Zur verworrenen Trainerfrage
Nur ein Szenario kann die FCZ-Lage retten

Ob sich der FCZ und Trainer Bo Henriksen in den Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung finden werden, ist sehr zweifelhaft, schreibt Blick-Fussballreporter Matthias Dubach.
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Bleibt er oder geht er? FCZ-Trainer Bo Henriksen.
Foto: Pius Koller
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Man kann es drehen und wenden wie man will. Haben ein Klub und ein Trainer keine Zweifel, dass man in Zukuft längerfristig weiter zusammenarbeiten will, klingt das anders als beim FCZ.

Zwar betonen jetzt Präsident Ancillo Canepa und Sportchef Milos Malenovic, dass man gerne mit Bo Henriksen weitermachen würde. Doch das Gefühl bleibt, dass dieser Wunsch mit mehreren «Aber» bestückt ist. Also ein paar Bedingungen, die der Däne am Ende gar nicht eingehen kann oder will. So, dass die Verhandlungen platzen, die nun im Trainingslager geführt werden sollen.

Denn es fällt noch immer schwer zu glauben, dass der Däne wirklich das Gesicht für die FCZ-Zukunft sein soll, in der Malenovic den Klub mit einheitlicher Ausbildungsphilosophie a la Ajax aufs nächste Level bringen und jedes Jahr um den Meistertitel spielen will.

Aber auch umgekehrt kann Henriksen Dinge fordern, die der Klub nicht erfüllen will oder kann. Sofern der Coach überhaupt verhandeln will, seinen Abgangswunsch soll er intern ja längst deponiert haben.

Nur ein Szenario kann die Lage noch retten, so dass beide Seiten das Gesicht wahren können. Wenn Henriksen nun plötzlich mit einem konkreten Angebot eines anderen Klubs daher kommt. Dann könnte Bo «für eine neue Herausforderung» wechseln, der FCZ könnte es öffentlich kurz bedauern – und eine neue Lösung aus dem Hut zaubern.

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