beenden.

13.12.2025, 12:27 Uhr

Weidle-Winkelmann fährt bei Aicher-Sieg unter die Top-15

Emma Aicher überstrahlt mit dem Sieg bei den Deutschen alles. Kira Weidle-Winkelmann wird mit dem Rennen heute nicht ganz zufrieden sein. Die DSV-Athletin ging als erste Athletin auf die Strecke und machte dann einen grösseren Fehler beim ersten Sprung und verlor so einiges an Zeit. Am Ende schafft es die DSV-Athletin mit 1,34 Sekunden Rückstand aber noch auf den 14. Rang.

13.12.2025, 12:15 Uhr

Anna Schilcher (AUT)

Auch Anna Schilcher ist als letzte ÖSV-Athletin oben noch gut mit dabei und verliert bis zur zweiten Zwischenzeit nur rund 83 Hundertstel. Anschliessend kommt sie im technischen Teil aber etwas zu tief raus und beendet das Rennen auf dem 41. Rang.

13.12.2025, 12:13 Uhr

Joana Hählen (SUI)

Am Donnerstag fuhr sie im Abfahrtstraining die beste Trainingszeit. Heute ist sie oben sieben Zehntel zurück und verliert danach nur noch rund eine Sekunde. Das ist Platz 25 für sie. Damit wird sie wohl ein paar Weltcuppunkte einsammeln.

13.12.2025, 12:03 Uhr

Lena Wechner (AUT)

Die vorletzte Österreicherin ist an der Reihe. Sie war gestern schon auf Platz zwanzig und zeigt auch heute das ihr die Strecke liegt. Oben ist sie nur rund sieben Zehntel bei der zweiten Zwischenzeit zurück. Danach macht sie aber einen Fehler vor der Omega-Kurve und verliert viel Zeit. Nur Rang 27 für Lena Wechner.

13.12.2025, 12:03 Uhr

Victoria Olivier (AUT)

Nun ist Victoria Olivier auf der Piste. Die Nachwuchshoffnung ist oben aber schon fast neun Zehntel zurück und verpasste auch gestern knapp die Punkte. Auch heute muss sie teilweise weite Schwünge fahren und reiht sich auf dem 33. Rang ein.

13.12.2025, 12:00 Uhr

Aicher feiert ihren zweiten Abfahrtsieg

Der Sieg ist Emma Aicher wohl nicht mehr zunehmen. Die 22-Jährige feiert nach ihrem Abfahrtsieg im März in Kvitfjell nun ihren zweiten Sieg in der Abfahrt und besiegt dabei die Dominatorin des gestrigen Tages, Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin machte heut im technischen Teil kleine Fehler und fuhr so nur die zweitbeste Zeit. Dritte wurde Sofia Goggia mit 29 Hundertstel Rückstand auf die DSV-Athletin.

Flury beste Schweizerin
Aicher schockt Vonn und gewinnt die Abfahrt von St. Moritz

Dank einem nahezu perfekten Schlussteil fährt Emma Aicher bei der zweiten Abfahrt von St. Moritz zum Sieg und verhindert dabei einen Vonn-Doppelschlag: Die US-Amerikanerin wird Zweite. Die Schweizerinnen klassieren sich erneut ausserhalb der Top 10.
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Deutscher Jubel in St. Moritz: Emma Aicher gewinnt die zweite Abfahrt im Engadin.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Das Podest

1. Emma Aicher (De) 1:30.50
2. Lindsey Vonn (USA) +0.24
3. Sofia Goggia (It) +0.29

Das Rennen

Kurz sieht es danach aus, als könnte Lindsey Vonn ihren Coup vom Vortag wiederholen: Mit einer risikofreudigen Fahrt schiebt sie sich fünf Hundertstelsekunden vor die bislang Führende Sofia Goggia und setzt sich auf den Leaderinnenthron. Lange kann sich die 41-Jährige dort aber nicht halten: Die unmittelbar nach ihr mit der Nummer zwölf gestartete Emma Aicher kann vor allem im unteren Streckenteil noch einen drauflegen und nimmt Vonn bis ins Ziel eine knappe Viertelsekunde ab.

Dort wird es für die Deutsche nur noch einmal brenzlig: Wie gestern startet Mirjam Puchner dank ihrer Gleit-Fähigkeiten schnell und liegt zwischenzeitlich über drei Zehntelsekunden vor Aicher. An die entfesselte Fahrt der 22-Jährigen in der zweiten Streckenhälfte kommt die Österreicherin aber deutlich nicht heran. Am Ende fehlen ihr auf Rang fünf 65 Hundertstelsekunden im Vergleich zur Spitze.

Wenig zu lachen haben dagegen auch heute die Schweizerinnen, welche die Spitzenplätze erneut verpassen. Immerhin: Bei Jasmine Flury geht es weiter aufwärts. Im zweiten Rennen nach ihrer langen Verletzungspause schrammt sie nur knapp an den Top Ten vorbei.

«Federer hat mir gestern noch geschrieben»
4:19
Vonn wiederholt Podestplatz:«Federer hat mir gestern noch geschrieben»

Die Schweizerinnen

11. Jasmine Flury +1.13
19. Malorie Blanc +1.58
23. Priska Ming-Nufer +1.68
25. Delia Durrer +1.74
26. Joana Hählen +1.78
34. Janine Schmitt +2.25
39. Jasmina Suter +2.29
47. Stefanie Grob +3.07

Jasmine Flury startet als einzige Schweizerin in der Top-Gruppe und zeigt sich im Vergleich zum Verletzungscomeback am Vortag deutlich verbessert: Als beste Schweizerin verpasst sie die Top 10 nur knapp – ein Lichtblick für die Abfahrts-Weltmeisterin von 2023.

Einen leisen Dämpfer muss dagegen Malorie Blanc hinnehmen: Die Walliserin streut nach einem guten Start zu viele kleine Fehler ein und verliert dadurch kontinuierlich Zeit.

Weiter nicht wirklich wohl auf der Corviglia fühlt sich Priska Ming-Nufer: Die Zentralschweizerin kommt von Beginn weg nicht auf Touren und verliert bis ins Ziel viel Zeit. So sind die Spitzenplätze weit weg.

Auch Delia Durrer und Jasmina Suter handeln sich bereits im obersten Streckenteil eine grosse Hypothek ein und landen damit ausserhalb der Top 20. Gerade für Suter ist das nach Rang 16 am Vortag ein Rückschlag. Als 39. verpasst sie die Punkte ebenso wie Janine Schmitt und Stefanie Grob.

Ein Ausrufezeichen setzt dagegen Joana Hählen: Die Berner Oberländerin legt mit der hohen Startnummer 45 einen guten Auftritt hin und macht im unteren Teil noch einige Ränge gut. Der Lohn: Sie holt einige Weltcup-Punkte.

Die Stimmen der Schweizerinnen (gegenüber SRF)

Jasmine Flury: «Gestern war wirklich sehr emotional. Ich war froh, dass ich mich heute konzentrieren konnte. Ich bin heute besser in den Rennmodus gekommen.»

Malorie Blanc: «Ich hatte eine super Vorbereitung im Sommer. Ich weiss, dass ich gut fahren kann und wenn ich es nicht so zeige und dieses Gefühl nicht habe, ist es ein bisschen schade. Aber ich habe viel gelernt und das ist das Wichtigste. Ich muss daran arbeiten.»

Das gab zu reden

Schon früh zeigt sich: Die Corviglia-Piste ist nicht ganz so schnell wie am Vortag. Kaum eine Athletin unterbietet die eigene Zeit vom Freitag. Eine Ausnahme: Emma Aicher, deren Siegerinnenzeit aber rund eine halbe Sekunde über derjenigen von Vonn in der ersten Abfahrt liegt. Weil die US-Amerikanerin gleichzeitig aber rund 75 Hundertstelsekunden langsamer ist, muss das die Deutsche nicht weiter kümmern.

Die Bedingungen

Wie schon bei der ersten Abfahrt herrschen im Engadin perfekte Ski-Bedingungen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgen für ein insgesamt faires Rennen, auch wenn der obere Teil mit der Zeit etwas langsamer wird.

So gehts weiter

Nach zwei Abfahrten findet das Speed-Wochenende in St. Moritz am Sonntag mit dem Super-G seinen Abschluss. Die erste Athletin wird dann um 10.45 Uhr ins Rennen starten.

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