Wichtigstes Spiel der Saison ohne Heimvorteil?
GC droht ein Barrage-Showdown im Exil

Letzigrund ausgebucht! Fallen die Grasshoppers in die Barrage, fehlt ihnen das Heimstadion. Die Suche nach einer Ausweich-Arena läuft, ist aber gar nicht so einfach.
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Schlechte News für Pascal Schürpf und seine Grasshoppers: Der Letzigrund ist für die beiden Barrage-Spiele besetzt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • GC sucht Ausweichstadion für mögliches Barrage-Heimspiel wegen Imagine-Dragons-Konzert
  • Faktoren wie Mietpreis, Anreise und Rasenart beeinflussen Stadionwahl
  • Hinspiel am 26./27. Mai, Rückspiel am 29./30. Mai
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Florian RazReporter Fussball

Noch eine Motivationsspritze für die Grasshoppers, den Fall in die Barrage zu verhindern: Muss GC tatsächlich gegen den Zweitplatzierten der Challenge League um den Verbleib in der Super League kämpfen, kann es nicht in Zürich spielen.

Gleich nach dem Ende der 38. Runde der Super League ist im Letzigrund kein Platz mehr für Fussball. Am 23. Mai beginnen die Aufbau-Arbeiten für das Doppelkonzert von Imagine Dragons vom 29. und 31. Mai. Die Band aus Las Vegas wurde mit ihrem Hit «Radioactive» bekannt und ist derzeit auf ihrer ersten Tournee durch Europa.

GC schaut sich bereits um

Drachen statt Heugümper also im Letzigrund. Das heisst für GC, dass es sich für sein sogenanntes Heimspiel auf die Suche nach einem Ausweichstadion in der Fremde machen muss. Tatsächlich schauen sich die Zürcher bereits in der restlichen Schweiz nach einem möglichen Spielort um. Dabei geht es unter anderem um den Mietpreis, den GC zu entrichten hätte. Oder um die Anreise für die eigenen Fans.

Aber es gibt auch noch andere Faktoren, die auf den Entscheid Einfluss haben. Zum Beispiel, ob das «Heimspiel» auf Natur- oder Kunstrasen ausgetragen werden soll. Sollte der Gegner FC Thun heissen, wäre das Schaffhauser Stadion mit seiner Plastikunterlage wohl keine Option. Die Thuner sind wegen ihrer Stockhorn-Arena Kunstrasen-Spezialisten.

Fan-Thematik beeinflusst Standortsuche

Schliesslich muss auch noch die Polizei des Austragungsortes das Spiel bewilligen. Da geht es dann auch darum, ob Fans jenes Klubs, in dessen Stadion GC ziehen muss, Probleme machen könnten. Gegen St. Gallen spricht so, dass es zuletzt bei Auswärtsspielen der Grasshoppers immer wieder zu Vorfällen gekommen ist. Und sollte der Barrage-Gegner Aarau heissen, dürfte die Swissporarena wegfallen. Zwischen Luzerner und Aarauer Anhang besteht eine Rivalität, die gerne mal mit Fäusten ausgetragen wird.

Das Hinspiel der Barrage findet am 26. oder 27. Mai statt. Das Rückspiel am 29. oder 30. Mai. Zehn Spiele bleiben den Grasshoppers noch, um sie abzuwenden.

Kololli bringt Gäste mit Super-Freistoss in Führung
3:06
GC – FC Sion 1:1:Kololli bringt Gäste mit Super-Freistoss in Führung
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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