Caitlin McFarlane fehlt die Risikobereitschaft, was angesichts ihrer vielen Ausfälle in den letzten Rennen sicherlich zu verstehen ist, insbesondere unten raus ist sie aber zu sehr mit der Bremse unterwegs, was ihr noch einmal wertvolle Zeit kostet. Sie muss noch abwarten, ob ihre Leistung für das Finale reicht.
Für die Slowenin ist es der letzte Aufritt beim berüchtigten Nachslalom, mit einem positiven Gefühl verlässt sie den Hang aber nach einem fehlerbehafteten Lauf nicht. Es reicht nur zum 17. Platz.
Lisa Hörhager kehrt nach einer Verletzung am Sprunggelenk wieder zurück und macht hier ebenfalls eine ordentliche Figur. Sie kommt lange ohne den grossen Fehler durch und schafft es so eine solide Fahrt abzuliefern. Es reicht mit 2,43 Sekunden Rückstand zum 14. Platz.
Auch Marie Lamure erlaubt sich im Anschluss keinen groben Fehler in ihrem Lauf. Sie kommt solide und kontrolliert durch den Kurs und verpasst die Top Ten am Ende nur knapp. Das unterstreicht noch einmal, dass weiterhin einiges möglich ist, wenn man einen ambitionierten, aber zugleich sauberen und fehlerfreien Lauf auf den Schnee bringt.
Eliane Christen zeigt, wie man den Spuren umgehen muss! Die Schweizerin ist super dabei, geht das nötige Risiko und hält sich bis zum Mittelteil noch unter einer Sekunde. Im zweiten Teil kommt zwar noch etwas dazu, in der Summe aber war das ein Toplauf und bringt ihr zunächst die Top Ten ein.
Martina Peterlini muss sich ihrerseits mit einem Platz jenseits der Top Ten zufrieden geben. Anders als Gallhuber vor ihr, scheint sie nicht das letzte Risiko zu gehen, was auf der Piste heute den grossen Unterschied macht.
Katharina Gallhuber darf mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein. Die ÖSV-Athletin zeigt eine gute Fahrt, vermeidet grosse Fehler und geht mit viel Vertrauen und Lust rein. Dadurch reicht es ihr dann zum guten neunten Platz!
Hanna Aronsson Elfman sorgt für den nächsten Sturz! Oben war die Schwedin zwar noch gut dabei, ab dem Mittelteil hat sie aber dann grössere Schwierigkeiten, kommt dann zu weit hinten rein und landet im Schnee.
Lara Della Mea macht sich als erste Italienerin auf. Die Piste wird nicht besser, entsprechend ist die Fahrt von ihr durchaus nicht so schlecht, wie die Platzierung zunächst vermuten lässt.
Die Lettin scheidet früh aus, nachdem es sie voll reindrückt. Sie kann wieder aufstehen, doch sie meldet Schmerzen am Knie. Hoffen wir, dass sie sich dort nicht schlimmer verletzt hat.