Darum gehts
- Olympia 2026 verteilt auf sechs Ortschaften
- In Mailand nur Sportarten in Hallen
- Skibergsteigen nahe der Schweizer Grenze
Mit den Olympischen Spielen steht das ganz grosse Winterhighlight des Jahres an. Wenn in Norditalien an 19 Tagen 348 Medaillen vergeben werden, hoffen auch 175 Schweizerinnen und Schweizer auf Edelmetall. Je nach Disziplin gehen sie an unterschiedlichen Ortschaften an den Start.
Hallendisziplinen mehrheitlich in Mailand, Outdoor-Sport in italienischen Bergen
Olympia 2026 umfasst 16 Disziplinen, wovon nur fünf nicht unter freiem Himmel ausgetragen werden: Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Shorttrack und Curling. Letzteres findet als einziges Indoor-Event nicht in Mailänder Eishallen statt, sondern in Cortina d'Ampezzo.
Im dortigen extra für die Winterspiele gebauten Eiskanal stehen zudem die Bob-, Skeleton- und Rodel-Wettbewerbe auf dem Programm. Und auch die Olympiasiegerinnen im Ski Alpin werden in Cortina gekürt. Weiter nördlich, nahe der österreichischen Grenze, laufen in Antholz die Biathletinnen und Biathleten um die Wette.
Für Langlauf, Skispringen und die Nordische Kombination schalten Zuschauer nach Val die Fiemme. In Tesero tobt der Kampf in den Loipen, in Predazzo springen sie von der Skisprungschanze. Ski nordisch sieht einen Einsatz in beiden Ortschaften vor.
Olympia-Premiere nahe der Schweizer Grenze
Auch Livigno und Bormio sind Teil der Winterspiele 2026 und erhielten je zwei Veranstaltungen. In Grenznähe zur Schweiz gehen einerseits die Wettkämpfe im Ski Freestyle und Snowboard (beide in Livigno) über die Bühne, andererseits blicken Fans besonders gespannt nach Bormio. Im 4000-Seelen-Ort stürzen sich die Skifahrer die Stelvio hinunter, ein Ort, den sie bestens aus dem Weltcup kennen.
Ebenfalls in Bormio treten erstmals in der olympischen Geschichte Athletinnen und Athleten im Skibergsteigen gegeneinander an. In der seit den 1980er-Jahren in Wettkampfform existierenden Sportart darf sich die Schweiz Hoffnungen auf Medaillen machen.
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