Das Spiel
Im Duell zweier Mannschaften, die in der laufenden Saison hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, hilft das 1:1 am frühen Sonntagnachmittag keinem der Teams weiter, um sich in der Tabelle nach oben zu orientieren. Zufrieden wird niemand sein. Aufgrund des Spielverlaufs dürfte der FCZ aber besser mit dem Unentschieden leben können – auch wenn Umeh Emmanuel in der Nachspielzeit die Chance auf den Sieg liegenlässt.
Vor der Pause sind die Genfer die klar bessere Mannschaft, brechen über die linke Zürcher Abwehrseite immer wieder durch. Dort interpretiert Matthias Phaëton die Rolle als Aussenläufer in der Fünferkette sehr offensiv. Nach dem Führungstor durch Burch (20.) werden die Zürcher zwar etwas aktiver, zwingend ist der Ausgleich aber keineswegs.
Nach der Pause ist der FCZ besser im Spiel, klare Chancen sind aber auf beiden Seiten Mangelware – bis in der 72. Minute FCZ-Verteidiger Kamberi im Laufduell mit Florian Ayé die Notbremse zieht. Kurz darauf kommen die Genfer nach einem Standard zu einer Doppelchance, doch in der 76. Minute bringt Servette-Joker Mraz die Kugel aus drei Metern nicht an FCZ-Verteidiger Comenencia vorbei. So bleibts beim 1:1.
Die Tore
20. Minute, Marco Burch, 1:0. Immer wieder kommt Servette über die linke Abwehrseite der Zürcher. So erzwingen die Genfer eine Ecke. Die Hereingabe fliegt knapp über Rouillers Kopf hinweg, dahinter hat Neuzugang Burch den richtigen Riecher, er trifft per Volley vom Fünfmeterrand unters Tordach.
28. Minute, Damienus Reverson, 1:1. Nach einem langen Ball stimmt die Zuordnung in der Genfer Hintermannschaft nicht. Nach Kénys Kopfballverlängerung läuft Krasniqi auf Mall zu – dieser wehrt erst ab, verliert dann aber die Orientierung. In bester Slapstick-Manier landet die Kugel bei Reverson, der zum Ausgleich einschiebt.
Der Beste
Ein Tor sowie der Pass, der zum Platzverweis eines Gegners führt: Verteidiger Marco Burch gelingt das Debüt im Servette-Dress fast perfekt. Nur der Sieg seines Teams fehlt.
Der Schlechteste
Lindrit Kamberi beginnt schon die erste Halbzeit überraschend nervös. Vor seinem Platzverweis wirkt der Zürcher Innenverteidiger von Burchs weit geschlagenem Ball überrumpelt und agiert gegen den davon stürmenden Florian Ayé zu naiv.
Das gab zu reden
Wer tritt nach seiner Flucht nach Griechenland in Steven Zubers Fussstapfen? Es ist von der Position her Bledian Krasniqi. Aber was die Rückennummer betrifft, hat Matthias Phaëton die Chance eiskalt ausgenutzt und seine Nummer 17 aus der Vorrunde gegen Zubers Nummer 10 getauscht.
Die Stimmen
Die Schiris
Johannes von Mandach leitet ein einfaches Spiel mit kaum umstrittenen Szenen – bis zur 72. Minute. Da zupft Lindrit Kamberi an Florian Ayé. Der Platzverweis für eine Notbremse ist richtig. Danach lässt er in der 93. Minute noch das vielleicht schnellste Gelb-Rot für einen Assistenztrainer folgen, als er Ercüment Sahin auf der FCZ-Bank zweimal Gelb innert Sekundenfrist zeigt.
Die Fans
Trist ist der Blick ins Stade de Genève, in dem es mehr leere als gefüllte Plätze hat. 8340 Menschen sind gekommen, um das Spiel gegen den FCZ zu sehen. Die Gästekurve ist besser besetzt als jene der Heimfans. Das sagt alles.
So gehts weiter
Der FCZ bittet kommenden Sonntag den FC Basel (ab 16.30 Uhr) im heimischen Letzigrund im Klassiker zum Tanz. Servette muss zur gleichen Zeit auswärts in St. Gallen ran.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 29 | 34 | 68 | |
2 | FC St. Gallen | 29 | 23 | 54 | |
3 | FC Lugano | 29 | 10 | 49 | |
4 | FC Basel | 29 | 4 | 46 | |
5 | FC Sion | 29 | 8 | 42 | |
6 | BSC Young Boys | 29 | 3 | 42 | |
7 | FC Luzern | 29 | 3 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 29 | -2 | 36 | |
9 | Servette FC | 29 | -6 | 33 | |
10 | FC Zürich | 29 | -16 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 29 | -14 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 29 | -47 | 16 |






