Viel Zunder im Strichkampf
Befördert der FCL die Espen ins Elend?

Der FC Luzern steht kurz vor der Teilnahme an der Championship Group, während der FC St. Gallen um seine Chance kämpft. Das Duell in der Swissporarena verspricht Spannung zwischen den Rivalen aus der Zentral- und Ostschweiz.
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Luzern-Trainer Mario Frick verzichtet vor dem Spiel gegen St. Gallen auf Sticheleien.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

  • FC Luzern vor Championship Group, FC St. Gallen kämpft um Teilnahme
  • Luzern-Coach Mario Frick fokussiert auf eigenes Spiel, nicht Gegner-Situation
  • FCL gewann 12 von 16 Heimspielen gegen FCSG in der Swissporarena
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Teilnahme an der Championship Group ist für den FC Luzern zum Greifen nah. Ganz anders die Ausgangslage für seinen Gegner am Donnerstagabend in der Swissporarena, den FC St. Gallen. Nur ein Sieg bringt die Espen mitten in den Strichkampf zurück. Es steckt also wieder einmal viel Zunder in diesem Rivalenduell zwischen Zentral- und Ostschweiz.

Dem FCL bietet sich dabei die grosse Gelegenheit, dem FCSG höchstpersönlich eine auszuwischen und ihn quasi definitiv aus dem Rennen um die Championship Group zu eliminieren. Davon will Luzern-Coach Mario Frick (50) aber Nullkommanichts wissen: «Für uns zählt nur eins: unser eigenes Spiel. Die Tabellensituation des Gegners ist dabei irrelevant.»

Frick lässt sich vor dem Aufeinandertreffen nicht auf Sticheleien ein. Der Liechtensteiner unterlässt es auch, als es darum geht, ob man in Luzern gerade doppelt glücklich sei, weil man A, anders als letztes Jahr, oberhalb des Strichs ist, und B, St. Gallen darunter liegt? «Das spielt für uns keine Rolle. Ein Spiel gegen St. Gallen ist immer etwas Besonderes – egal, wer gerade wo in der Tabelle steht.»

Beachtliche Luzerner Heimstärke

Sicher ist jedoch: Der FCSG muss sich warm anziehen, will er etwas Zählbares aus Luzern mitnehmen. Denn die Statistik spricht eine klare Sprache. Seit Frick an der Seitenlinie steht (Anm. d. Red.: seit Dezember 2021), hat Luzern zu Hause noch nie verloren gegen den FCSG. Und auch vor seinem Stellenantritt entschied diese Duelle auf der Allmend meist Blau-Weiss für sich. Von den letzten 16 Spielen in der Swissporarena gingen zwölf an den FCL und nur zwei an den FCSG – zweite weitere endeten Remis.

Frick sieht für diese Dominanz zwei Gründe. «Zuhause spüren wir mit unseren Fans im Rücken jedes Mal eine enorme Unterstützung – das gibt uns natürlich Rückenwind. Dazu kommt, dass Spiele gegen St. Gallen für uns eine besondere Bedeutung haben, fast wie ein Derby», erklärt er.

Kleiner wird die Bedeutung in naher Zukunft ganz sicher nicht werden. Dafür wird allein schon das Duell am Donnerstag sorgen. Da steckt zu viel Zunder drin.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
23
-3
24
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
23
-11
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
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