Croci-Torti dementiert
Lugano-Star Steffen geht im Training auf den Coach los

Knall beim FC Lugano vor dem Quali-Duell in der Conference League gegen Celje. Nach einem Zwischenfall im Training fehlte Renato Steffen im Kader.
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Renato Steffen fehlt am Donnerstagabend im Kader des FC Lugano.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Spielzeit ist erst wenige Wochen alt, doch bei Lugano liegen die Nerven bereits blank. Logisch nach dem Fehlstart in die Saison. Doch nun macht sich neben den ausbleibenden Resultaten ein weiteres Fass auf. Und zwar zwischen Trainer Mattia Croci-Torti (43) und Star Renato Steffen (33).

Gemäss Blick-Infos ist es am Dienstag zwischen Trainer und Spieler im Training zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Dabei soll Steffen die Nerven verloren haben, in dem er sich respektlos gegenüber dem Trainer geäussert habe, um dann auf ihn loszugehen. Es benötigte das Eingreifen von Spielern und Staff-Mitgliedern, um die Streithähne auseinanderzubringen.

Croci-Torti dementiert

Was der genaue Auslöser für den Trainingszoff zwischen Steffen und Croci-Torti war, ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt. Fakt ist: Für das wichtige Conference-League-Qualispiel gegen Celje am Donnerstagabend fehlt Steffen im Kader. Gemäss Blick-Infos aus disziplinarischen Gründen. Der Klub hält derweil fest, dass Steffen angeschlagen und deshalb nicht im Kader sei.

Vor Anpfiff nimmt Croci-Torti gegenüber RSI Stellung zum Trainingszoff und dementiert. «Es gibt überhaupt kein Problem», sagt er mit einem Lachen im Gesicht. Und er fügt an, weshalb er Steffen nicht ins Aufgebot genommen hat: «Er ist wie andere nicht bei 100 Prozent. Deshalb ist er nicht dabei. Ich denke aber, dass er auf der Tribüne sein wird, um uns anzufeuern. Und am Sonntag wird er gegen Basel wieder zur Verfügung stehen.»

Steffen war bereits in anderen Zoff involviert

Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass es im Tessin während eines Trainings zu einer Auseinandersetzung kommt. Mittendrin damals? Steffen. Im April geriet er nach einem harten Zweikampf im Training mit Verteidiger Antonios Papadopoulos (25) aneinander.

Diesmal hat sich Steffen also den Trainer vorgeknöpft. Ein weiterer Beweis dafür, dass der Baum in Lugano bereits jetzt lichterloh brennt. Man will sich nicht vorstellen, was geschieht, wenn die Bianconeri die europäische Ligaphase verpassen und somit bereits das erste grosse Saisonziel verfehlt haben.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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