Von Bruder Erdin bis «Mischler-Max»
Wer beim Shaq-Megadeal alles mitkassiert

Xherdan Shaqiri (20) verdient bei Bayern ein Grundgehalt von mindestens 1 Million Franken netto. Wer kassiert die Transfersumme von 15 Millionen? Brisant: Auch «Mischler-Max» reibt sich die Hände.
Kommentieren
1/7
So wars noch zu FCB-Zeiten: Shaqiri (2.v.r.) umgeben von Bernhard Heusler, Georg Heitz und Berater Max Urscheler (v.l.).
Foto: zvg
Von Andreas Böni und Benny Epstein

Der Megadeal um unseren Zauberzwerg ist im Trockenen. Shaqiri steigt in die Lederhosen. Ein Transfer in dieser Grössenordnung ist auch ein tage- und wochenlanges Gefeilsche um Geld.

Klar ist: Von der geschätzten Transfersumme von 15 Millionen Franken erhält der FC Basel den Löwenanteil. Zwischen 80 und 90 Prozent bleiben beim Klub hängen.

Und der Stammverein, bei dem Klein-Shaqiri die ersten fussballerischen Gehversuche gemacht hat? Im Fall von Shaqiri geht der SV Augst leer aus. Weil «Shaq» bereits als Zehnjähriger zum FCB kam. Kohle gibts keine. Aber dem SV Augst bleibt der Stolz auf seinen berühmtesten Sohn. Präsident Bruno Resenterra sagt: «Xherdan kommt immer wieder gerne zu uns zurück. Ich schätze seinen Charakter sehr, weil er nicht vergisst, woher er kommt.»

Üblich ist bei einem solchen Transfer auch ein «Handgeld» für den Spieler, das als Beteiligung bei Transfers vor Ablauf der Vertragsfrist definiert ist.

Und dann gibt es noch die Spielerberater und Vermittler.

Im Fall von Shaqiri hat den Deal der Deutsche Wolfgang Vöge abgewickelt. Er hat in Deutschland ein hervorragendes Beziehungsnetz. Bei der Vertragsunterzeichnung in München waren auch Berater Arber Sakiri und Erdin Shaqiri mit dabei. Der Bruder von Xherdan arbeitet mittlerweile für Vöge.

Und: Auch der frühere Shaqiri-Berater Max Urscheler dürfte partizipieren. «Mischler-Max» hat sich schon vor Jahren beim blutjungen Shaqiri gewisse Rechte gesichert. «Kein Kommentar», heisst es beim Büro Urscheler. Man reibt sich die Hände und freut sich am Lotto-Sechser.

Ein solcher Coup ist jüngst auch dem Vermittler Marcel Schmid beim Transfer von Admir Mehmedi gelungen.

Auch Schmid ist nicht mehr aktueller Berater von Mehmedi. Abgewickelt hat auch diesen Transfer Vöge. Aber auch für Schmid war vor wenigen Wochen der Mehmedi-Transfer zu Dynamo Kiew ein lukratives Geschäft. Weil er sich früh gewisse Rechte gesichert hat.

Im Millionenbusiness Fussball muss man auch gut pokern können.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Alte Kommentare, neues System.
Da wir unser Kommentartool gewechselt haben, kannst du unter diesem Artikel nichts mehr posten. Bei allen neuen Storys kannst du aber wie gewohnt mitdiskutieren.
Heiss diskutiert
    Meistgelesen