Für einmal belohnt sich der FCL für seinen grossen Aufwand. Der erste Sieg 2026 ist verdient, erarbeitet sich das Team von Mario Frick doch ein klares Chancenplus. Matchwinner ist Joker Severin Ottiger mit seinem Sonntagsschuss an diesem nasskalten Dienstagabend. Da er aber erst in der 73. Minute eingewechselt wird, erhält er keine Note.
Der Beste ist Julian von Moos, dem zwar bei seinem Freistoss an die Latte kurz nach der Pause ein Tor verwehrt bleibt, aber zwei Tore vorbereitet. Auch Topskorer Matteo Di Giusto erhält die Note 5. Er überzeugt auf der linken Seite und verbucht mit seinem achten Saisontor seinen bereits 17. Skorerpunkt.
Nicht ganz so überzeugend ist die Defensive, die nicht zum ersten Mal in diesem Jahr alles andere als sattelfest ist und drei Gegentore zulässt. Beim 0:1 sehen Pascal Loretz und vor allem Taisei Abe schlecht aus. Tyron Owusu, von Trainer Mario Frick als Notnagel für die Innenverteidigung nominiert, verschuldet mit einer unglücklichen Aktion den Penalty, der zum zwischenzeitlichen 1:2 führt.
Hinweis:
Kabwit bis 73., Ferreira bis 73., Villiger bis 73. und von Moos bis 82. Minute.
Ottiger ab 73., Winkler ab 73., Vasovic ab 73. und Grbic ab 82. Minute – alle zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Und so haben die GC-Spieler abgeschnitten
Der Pechvogel bei GC ist Sven Köhler. Erst am Montagmorgen wird sein Transfer von Braunschweig zu den Hoppers offiziell, am Dienstagabend feiert er gleich sein Debüt in der Super League – von Beginn an, im Abstiegsknüller gegen den FCL. Und der Mittelfeldspieler erlebt Höhen und Tiefen, sieht bei mehreren Toren nicht gut aus und leitet mit seinem Eigentor zum 2:3 letztlich auch die Niederlage ein, weshalb er die Note 3 kriegt.
Doch er ist bei weitem nicht der einzig Ungenügende bei den Gästen. Salifou Diarrassouba zieht einen miserablen Tag ein. Er fällt nicht auf – und wenn, dann nur negativ. Dass er in der Pause raus muss, ist die logische Konsequenz, ebenso wie die Note 2. Aber auch die ganze Offensive genügt trotz der drei geschossenen Tore nicht. Und der eingewechselte Young-jun Lee ist gar kein Faktor und fällt komplett durch.
Hinweis:
Diarrassouba bis 46., Plange bis 58., Meyer bis 69. und Stroscio bis 84. Minute.
Ngom ab 46., Lee ab 58., Hassane ab 69. und Marques ab 84. Minute – Hassane und Marques zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 23 | 24 | 52 | |
2 | FC Lugano | 23 | 11 | 41 | |
3 | FC St. Gallen | 22 | 14 | 39 | |
4 | FC Basel | 23 | 9 | 39 | |
5 | FC Sion | 23 | 6 | 34 | |
6 | BSC Young Boys | 23 | -2 | 33 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 23 | 2 | 29 | |
8 | FC Luzern | 24 | -2 | 27 | |
9 | Servette FC | 23 | -7 | 25 | |
10 | FC Zürich | 23 | -12 | 25 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 24 | -12 | 20 | |
12 | FC Winterthur | 22 | -31 | 14 |

