Tolle Rückkehr des St. Gallers
Itten schiesst nach Kreuzbandriss 5 Tore in 65 Minuten!

Nur 9 Monate nach der Horror-Attacke von Luganos Fabio Daprelà ist sein St. Galler Opfer Cedric Itten zurück. Und wie!
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Cedric Itten (r.) im Trainingscamp des FC St. Gallen.
Foto: freshfocus
Max Kern

St. Gallens Trainer Peter Zeidler strahlt im Camp in Bad Ragaz SG: Sein Vollblut-Stürmer Cédric Itten (22) ist wieder in voller Aktion. Beim internen Test legt der 1,89 m grosse Basler gleich los. Kopfball knapp drüber. Dann fackelt Itten zweimal nicht lange. Goalie Jonathan Klinsmann hat keine Chance.

Zwei Tore in 20 Minuten. Bereits letzten Samstag spielte der Rückkehrer im selben horrenden Rhythmus: Drei Treffer in 45 Minuten beim 17:0 (!) gegen Drittligist FC Speicher. Macht 5 Itten-Tore in nur 65 Minuten!

Zeidler zu BLICK: «Es sind zwei Dinge, die uns ohne Cedric gefehlt haben. Erstens seine Ausstrahlung, er will was reissen. Zweitens sein Tor-Instinkt. Er weiss, wo das Tor steht.»

Kreuzband und Innenband sind entzwei

«Es war, als ob mein Knie durchbrach», sagt Itten Ende letzten Jahres rückblickend zur verhängnisvollen Szene vom 23. September. Luganos Verteidiger Fabio Daprelà springt ihm damals von der Seite mit gestrecktem Bein ins rechte Knie. Itten bricht noch auf dem Platz in Tränen aus. Das vordere Kreuzband und das Innenband sind entzwei.

Daprelà holt Itten brutal von den Beinen
0:22
Kreuz- und Innenbandriss:Daprelà holt Itten brutal von den Beinen

Itten wird in Basel – wie zuvor sein ehemaliger FCB-Kumpel Manuel Akanji – von Dr. Widmer operiert. 9 Monate Pause sind angesagt. Die sind seit letztem Sonntag vorbei. Der Beobachter in Bad Ragaz bemerkt's schnell. Die St. Galler Tor-Maschine läuft wieder prima. 11 Tore in 10 Spielen (inklusive Cup) hat Itten letzten Herbst vor dem Horror-Unfall geschossen.

«Es fehlen noch ein paar Prozent»

Zeidler mahnt: «Es fehlen Cedric doch noch ein paar Prozente. Wir dürfen jetzt nicht zu hohe Erwartungen in ihn setzen.»

Iten sagt: «Es kommt in jedem Training besser.» Die bangen Momente beim Aufstehen, die nervende Frage, ob das operierte Knie auch wirklich hält. Sind vorbei. Und die TV-Bilder? Itten: «Ich musste sie mir mit Kollegen auf dem Handy noch ein paar Mal anschauen.» Jetzt möchte er die schrecklichen Bilder verdrängen.

Freundin Nina ist seine grösste Stütze

Die grösste Stütze – neben den Krücken – ist in der schwierigen Zeit Freundin Nina. «Ich war froh, in dieser Zeit nicht alleine zu sein. Am Anfang musste sie mich gar chauffieren, weil ich nicht selber fahren konnte.» Mit Nina tankt Cedric in der Sommerpause auf den Malediven nochmals Kraft, um die wundersame Rückkehr möglich zu machen.

Ittens nächstes Ziel: «A-Nationalspieler ist ein Riesen-Traum. Auf den Junioren-Stufen durfte ich ja schon mitmachen. Akanji ist mein Vorbild.» Der Dortmund-Star riss sich vor Ittens Augen das Kreuzband, bevor er später international durchstartete.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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