Nach bitteren Tränen in Bormio
Fasnachts-Fest holt Garmisch-Zweiten aus Olympia-Loch

Hinter Alexis Monney und Stefan Rogentin liegen besonders schwere Wochen. Auf der Kandahr gelingt beiden der Befreiungsschlag.
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Bei den Olympischen Spielen musste Alexis Monney nach zwei knapp verpassten Medaillen von Marco Odermatt getröstet werden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alexis Monney wird nach Olympia-Zweifel in Garmisch Zweiter
  • Stefan Rogentin feiert dritten Rang nach Saisonkrise, perfektes Material entscheidend
  • 17 Grad in Garmisch, Rogentin und Monney haben je 7 Podestplätze
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Marcel W. PerrenSki-Reporter

Nach den Olympischen Spielen hat Alexis Monney bittere Tränen vergossen. Grund: Obwohl der 26-Jährige in der Abfahrt- und im Super-G Abschnittsbestzeiten hatte, musste er die Heimreise in den Kanton Freiburg ohne Medaille antreten. Nach diesem Tiefschlag hat Monney wie Marco Odermatt an der Fasnacht neue Lebensfreude getankt.

«Meine Kollegen haben mir ein Spiderman-Kostüm gekauft, damit konnte ich in Chatel St. Denis ziemlich unerkannt die Fasnacht zelebrieren. Das war eine super Ablenkung vom Skisport.» Wie gut dem Bormio-Sieger von 2024 das närrische Treiben getan hat, zeigt bei der ersten Abfahrt nach Olympia – Monney wird in Garmisch Zweiter! «Dass mir nur vier Hundertstel auf die Bestzeit von Marco fehlen, ist mir ziemlich egal. Nach der Enttäuschung in Bormio ist der zweite Rang für mich wie ein Sieg!»

Rogentins Glücksbringer

Richtig glücklich ist auch Stefan Rogentin über den dritten Rang. Der Bündner steckte vor der Abreise nach Bayern in einer tiefen Abfahrtskrise. Einzig in Beaver Creek konnte sich der 30-Jährige in der laufenden Saison in den Top-Ten (Rang 8) klassieren. «Es hat in diesem Winter viele Rennen gegeben, bei denen ich mich von den Bedingungen her sehr schwergetan habe, ich habe mich bezüglich des Set-ups öfters vergriffen», erklärt Rogentin.

Doch für die sonnenüberflutete Kandahar (im Zielraum wurden 17 Grad gemessen) hat der Fischer-Pilot die perfekte Materialabstimmung gefunden. «Ich habe den Ski ausgepackt, mit dem ich im Vorjahr in Kvitfjell innerhalb von 24 Stunden zweimal Dritter geworden bin.» Somit hat Rogentin wie Monney sieben Podiumsplätze auf seinem Weltcup-Konto.

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