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Meichtry 43'
Hand aufs Herz Jan Bamert, war der Ball im Aus?
2:19
Rot-Szene sorgt für Zoff:Hand aufs Herz Jan Bamert, war der Ball im Aus?
14.02.2026, 17:23 Uhr

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16:07 Uhr

90. Minute (+7)

Am nächsten Samstag reist der FC Thun nach Winterthur und wird dort auf der Schützenwiese um 18:00 Uhr gegen den FC Winterthur spielen. Der FC Sion empfängt in einer Woche um 14:00 Uhr den BSC Young Boys zuhause im Stade de Tourbillon.

16:04 Uhr

90. Minute (+7)

Trotz der doppelten Überzahl gelingt den Thunern der Entscheidungstreffer nicht. In der 97. Minute hätten die Walliser einen Eckstoss, doch Schiedsrichter Drmic pfeift die Partie ab, was zu grossen Protesten auf Walliser Seite führt. Kabacalman sieht eine gelbe Karte und ein Betreuer der Sittener sieht die dritte rote Karte an diesem Nachmittag. Die Thuner gewinnen schlussendlich verdient mit 1:0 in ihrer Stockhorn Arena.

16:01 Uhr

90. Minute (+7)

Die Sittener wollen trotzdem weiter auf den Ausgleich drücken, jedoch fällt dies mit 10 Spielern schwerer, die Thuner halten das Spiel weit vom eigenen Kasten entfernt. In der 81. Minute kommt Gutbub zu einer guten Möglichkeit, er hätte zwei Anspielstationen im Strafraum, aber entscheidet sich zu schiessen und setzt den Ball ins Aussennetz. Nur eine Minute später gibt es die zweite rote Karte für SIon, Lamine Diack fliegt vom Platz für eine Notbremse.

15:55 Uhr

90. Minute (+7)

In der zweiten Hälfte startet der FC Sion mit einem Ausrufezeichen. In der 47. Minute hat Liam Chipperfield eine gute Möglichkeit, aber Steffen kann parieren. Nach dieser Möglichkeit bleibt die Partie ausgeglichen, bis in die 68. Minute. Dort bringt Noé Sow als letzter Mann Brighton Labeau zu Fall, aber Drmic pfeift die Situation nicht ab. Erst später, nach einer VAR-Intervention, zeigt Drmic die rote Karte an Sow, allerdings mit einem Beigeschmack, weil der Ball vorher im Aus war.

15:53 Uhr

90. Minute (+7)

Auch das Ende des Spiels sorgt nochmals für Diskussionen, die Sittener hätten nochmals eine Ecke zu Gute gehabt, aber Drmic pfeift die Partie ab. Danach hält die Sittener nichts mehr, sie protestieren lautstark beim Schiedsrichter, dieser zeigt nochmals eine gelbe Karte gegen Kabacalman und eine rote Karte gegen einen Betreuer.

15:53 Uhr
Gelbe Karte
Gelbe Karte

90. Minute (+7)

Gelbe Karte A. Kabacalman (FC Sion)

15:53 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+7)

Spielende (1:0)

15:51 Uhr

90. Minute (+5)

Racioppi rettet auf der Linie mit dem Fuss. Gutbub lupft die Kugel über den Torhüter, der weit vom Kasten entfernt steht, aus dreissig Metern. Racioppi rennt zurück, anstatt die Kugel sicher zu fangen, kickt er sie im Fallen weg.

15:50 Uhr

90. Minute (+4)

Den Sittenern laufen die Möglichkeiten davon, die Niederlage wird immer klarer.

15:48 Uhr

90. Minute (+2)

Benjamin Kololli sieht eine gelbe Karte, allerdings nicht für ein Foulspiel.

Thun holt Rekord-Sieg
War der Ball draussen? Sion tobt wegen Rot-Entscheid

Achter Sieg in Folge: Thun stürmt scheinbar unaufhaltsam dem Titel entgegen. Sion versteht die Welt nach einem umstrittenen Platzverweis nicht mehr.
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Thun bejubelt gegen Sion den achten Super-League-Sieg in Serie – Vereinsrekord.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Das Spiel

Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec hat den Thunern bereits nach der 22. Runde zum Titel gratuliert. Gesellt sich nach der 25. auch Sion-Coach Didier Tholot dazu? Sein Team verliert mit 0:1 gegen Thun, das seinen achten (!) Super-League-Sieg in Serie feiert – Vereinsrekord von 2005 übertroffen. 

Ob mit oder ohne Gratulation: Viele dürften nicht mehr an Thuns Sensations-Meisterschaft zweifeln. Mindestens zwölf Punkte Vorsprung nehmen die Berner Oberländer mit in die letzten 13 Runden. 

Die Partie in der Stockhorn-Arena ist von Beginn weg hart umkämpft. Sion, das vor dem Spiel im neuen Jahr ebenfalls noch kein Ligaspiel verloren hatte, hält mit dem Leader mit. Vor zwei Jahren duellierten sich diese beiden Teams noch in der Challenge League um den Aufstieg. Sion schaffte es 2024, Thun 2025. Nun sind aus den beiden Klubs zwei starke Super-Ligisten geworden.

Beide Teams erarbeiten sich in der ersten Halbzeit vereinzelt Abschlüsse, die Top-Chancen bleiben jedoch lange aus. Bis zur 43. Minute, in der Ethan Meichtry eiskalt zuschlägt. 

In den ersten Sekunden nach der Pause muss Thun-Goalie Niklas Steffen direkt gegen Liam Chipperfield parieren. Der grosse Sittener Sturmlauf bleibt in der Folge dann aber aus. Thun hat in einer chancenarmen Partie die gefährlicheren Szenen – auch schon bevor Sions Noé Sow – nach umstrittenem VAR-Check (siehe «Das gab zu reden») – und Lamine Diack des Feldes verwiesen werden. 

Das Tor

43. Minute, Ethan Meichtry, 1:0. Ein typisches Thun-Goal: Bürki schlägt einen langen Ball in die Spitze, wo die Sturmtanks Rastoder und Labeau die Abwehr beschäftigen. Sow und Hefti gewinnen zwar zwei Kopfballduelle, klären aber ungenügend. Meichtry rauscht aus dem Rückraum heran und trifft aus rund 14 Metern via Pfosten ins Tor. 

Die Stimmen

Hand aufs Herz Jan Bamert, war der Ball im Aus?
2:19
Rot-Szene sorgt für Zoff:Hand aufs Herz Jan Bamert, war der Ball im Aus?

Nias Hefti (Sion, gegenüber Blue): «Es ist eine extrem bittere Niederlage. Ich finde, wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Und dann hatten wir auch extrem Pech mit den Entscheidungen gegen uns. Ich habe den Ball draussen gesehen vor der ersten Roten Karte. Diese hat uns am Ende gekillt. Manchmal gibt es so Spiele, in denen man das Pech auf seiner Seite hat.»

Leonardo Bertone (Thun, gegenüber Blue): «Es haben die Teams mit den beiden besten Defensiven gespielt. Das hat man auf dem Platz gesehen. Es gab nicht allzu viele Räume, trotzdem haben wir uns die ein oder andere Chance erspielt. Am Ende wurde es unnötig hektisch mit den beiden Roten Karten. Es ist immer hässlich, ein Spiel so fertig zu spielen – aber wir nehmen den Sieg.» 

Der Beste

Ethan Meichtry ist der Spieler, der zum Start am meisten Energie aufs Feld bringt. Er belohnt sich mit dem Siegtor dafür.

Der Schlechteste

Rilind Nivokazi. Kriegt einmal mehr den Vorzug vor Youngster Boteli im Sion-Sturm – wie immer. Aber er kann dies heute nicht rechtfertigen.

Das gab zu reden

Beim VAR-Check in der 67. Minute protestieren die Sittener heftig! Von Trainer über Staff zu Spielern – alle sind ausser sich. Dabei geht es nicht um die Rote Karte gegen Sow per se nach dem Foul als letzter Mann gegen Labeau – sondern dass der Ball davor an der Seitenlinie im Aus gewesen sein soll. Dies sah sehr stark danach aus. Einige Spieler gingen schon davon aus, dass das Spiel unterbrochen wird. Das Auswärtsteam versteht die Welt nicht mehr. Warum werden die Bilder der Szene an der Seitenlinie beim VAR-Check nicht eingeblendet, sondern nur die Foulszene danach? Die Antwort: Weil man aufgrund der Bilder nicht klar beweisen könne, ob der Ball zu hundert Prozent draussen war, wurden diese dem Schiri am VAR-Bildschirm auch nicht zur Beurteilung vorgelegt.

Zu allem Übel fliegt in der 83. Minute auch noch Diack vom Platz, Sion spielt zu neunt fertig. Auch nach dem Schlusspfiff werden die Sittener noch richtig wütend. Sion-Sportchef Barthélémy Constantin muss Mitglieder von Team und Staff davon abhalten, Schiri Drmic verbal zu attackieren. Eine weitere Rote Karte wird nach Schlusspfiff auch noch gezückt. Aber der Sportchef hat hier eine weitere Eskalation umsichtig verhindert.

Die Fans

Fast 10’000 Fans waren es beim letzten Duell der beiden Teams am 1. November, das Thun drehte und 2:1 gewann. Nun sind es 9’083.

Die Schiris

Marijan Drmic gerät bei der Roten Karte ins Kreuzfeuer. Mit grosser Wahrscheinlichkeit war der Ball vor dem Platzverweis im Out. Am Ende erhitzt er die Sion-Gemüter erneut, weil er in der Nachspielzeit das Spiel abpfeift, bevor eine letzte Walliser Ecke durchgeführt werden kann.

So gehts weiter

Nächsten Samstag gastiert Leader Thun in Winterthur (18 Uhr). Sion empfängt tags darauf die Young Boys aus Bern (14 Uhr). 

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
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25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
1:1
25
11
43
4
FC Basel
FC Basel
1:1
25
7
40
5
FC Sion
FC Sion
25
7
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3:2
25
-1
32
8
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
2:3
25
-8
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
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25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
1:1
25
11
43
4
FC Basel
FC Basel
1:1
25
7
40
5
FC Sion
FC Sion
25
7
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3:2
25
-1
32
8
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
2:3
25
-8
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Marijan
Drmic
Kroatien
Anstoss
Sonntag
15. Februar 2026 um 14:00 Uhr
Stadion
Thun, Schweiz
Stockhorn Arena
Kapazität
10’398
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