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Zhegrova-Berater ist fassungslos
«Basel hätte mit Edon Gewinn gemacht!»

Statt die Kaufoption für Edon Zhegrova zu ziehen, kehrt der Super-Dribbler nächste Saison nach Belgien zurück. Marc Van Osselaer, Zhegrovas Berater, kanns nicht nachvollziehen.
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Wirbelwind: Edon Zhegrova.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Stefan Kreis

Marc Van Osselaer braucht bloss ein Wort, um seine Gefühlswelt zu beschreiben: «Dommage!» Schade seis, dass sein Klient nicht beim FC Basel bleiben könne. Dass die Bebbi die Kaufoption von 3,5 Millionen nicht gezogen hätten. Dass Zhegrova nach dem Ende der Saison zurück nach Belgien geht. «Edon hat sich beim FCB gut entwickelt, er wäre gerne in Basel geblieben. Wir sind enttäuscht über die Entscheidung der Verantwortlichen.»

Gibts keinen Weg zurück? «Nein, dafür ist es zu spät. Er wird nach dem Ende der Saison zum KRC Genk zurückkehren, dort hat er noch einen gültigen Zweijahresvertrag.» Die Verantwortlichen des belgischen Erstligisten seien glücklich darüber, so Van Osselaer. Schliesslich habe Zhegrova in seinem Jahr beim FCB sehr gute Fortschritte gemacht.

27 Pflichtspiele hat der Linksfuss bislang für die Basler absolviert, vorallem sein Gala-Auftritt beim 3:0-Sieg gegen YB wird in Erinnerung bleiben. Praktisch im Alleingang zerpflückt der 20-Jährige die Berner Hintermannschaft, ein Tor, ein Assist. Sein Treffer zum 3:0? Allererste Sahne.

Wird der FCB die Entscheidung bereuen?

Eine Leistung, die auch den Scouts aus den europäischen Ligen nicht entgangen ist. Es gebe etliche Klubs, die – trotz Corona-Krise – an einer Verpflichtung Zhegrovas interessiert seien, so der Berater: «Jeder sucht solche Spieler, die mit einer Aktion eine Verteidigung aushebeln können.» Man dürfe zudem nicht ausser Acht lassen, dass Zhegrova erst am Beginn seiner Entwicklung stehe und noch enormes Potential habe. «Wir dürfen nicht vergessen, dass er damals im Kosovo erst mit zwölf Jahren einem Klub beigetreten ist, dass er vorher nur auf der Strasse gekickt habe.»

Ein Fakt, der seinen Spieler so speziell und unberechenbar mache. Für Van Osselaer ist klar, dass die Basler ihre Entscheidung dereinst bereuen werden: «Basel hätte mit Edon Gewinn gemacht, wenn man die Option gezogen hätte.»

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
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7
13
19
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
3
FC Sion
FC Sion
7
6
15
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
7
-2
10
6
FC Zürich
FC Zürich
8
-6
10
7
FC Luzern
FC Luzern
8
-5
9
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
7
-4
8
9
Servette FC
Servette FC
7
-3
7
10
FC Thun
FC Thun
7
-7
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
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