Die Schlussgänge
Thurgauer: Nach dem 4. Gang treffen im Schlussgang erneut Damian Ott und Samuel Giger aufeinander. Beide wissen, dass sie einiges zeigen müssen, um am Ende jubeln zu können. Aber sie kennen sich gut, wissen wie der andere agiert. Am Ende ist es Ott, der den entscheidenden Angriff lanciert. Mit einem Schwung, der für Giger unerwartet kommt, legt er den Unspunnensieger aufs Kreuz. Und bejubelt den Festsieg.
Solothurner: Sinisha Lüscher versteckt sich nicht, ist derjenige, der den ersten Angriff im Schlussgang lanciert – und das, obwohl ihm auch ein Gestellter reicht. Aber Nick Alpiger lässt sich nicht übertölpeln. Danach liefern sich die beiden ein packendes Duell, es gibt viele Aktionen zu sehen. Nur eine Entscheidung gibts nicht. Die beiden trennen sich ohne Sieger. Damit feiert der Solothurner Lüscher einen Heimsieg. Es ist das zweite Kranzfest, das der 20-jährige Neu-Eidgenosse für sich entscheiden kann. Und dennoch erlebt er eine Premiere. Denn beim Aargauer Kantonalen 2025 musste er den Sieg noch teilen, dieses Mal steht sein Name alleine auf Rang 1.
Emmentalisches: Adrian Walther und Michael Moser schenken sich nichts. Über die volle Distanz mobilisieren sie noch einmal ihre letzten Kräfte. Vor allem von Moser kommt viel – denn er braucht den Sieg. Bei einem Gestellten hätte er nur triumphiert, wenn er Note 9,00 bekommen hätte – und Walther einen Viertel weniger. So weit kommts nicht. Denn Walther wehrt alles ab und darf sich nach dem Gestellten schultern lassen.
Die Schlussranglisten
Die Siegerstimmen
Sinisha Lüscher gegenüber Tele M1: «Es ist unglaublich mit all diesen Leuten – es sind so viele gekommen, die ich kenne. Mein Heimfest zu gewinnen ist so schön. Der Sieg hat einen grossen Stellenwert. Mein Klub hat das Fest mitorganisiert, es ist einfach schön. Eigentlich wollte ich den Schlussgang gewinnen, konnte aber nicht so in die Offensive gehen. Nick ist unberechenbar, das machts nicht so einfach.»
Damian Ott gegenüber Swiss 1: «Den Tag habe ich wahnsinnig schön erlebt. Ich habe mich sehr gefreut – auch weils so nahe von daheim ist. Ich wollte im Schlussgang ein bisschen mehr forcieren, aber ich habe gemerkt, dass er mir kräftemässig überlegen ist. Deswegen musste ich seine Angriffe abwarten und konnte am Schluss kontern. Wenn man den Gegner so gut kennt, ist es brutal schwierig. Wir kennen jede Bewegung des anderen – mit dem Schwung, den ich sonst nicht so oft mache, konnte ich ihn überraschen. Feiern kann ich nicht, ich muss morgen wieder arbeiten.»
Adrian Walther gegenüber Tele Bärn: «Michael machts überragend, kommt und gibt Gas. Du weisst gar nicht mehr, wo wehren. Hintenraus hab ich aber im Kopf gehabt, dass mir ein Gestellter reicht. Mit der Zeit werden die Gedanken aber schon schwammig.»
Die Titelverteidiger
Letztes Jahr triumphierte Adrian Walther im Emmental. Beim Thurgauer Kantonalen gabs dank Samuel Giger einen Heimsieg. Und im Kanton Solothurn hat Nick Alpiger obenaus geschwungen. Das Trio tritt auch in diesem Jahr bei den jeweiligen Festen an. Und alle drei ziehen jeweils in den Schlussgang ein. Den Titel erfolgreich verteidigen kann mit Walther allerdings nur einer.
Die Neuauflage
Schon im 1. Gang sorgt die Einteilung beim Thurgauer Kantonalen für einen Kracher. Sie lässt Samuel Giger und Werner Schlegel aufeinander los – die beiden standen sich Ende August im Schlussgang des ESAF gegenüber. Gab es damals keinen Sieger, fällt dieses Mal eine Entscheidung. Giger legt seinen Kontrahenten aufs Kreuz. Und sorgt dafür, dass er auch im 16. Duell nicht als Verlierer aus dem Sägemehlring muss. Seine Bilanz gegen Schlegel lautet nun neun Siege und sieben Gestellte.
Der Nicht-Eidgenosse
Am Emmentalischen führt zur Mittagspause nach drei Gängen ein Eidgenosse, auch am Solothurner, wo am Morgen vier Gänge stattfinden, liegt ein Eidgenosse in Führung. Einzig im Thurgau ist das nicht der Fall. Mit einer Niederlage (gegen Andy Signer) und drei Siegen grüsst Janos Bachmann von der Ranglistenspitze. Für den Schlussgang reicht das dann aber doch nicht. Denn nach dem Mittag bekommt er mit Damian Ott den ersten Eidgenossen vorgesetzt und kassiert die erste Niederlage. Letztlich beendet er das Fest auf Rang 3 und holt den Kranz.
Der Durchmarsch
Sinisha Lüscher zeigt beim Solothurner Kantonalen einen bestechenden Auftritt. Mit fünf Siegen – allerdings nur einer davon mit Plattwurf – zieht er souverän in den Schlussgang ein. Dort wird sein Lauf zwar etwas gebremst, aber er landet erneut nicht auf dem Rücken. Der Gestellte reicht ihm für den Festsieg. Ein besonderer Moment für den Solothurner.
Das Eilzugtempo
Normalerweise ist ein Schwingfest zweigeteilt. Am Morgen und am Nachmittag finden jeweils drei Gänge statt. Nicht so an diesem Sonntag. Sowohl im Thurgau, als auch im Solothurnischen, wo sogar noch eine halbe Stunde später ins Fest gestartet wird, geben die Athleten Gas. Und zwar so viel, dass sie allesamt am Morgen viermal im Einsatz stehen. Bei den Bernern gehts hingegen gemütlicher zu und her. Denn im Emmental haben erst um 12.30 Uhr alle Schwinger drei Kämpfe absolviert. Diesen Rückstand können die Berner am Nachmittag nicht mehr aufholen. Während Lüscher schon vor 16 Uhr jubelt, kann sich Ott kurz nach 16 Uhr schultern lassen. Da hat in Oberdiessbach der 6. Gang gerade erst angefangen.
Der vorgezogene Schlussgang
Im 4. Gang wartet auf Samuel Giger das nächste Kracher-Duell. Wieder wird ihm ein Eidgenosse vorgesetzt, dieses Mal ist es Damian Ott. Einen Sieger gibts nicht, die beiden stellen im zehnten Aufeinandertreffen zum sechsten Mal. Von den anderen Duellen hat Giger nur eines verloren – 2021 am Schwarzsee. Im Schlussgang treffen die beiden erneut aufeinander. Und dort gibts eine Entscheidung – zugunsten von Ott, der zum zweiten Mal in seiner Karriere Giger bezwingen kann.
Das Comeback
Letztes Jahr hat Fabio Hiltbrunner am Emmentalischen schon einmal sein Comeback gegeben – es endete auf dem OP-Tisch. Der Sieger des Jubiläumsschwingfestes musste sich danach einem Eingriff an der Schulter unterziehen und fiel für den Rest der Saison aus. Nun ist der Berner zurück – gibt erneut im Emmental sein Comeback. «Ich fühle mich deutlich besser als vor meinem letzten Comebackversuch», sagt er vorab zu Blick. Am Ende wird er mit vier Siegen sowie je einem Gestellten und einer Niederlage starker Dritter.
Hart im Nehmen
Karim Gaber ist hart im Nehmen. Obwohl er zuletzt mit einem Infekt zu kämpfen hatte und auf dem Zahnfleisch läuft, lässt er sich die Teilnahme am Emmentalischen nicht entgehen. Wie er gegenüber Swiss 1 verrät, muss er sich am Morgen sogar noch übergeben. «Ich weiss auch nicht, was los ist», meint Gaber. Aber Aufgeben ist für ihn kein Thema, er beisst sich durch. Am Morgen gibts so drei Gestellte für ihn. Weil am Nachmittag ein weiterer Gang ohne Resultat dazu kommt, ist das Fest für Gaber nach vier Auftritten zu Ende.
Die Pechvögel
Zwei Eidgenossen sind am Thurgauer Kantonalen im Pech. Fabian Kindlimann verliert zum Auftakt gegen This Kolb, macht sich dabei aber weh. Er verlässt das Sägemehl humpelnd und kehrt danach nicht mehr zurück. Noch schlimmer erwischts Jeremy Vollenweider. Nach knapp zwei Minuten endet sein Duell gegen Andrin Habegger vorzeitig. Vollenweider windet sich vor Schmerzen im Sägemehl. Ans Weiterkämpfen ist nicht zu denken. Stattdessen eilen Sanitäter herbei, kümmern sich um ihn. Und transportieren ihn auf einer Trage aus der Arena. Das hat leider gar nicht gut ausgesehen. Bisher ist weder von Kindlimann noch von Vollenweider bekannt, wie schwer sie sich verletzt haben.
Der Edelhelfer
Kurz vor dem Start der Kranzfest-Saison hat Thomas Sempach seinen Rücktritt erklärt. Nur zu gerne hätte der fünffache Berner Eidgenosse sein Heimfest in Oberdiessbach noch mitgenommen. Aber sein Körper hat nicht mehr mitgemacht. Auf eine offizielle Verabschiedung verzichtet er. Nicht aber darauf, als Helfer bei der Organisation des Emmentalischen zu helfen. Denn in seiner Verkündung schrieb Sempach: «Der Fokus gehört nun den jungen und aktiven Schwingern, die unseren geliebten Nationalsport weiterleben und mit Freude ausüben.» Unerkannt kann er sich auf dem Festgelände aber nicht bewegen. Und wird im 5. Gang vom Publikum mit einer Standing Ovation gefeiert.
Ein Drittel Neukranzer
20-mal Eichenlaub wird am Solothurner Kantonalen verteilt. Eine beeindruckende Anzahl geht an Schwinger, die bisher noch keines zu Hause hatten. Denn in Stüsslingen gibts gleich sieben Neukranzer.
Die Namensvetter
Wer Adrian Walther am Emmentalischen mit «Adrian»-Rufen anfeuern will, der muss aufpassen. Denn man könnte in mehreren Fällen auch meinen, man feuere seinen Gegner an. Denn Walther trifft in den ersten fünf Gängen gleich dreimal auf einen Gegner, der den gleichen Namen trägt: Adrian Klossner, Adrian Aebersold und Adrian Schärz. Zweimal siegt er platt, einzig gegen Aebersold kommt er nicht über einen Gestellten hinaus.
Die Bedingungen
Der vollgepackte Schwing-Sonntag geht an einem frühsommerlichen Tag über die Bühne. Während im Thurgau vom Morgen an die Sonne scheint, ist es im Emmental und im Solothurnischen zunächst noch bedeckt. Gegen Mittag drückt die Sonne immer mehr durch. In Oberdiessbach BE wirds ab dem 5. Gang dann aber nass – es beginnt zu regnen.
So geht es weiter
Kommenden Sonntag finden zwei Kranzfeste statt. Zum einen das Zuger Kantonale und zum anderen das Mittelländische.
Der Schwing-Sonntag im Ticker zum Nachlesen
Emmentalisches: Walther glückt die Titelverteidigung
Schlussgang – Keine Minute sind Michael Moser und Adrian Walther im Sägemehl, da fällt schon fast die Entscheidung. Moser bringt seinen Kontrahenten zu Boden, hat ihn scheinbar vorentscheidend im Griff. Doch Walther schafft das Kunststück, sich aus dieser misslichen Lage in extremis noch zu befreien.
Auch danach kommen die gefährlicheren Aktionen von Moser. Bis Walther kurz nach Hälfte der Gangdauer zum Gegenschwung ansetzt und damit beinahe erfolgreich ist. Aber nur beinahe. Die beiden schenken sich nichts, mobilisieren ihre letzten Kräfte. Und sorgen für Spektakel. Denn die Angriffe sind sehenswert, wenn auch nicht von Erfolg gekrönt. Denn der Schlussgang endet gestellt. Beide bekommen Note 9,00 – damit ist Walther alleiniger Festsieger. Und verteidigt den Titel aus dem Vorjahr.
Emmentalisches: Ausgangslage
6. Gang – Adrian Walther oder Michael Moser – wer den Schlussgang gewinnt, ist Festsieger. Walther, der einen Viertelpunkt Vorsprung hat, reicht auch ein Gestellter. Bekommt er dafür Note 9,00, jubelt er alleine. Gibts 8,75 muss er den Sieg teilen – mit drei anderen Schwingern. Sollten die Kampfrichter bei einem Gestellten differenzieren und Moser Note 9,00 und Walther Note 8,75 geben, hätten wir gar fünf Sieger.
Emmentalisches: Schlussgang-Duell steht fest
5. Gang – Bernhard Kämpf wird erneut ausgebremst. Nach drei Siegen am Morgen muss er gegen Remo Rutsch einen Gestellten hinnehmen. Damit fällt er zurück. Andere Eidgenossen machens besser. Curdin Orlik bodigt David Aebersold, Dominik Gasser setzt sich gegen Paxton Grass durch und Etienne Burger putzt Lukas Dällenbach das Sägemehl vom Rücken. Matthias Aeschbacher hingegen erlebt ein Fest zum Vergessen. Gegen David Scheuner muss er sich den dritten Gestellten notieren lassen.
Um den Einzug in den Schlussgang gehts in anderen Duellen. Etwa bei Adrian Walther gegen Adrian Schärz. Gewinnt ersterer mit Plattwurf, bestreitet er den letzten Kampf des Tages. Und genau das macht Walther. Seinen Gegner kennt er schon wenig später. Denn auch Michael Moser setzt gegen Matthieu Burger zum erfolgreichen Plattwurf an – und folgt Walther so in den Schlussgang. Dieser hat einen Viertelpunkt Vorsprung auf Moser.
Thurgauer: Ott bodigt Giger
Schlussgang – Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen im 4. Gang ist zu sehen, dass sich Samuel Giger und Damian Ott gut kennen. Aber sie wissen, dass sie einiges zeigen müssen – sonst entgleitet ihnen der Festsieg. Beide können in der ersten Hälfte Akzente setzen, allerdings sind diese nicht allzu gefährlich. Dann greift Ott an, Giger kann sich beim ersten Versuch noch über die Brücke retten, kurz darauf gelingt das nicht mehr. Giger landet nach einem Brienzer platt auf dem Rücken. Und kann seinen Titel so nicht verteidigen.
Thurgauer: König Orlik lauert
6. Gang – Kilian Kolb hat die Chance, die Schlussgang-Teilnehmer unter Druck zu setzen. Dafür braucht er aber den Sieg. Das gelingt jedoch nicht. Denn er bekommt keinen Geringeren als König Armon Orlik vorgesetzt. Der hat ihn schnell einmal in der Beinschere und drückt ihn so ins Sägemehl. Auch Janosch Kobler, nach fünf Gängen punktgleich mit Kolb auf Rang 2, muss untendurch. Sein Bezwinger heisst This Kolb.
Dafür lauert nun Armon Orlik plötzlich doch noch auf den Festsieg. Vermeintlich aus der Entscheidung gefallen, könnte er dank dem Plattwurf gegen Kolb noch zum Sieger werden. Voraussetzung dafür: Ein Gestellter im Schlussgang. Bekommen Samuel Giger und Damian Ott in dem Fall Note 9,00 hätten wir drei Sieger. Werden sie schlechter bewertet, siegt Orlik alleine.
Solothurner: Lüscher triumphiert
Schlussgang – Sinisha Lüscher versteckt sich nicht, ist derjenige, der den ersten Angriff im Schlussgang lanciert. Aber Nick Alpiger wehrt sich erfolgreich. Danach schenken sich die beiden nichts. Beide sind offensiv, suchen die Entscheidung.
Nach der Hälfte der Gangdauer wagt Lüscher den nächsten Angriff, aber Alpiger wehrt erfolgreich ab. Kurz darauf ist Lüscher in der Defensive, er wird am Boden festgenagelt – allerdings bäuchlings. Alpiger kann ihn nicht auf den Rücken drehen, sondern ihn erneut entwischen lassen.
Auch danach kann Alpiger die Entscheidung nicht mehr herbeiführen. Der Schlussgang endet gestellt. Lüscher reicht das, er triumphiert. Und feiert den zweiten Kranzfestsieg seiner Karriere. Musste er Platz 1 bei der Premiere noch teilen, jubelt er dieses Mal alleine.
Solothurner: Frank aus dem Rennen
6. Gang – Lars Voggensperger bekommts mit Marius Frank zu tun. Und vergräbt dessen Hoffnungen auf den Tagessieg im Sägemehl. Denn er bodigt Frank, der somit nicht mehr Co-Festsieger werden kann. Dafür hätte er einen Plattwurf benötigt – und einen Schlussgang-Triumph von Nick Alpiger.
Die Ausgangslage präsentiert sich deswegen wie folgt: Lüscher reicht ein Gestellter, Alpiger muss den Schlussgang gewinnen.
Emmentalisches: Spitzenpaarungen 5. Gang
Curdin Orlik – David Aebersold
Bernhard Kämpf – Remo Rutsch
Dominik Gasser – Paxton Grass
Matthias Aeschbacher – David Scheuner
Adrian Schärz – Adrian Walther
Matthieu Burger – Michael Moser
Emmentalisches: Zusammenschluss an der Spitze
4. Gang – Patrick Schenk müht sich gegen Karim Gaber vergeblich ab – das Duell der beiden endet ohne Sieger. Während Schenk zum vierten Mal stellt, sind andere Eidgenossen erfolgreicher unterwegs. Etienne Burger setzt sich gegen Reto Walther durch, Curdin Orlik zehnert Dario Gerber und auch Dominik Gasser (gegen Patrick Walther) und Matthias Aeschbacher (gegen Dario Schafroth) gelingt ein Plattwurf. Fabio Hiltbrunner hingegen kommt gegen Silvan Trittibach nicht über einen Gestellten hinaus. Auch aus dem Duell Valentin Steffen gegen Levin Neuenschwander geht kein Sieger hervor.
Gut die Hälfte der Zeit des Gangs zwischen Adrian Walther und Thomas Wüthrich 2 ist abgelaufen, da gewinnt ersterer vermeintlich. Doch die Kampfrichter geben Walther das Resultat nicht. Kurz darauf gibts dann keine Zweifel mehr, Wüthrich liegt auf dem Rücken und bei Walther wird Note 10 notiert. Die holt sich danach auch Michael Moser ab. Er gibt sich gegen Reto Thöni keine Blösse.
Danach folgt der Spitzenkampf – der Führende Matthieu Burger greift mit seinem ersten Verfolger Bernhard Kämpf zusammen. Die beiden gehen über die volle Distanz – keiner kann einen entscheidenden Angriff lancieren. Das Duell endet ohne Sieger. Und an der Ranglistenspitze kommts zum grossen Zusammenschluss. Für Spannung ist garantiert. Denn Matthieu Burger, Remo Rutsch und Adrian Walther führen nun punktgleich, ein Trio lauert mit einem Viertelpunkt Rückstand.
Solothurner: Alpiger folgt Lüscher in den Schlussgang
5. Gang – Lars Voggensperger holt sich den nächsten Sieg. Gegen Jonas Wüthrich verpasst er allerdings die Maximalnote. Besser machts Pascal Joho. Er legt Gian Tschumper platt aufs Kreuz. Derweil ist Sinisha Lüscher weiter nicht zu bremsen. Auch Lukas Räber wird von ihm auf den Rücken befördert. Damit steht Lüscher im Schlussgang.
Auf wen er trifft? Das ist noch offen. Denn Nick Alpiger bodigt zwar Remo Wallimann, aber verpasst die Maximalnote. So ist er nun punktgleich mit Marius Frank (Plattwurf gegen Dominik Schwegler) auf Rang 2. Das Notenblatt mit zwei Eidgenossen gegenüber einem und vor allem dem Sieg im Direktduell spricht allerdings für Apliger. Das sieht auch die Einteilung so. Alpiger und Lüscher bestreiten den letzten Kampf des Tages.