Wird Lugano zum Partycrasher?
«Will nicht zusehen, wie die Leute auf den Platz stürmen»

Lugano kann am Samstag Thuns Meisterparty hinauszögern. Dafür dürfen die Tessiner das Spiel aber nicht verlieren. Hier kommt das Lugano-Inside.
Kommentieren
1/4
Uran Bislimi liefert eine Kampfansage an den FC Thun.
Foto: Pius Koller
RMS_Portrait_AUTOR_909.JPG
Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Eigentlich wollte Lugano – wie schon im vergangenen Jahr – erneut als Retter in der Not für GC einspringen. Die Hoppers und das Sportamt von Lugano hatten sich bereits darauf geeinigt, das Barrage-Heimspiel im Cornaredo auszutragen, da der Letzigrund wegen eines Konzerts belegt ist. Doch nun kommt alles anders: Nach den Cup-Ausschreitungen von GC-Fans in Lausanne hat die Kantonspolizei Tessin der Stadt Lugano gemäss Blick-Informationen untersagt, das Cornaredo-Stadion für das Barrage-«Heimspiel» an die Zürcher zu vermieten. 

Die grosse Frage

Wird Lugano zum Partycrasher? In Thun ist alles bereit für die grosse Meisterparty. Damit diese starten kann, müssen die Berner Oberländer gegen die Tessiner gewinnen. Ganz so einfach ist das Unterfangen aber nicht. Lugano ist seit vier Partien ungeschlagen und hat lediglich zwei Tore kassiert. 

Gesagt ist gesagt

«Aber wir wissen, was wir können, und wir wissen, wie wir sie schlagen können. Ich will nach dem Spiel nicht zusehen müssen, wie die Leute auf den Platz stürmen, um zu feiern: Wir wollen das verhindern, und wir brauchen die drei Punkte, um den Anschluss an Europa zu halten», so Mittelfeldspieler Uran Bislimi an der Pressekonferenz, der gerne den Partycrasher spielen würde.

Mögliche Aufstellung

Saipi; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi, Grgic, Cimignani; Steffen, Dos Santos; Koutsias.

Wer fehlt?

David von Ballmoos (verletzt). Damian Kelvin (gesperrt).

Hast du gewusst, dass...

Lugano gegen Thun in dieser Saison eine positive Bilanz hat? Zwar haben die Bianconeri die allererste Partie der Saison gegen den kommenden Meister verloren. Danach gab es aber zwei 1:0-Siege – den letzten am Ostersamstag.

Aufgepasst auf

Mattia Zanotti. Der Rechtsverteidiger gilt als Abgangskandidat im kommenden Sommer. Schon vor einem Jahr stand er vor einem Transfer, dieser platzte. In der Zwischenzeit hat er den Berater gewechselt. Allerdings hat er nicht die beste Saison hinter sich, was seine Karten nicht unbedingt verbessert hat. 

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 33 Runden:

  1. Grgic 4,4
  2. Delcroix 4,4
  3. Von Ballmoos 4,3

Hier gehts zu allen Tessiner Noten.

Der Schiedsrichter

Anjoen Kanagasingam steht als Unparteiischer im Einsatz. Assistiert wird er von VAR Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Thun ist drauf und dran das Wunder zu vollbringen und als Aufsteiger Meister zu werden. Linksverteidiger Michael Heule ist voller Vorfreude. Hier kommt das Thun-Inside. 

Die Spiele am Wochenende

Sa., Lausanne – FCZ, 18 Uhr
Sa., GC – Luzern, 18 Uhr
Sa., Thun – Lugano, 20.30 Uhr
So., Basel – Sion, 14 Uhr
So., Servette – Winterthur, 16.30 Uhr
So., YB – St. Gallen, 16.30 Uhr

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Alte Kommentare, neues System.
Da wir unser Kommentartool gewechselt haben, kannst du unter diesem Artikel nichts mehr posten. Bei allen neuen Storys kannst du aber wie gewohnt mitdiskutieren.
Heiss diskutiert
    Meistgelesen