Verliert der FCZ deshalb Millionen?
Rohdiamant Domgjoni droht wegen Dzemaili die Bank

Mit Star-Rückkehrer Blerim Dzemaili bekommt der FCZ ein neues Gesicht. Die bisherige Doppel-Sechs mit Toni Domgjoni und Ousmane Doumbia wird gesprengt.
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Stammplatz-Tausch? Blerim Dzemaili (r.) und Toni Domgjoni im Training.
Foto: TOTO MARTI
Matthias Dubach

Mittlerweile ist klar, dass FCZ-Rückkehrer Blerim Dzemaili (34) mit der Rückennummer 21 sein Comeback in der Super League geben wird. Zürich trifft im ersten Spiel im neuen Jahr am Samstag auswärts auf Basel.

Weniger klar ist, wie Zürich künftig mit dem verlorenen Sohn im Team spielen wird. Dzemaili sieht sich ganz klar auf der Doppel-Sechs. Bleibts also bei Massimo Rizzos 4-2-3-1-System, muss der FCZ-Trainer Toni Domgjoni (22) und Ousmane Doumbia (28) trennen. Dabei bildet das Duo seit Doumbias Zuzug von Winterthur ein starkes Doppel im defensiven Mittelfeld. Domgjoni ist neben dem afrikanischen Balleroberer auch offensiv so stark wie noch nie.

Doch muss jetzt Domgjoni wie im Testspiel gegen Winterthur trotzdem Rückkehrer Dzemaili Platz machen, weil er vom Profil her dem Ex-Nati-Star viel eher gleicht als Doumbia? Es ist eine heikle Frage, die Rizzo spätestens dann zu beantworten hat, wenn Dzemaili wieder voll im Saft ist – was am Samstag in Basel kaum schon der Fall ist.

Nächstes Millionen-Eigengewächs

Heikel auch, weil Rohdiamant Domgjoni nach den Abgängen von Kevin Rüegg und Simon Sohm eigentlich das nächste Eigengewächs sein müsste, das dem FCZ Millionen einbringt. Aber sein Vertrag läuft im Sommer aus, dann wäre er ablösefrei – und womöglich nach starken Auftritten an der EM mit der Schweizer U21-Nati im März begehrter denn je.

Die Gespräche über eine Verlängerung laufen und werden spätestens vor der U21-EM enden. Nach BLICK-Informationen herrscht Uneinigkeit über die Vertragsdauer. Jetzt kommt noch der drohende Verlust des Stammplatzes wegen Dzemailis Rückkehr dazu. Aber klar ist: Beide Seiten wollen eigentlich verlängern. Und ein Abgang jetzt noch in der Winterpause kommt nicht in Frage.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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