Bittere Pleite gegen Slowenien
Schweizer Handball-Nati steht vor EM-Aus

Die Schweiz verliert das zweite EM-Gruppenspiel gegen Slowenien 35:38. Jetzt braucht die Nati einen Kantersieg gegen Montenegro, um das EM-Aus abzuwenden.
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Die Nati kann Slowenien nicht stoppen.
Foto: AFP
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Das ist ganz bitter: Die Schweizer Handball-Nati gibt das Spiel gegen Slowenien nach zwischenzeitlicher Neun-Tore-Führung noch aus der Hand. Nach nur einem Punkt aus den ersten zwei EM-Spielen gegen die Färöer Inseln und Slowenien steht das Team von Andy Schmid vor dem Aus.

Die Schweizer starten gegen den Gruppenfavoriten schwungvoll in die Partie, sie gehen direkt 3:0 in Führung. Der Vorsprung wächst kontinuierlich an, die Nati spielt sich phasenweise in einen Rausch. Zur Pause führt man mit 20:14. «Die erste Halbzeit war die beste in meiner Amtszeit», hält Schmid im SRF-Interview nach dem Spiel fest.

Doch dann folgt direkt die schlechteste Hälfte, so Schmid. Streng genommen sind es nur die letzten gut 20 Minuten, in denen die Schweiz die Führung verspielt. Direkt nach dem Seitenwechsel macht man zunächst dort weiter, wo man vor der Pause aufgehört hat, und baut den Vorsprung zwischenzeitlich auf neun Tore aus.

Jetzt brauchts einen Kantersieg

Die Slowenen sind lange nervös: Trainer Uros Zorman beschwert sich zu stark bei den Schiedsrichtern und fliegt zu Beginn der zweiten Halbzeit mit Rot von der Bank. Trotzdem kann sein Team das Momentum komplett drehen.

In der letzten Runde der Gruppenphase am Dienstag (18 Uhr) braucht es nun einen Kantersieg. Die Färöer Inseln, gegen die die Nati im ersten Spiel 28:28-Unentschieden spielte, liegen im Kampf ums Weiterkommen vorne. Sie schlugen Montenegro deutlich mit 37:24. Die Schweiz braucht gegen die bereits ausgeschiedenen Montenegriner einen Sieg und muss darauf hoffen, dass Slowenien sich gegen die Färöer durchsetzt. Dabei muss die Nati im Vergleich mit Färöer 16 Tore aufholen. 

Das Spiel im Ticker zum Nachlesen

18.01.2026, 22:10 Uhr

Das Spiel ist aus

Die Schweiz verliert nach Neun-Tore-Führung gegen Slowenien mit 35:38. 

18.01.2026, 22:07 Uhr

59. Minute: Schweiz – Slowenien 35:37

Jetzt liegt die Schweiz zwei Tore hinten. Es wird ganz eng, zumal Laube auch noch 2 Minuten kassiert. 

18.01.2026, 22:02 Uhr

55. Minute: Schweiz – Slowenien 35:35

Die Slowenen gehen das erste Mal überhaupt in Führung. Irgendwie kann die Schweiz ausgleichen. Dasselbe wiederholt sich ein zweites und ein drittes Mal..

18.01.2026, 21:58 Uhr

53. Minute: Schweiz – Slowenien 32:32

Der Ausgleich fällt: Die Schweiz hat den ganzen Vorsprung verspielt. Noch knapp acht Minuten dauert das Spiel. 

18.01.2026, 21:54 Uhr

50. Minute: Schweiz – Slowenien 31:30

Die Spannung ist definitiv zurück: Die Schweiz scheitert in Überzahl am Goalie und kassiert den Distanzschuss ins leere Tor – 28:30. Nach zwei Toren – je eines auf beiden Seiten – gibts Siebenmeter und Freiwurf für die Slowenen. Nur noch ein Tor liegt die Nati in Führung.

18.01.2026, 21:47 Uhr

46. Minute: Schweiz – Slowenien 29:25

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben: In kurzer Zeit schmilzt der Schweizer Vorsprung auf vier Tore. Jetzt muss das Team von Andy Schmid Ruhe bewahren. 

18.01.2026, 21:42 Uhr

41. Minute: Schweiz – Slowenien 27:21

Die Schweiz hat sich gefangen. Schritt für Schritt, Tor für Tor, bewegt man sich dem Schlusspfiff entgegen. Der Pausenvorsprung konnte konserviert werden. 

18.01.2026, 21:36 Uhr

37. Minute: Schweiz – Slowenien 24:17

Slowenien-Coach Uros Zorman beschwert sich zu doll und fliegt mit Rot vom Platz. Auch dass er mit seiner Forderung eines Siebenmeters Recht hat, bringt ihm in diesem Fall nichts. 

18.01.2026, 21:35 Uhr

37.Minute: Schweiz – Slowenien 24:17

Zwischentief: Die Schweiz kassiert drei Tore in Folge. Darum jubelt Portner auch ausgelassen über die Parade, die die Serie unterbricht. Ein Kuss auf den Ball, eine Jubel-Pose und ab mit dem Ball zu seinen Vorderleuten. Die treffen zu 24:17. 

18.01.2026, 21:28 Uhr

32. Minute: Schweiz – Slowenien 22:14

Die Schweiz macht da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hat. Innert Kürze wächst der Vorsprung gar auf acht Tore an. 

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