Was für eine Leistung! Roman Mityukov bestätigt im Final über 200 m Rücken seine Leistungen aus dem Halbfinal und holt sich Bronze. Der Schweizer muss sich nur dem Ungarn Hubert Kos und dem Griechen Apostolos Christou geschlagen geben.
Wie gewohnt liegt Mityukov auf den ersten 100 m hinter den Top 3, dreht zum Schluss auf, überholt auf den letzten 50 Metern noch den Franzosen Tomac Mewen und holt die dritte Olympia-Medaille für die Schweiz in Paris. Am Schluss sind es sogar nur 3 Hundertstel, die den 24-Jährigen von der Silbermedaille und Cristou trennen.
Zwei Tage nach seinem 24. Geburtstag beschenkt sich Mityukov nicht nur mit der Olympia-Medaille, sondern unterbietet mit 1:54,85 im Final noch seinen Schweizer Rekord um fast eine halbe Sekunde. «Ich bin sehr stolz auf mich. Es war ein grosses Ziel für mich. Es zeigt, dass sich harte Arbeit auszahlt», sagt Mityukov nach dem Rennen. «Das Training war nicht einfach, aber es hat sich ausbezahlt. Es ist unglaublich.»
Erlösung am Nationalfeiertag
Es ist insgesamt die vierte Medaille eines Schweizer Schwimmers an Olympischen Spielen. Bisher gab es ausschliesslich Bronze-Medaillen. Vor drei Jahren in Tokio gewannen Jérémy Desplanches über 200 m Lagen und Noè Ponti über 100 m ebenfalls Bronze, genauso wie Étienne Dagon 1984 in Los Angeles über 200 m Brust.
Nachdem Martin Dougoud und Daniel Eich einen bittersüssen Tag erlebt haben, beschenkt Mityukov die Schweiz an ihrem Geburtstag also auch noch mit einer Medaille. Der Genfer Dougoud glänzte im Wildwasserkanal als Vierter im Kajak-Einer mit der besten Schweizer Klassierung eines Einzel-Kanuten an Sommerspielen, verpasste Bronze aber um gut sechs Zehntel. Eich marschierte auf der Tatami der Judo-Kämpfer souverän in die Halbfinals, ehe ihm eine Medaille durch zwei Niederlagen entglitt und sich der 24-jährige Aargauer mit Platz 5 begnügen musste.
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