Darum gehts
- Luzern siegt erstmals 2026, schlägt GC 4:3 in Swissporarena
- Trainer Frick lobt Fans-Aussprache mit 60 Personen nach Cup-Aus
- FCL holte erst zweiten Heimsieg
Am Donnerstag startet in Luzern mit dem Urknall um fünf Uhr morgens die schönste Zeit des Jahres: die Fasnacht. Mehrere Urschreie waren aber schon am Dienstag kurz vor 22.30 Uhr in der Swissporarena zu hören, als Schiedsrichter Sandro Schärer nach 96 Minuten die wilde und spektakuläre Partie zwischen Luzern und GC (4:3) abpfiff, so auch einer von Mario Frick (51).
«Ich weiss nicht, wie viele Jahre ich heute wieder gealtert bin», so der FCL-Trainer nach dem ersten Luzerner Sieg in diesem Jahr und dem erst zweiten Heimsieg in dieser Saison. «Der Druck war riesengross, das muss man nicht abstreiten.» Aber er habe es schon mehrmals gesagt: Es gehe nicht um ihn, es gehe um die Existenz des Klubs. «Jetzt hoffen wir, dass die Achterbahn endlich fertig ist und wir durchstarten.»
Vor knapp einer Woche war die Gefühlslage des FCL-Trainers noch eine ganz andere. Nach dem kläglichen Cup-Out gegen Stade Lausanne-Ouchy stand der Liechtensteiner der Verzweiflung nahe. Einmal mehr machten dem FCL in einem K.o.-Spiel gegen einen Unterklassigen die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Und auch Frick spürte: Geht die Talfahrt weiter, könnte es für ihn, der seit seiner Ankunft in Luzern vor gut vier Jahren mehrheitlich gute bis sehr gute Arbeit geleistet hat, irgendwann doch eng werden, auch wenn Sportchef Remo Meyer ihm öffentlich den Rücken stärkte.
Fans stellten Team zur Rede
Doch der FCL hat den Turnaround – zumindest vorerst – geschafft und sich mit den vier Punkten in Sion (0:0) und nun gegen GC etwas Luft nach hinten verschafft. Geholfen hat auch eine Aussprache mit den Fans. 60 Vertreter des harten Kerns der Fankurve haben Team und Staff vor der Abfahrt am letzten Wochenende ins Wallis zur Rede gestellt. «Sie waren nach dem Cupspiel extrem enttäuscht. Sie haben Leidenschaft und blau-weisses Herz gefordert», verrät Frick.
«Die Aussprache war sehr wichtig», so der FCL-Trainer. Nun wollen er und sein Team am Samstag beim Gastspiel im Letzigrund gegen den kriselnden FCZ nachdoppeln. «Wir werden alles daran setzen, die positive Serie fortzusetzen, dann wirds ein geiler Güdismäntig», sagt Frick und verspricht: Schafft der FCL erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge zu gewinnen, wird die Mannschaft sich am Montag in corpore ins Fasnachtsgetümmel stürzen.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 23 | 24 | 52 | |
2 | FC Lugano | 23 | 11 | 41 | |
3 | FC St. Gallen | 22 | 14 | 39 | |
4 | FC Basel | 23 | 9 | 39 | |
5 | FC Sion | 23 | 6 | 34 | |
6 | BSC Young Boys | 23 | -2 | 33 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 23 | 2 | 29 | |
8 | FC Luzern | 24 | -2 | 27 | |
9 | Servette FC | 23 | -7 | 25 | |
10 | FC Zürich | 23 | -12 | 25 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 24 | -12 | 20 | |
12 | FC Winterthur | 22 | -31 | 14 |

