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Cassano 86'
Cassanos Lucky Punch setzt Thuner Serie ein Ende
3:45
Highlights im Video:Lucky Punch setzt Thuner Serie ein Ende
21.11.2025, 07:25 Uhr

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22.11.2025, 22:33 Uhr

90. Minute (+6)

Lugano empfängt am Mittwoch St.Gallen zum Nachholspiel. Thun reist nächsten Sonntag nach Lausanne.

22.11.2025, 22:31 Uhr

90. Minute (+6)

Bislimi fliegt in der 74. Minute vom Platz. Thun wirft alles nach vorne, bringt Labeau, Rupp und Meichtry und belagert den Strafraum. Saipi entschärft alles was auf seinen Kasten kommt. Aus dem Nichts setzt Koutsias links Dähler unter Druck, zieht bis zur Grundlinie und legt flach zurück. Cassano schiebt in der 86. Minute eiskalt unten rechts ein. Thun ist bedient mit der dritten Niederlage der Saison.

22.11.2025, 22:31 Uhr

Lugano stiehlt Thun die Punkte trotz Unterzahl. Nach der Pause steigert sich das Heimteam klar. Heule und Rastoder kombinieren sich zur ersten Grosschance, doch Saipi pariert überragend. Kurz danach hält er zweimal in Serie und wird endgültig zum Matchwinner. Thun bleibt am Drücker, hat aber kein Abschlussglück.

22.11.2025, 22:25 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+6)

Spielende (0:1)

22.11.2025, 22:24 Uhr

90. Minute (+6)

Der letzte Schuss landet in den Armen von Saipi. Dann ertönt der Schlusspfiff. Lugano beendet die Siegesserie der Thuner trotz Unterzahl.

22.11.2025, 22:24 Uhr

90. Minute (+6)

Meichtry betreibt hohen Aufwand aber belohnt sich nicht dafür.

22.11.2025, 22:23 Uhr

90. Minute (+5)

Lugano peitscht den Ball selbst nochmal nach vorne und drängt Thun zurück.

22.11.2025, 22:22 Uhr
Gelbe Karte
Gelbe Karte

90. Minute (+4)

Gelbe Karte A. Saipi (FC Lugano)

22.11.2025, 22:22 Uhr

90. Minute (+4)

Saipi sieht gelb für Zeitspiel.

22.11.2025, 22:22 Uhr

90. Minute (+4)

Rupp zieht aus der zweiten Reihe ab. Der Schuss ist zu zentral und Saipi klärt zum Eckball.

Thuns Siegesserie gerissen
Lugano entscheidet Partie in Unterzahl

Lugano gewinnt mit 1:0 in Thun. Die Berner Oberländer verpassen den siebten Ligasieg in Folge trotz Überzahl in der Schlussphase. Die Bianconeri wiederum setzen ihren Durchmarsch in der Tabelle fort.
1/7
Lugano jubelt spät.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Und plötzlich muss Mattia Croci-Torti (43) ganz dringend die Jacke ausziehen. Es ist beissend kalt in Thun. Aber der Trainer des FC Lugano spürt das innere Feuer. Soeben ist sein Spieler Uran Bislimi (26) vom Platz gestellt worden. Zu Unrecht, findet Croci-Torti, weil Bislimi doch vorher schon gefoult worden sei: «Zwei Fouls, Mamma mia! Zwei Fouls!»

Zu sehen ist in den Wiederholungen höchstens ein kleiner Schubser. Und auch der ist nicht Schuld daran, dass Bislimi mit hohem Risiko, den Fuss voran, in den Kopf von Thuns Goalie Niklas Steffen (24) grätscht. Es ist eine Szene, die an den Einsatz von Renato Steffen im September gegen Lausanne erinnert. Nur, dass sich der damals selber schwer verletzt. Das bleibt Bislimi erspart. Vom Platz muss er in der 74. Minute trotzdem.

Am Ende aber darf er sogar feiern. Weil seinen Teamkollegen in Unterzahl das einzige Tor der Partie gelingt. Der Italiener Claudio Cassano (22) trifft in seinem fünften Einsatz für Lugano zum ersten Mal. Das Tor aus der 86. Minute bleibt das einzige der Partie.

Damit ist eine bemerkenswerte Serie gerissen: Die Thuner haben zuletzt sechs Spiele hintereinander gewonnen. Jetzt wird der Aufsteiger vom FC Lugano als formstärkstes Team der Super League eingeholt. Die Tessiner haben wie Thun fünf der letzten sechs Partien gewonnen. Die Aufholjagd der Luganesi nach reichlich missratenem Saisonstart wird immer eindrücklicher.

Dabei hätten die Thuner auch an diesem eiskalten Abend die Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Wobei in Halbzeit eins fast nichts passiert. Der grösste Aufreger kommt praktisch mit dem Pausenpfiff. Kastriot Imeri (25) schiesst aus aussichtsreicher Position. Der Ball geht Mattia Zanotti (22) an den Arm. In der Hintertorkamera-Perspektive kann man den Eindruck bekommen, der Italiener nehme eine vergrösserte Silhouette zumindest in Kauf. Der Video-Assistent korrigiert Schiedsrichter Nico Gianforte (32) nicht – kein Penalty.

Nach dem Seitenwechsel kommt Thun auf. Aber bei den Luganesi schwingt sich einer zum Matchwinner auf, der einer der grössten Verlierer der Saison zu werden schien: Amir Saipi (25). Der hat seinen Platz im Tor eigentlich an David von Ballmoos (30) verloren. Aber jetzt, da der Konkurrent verletzt fehlt, zeigt er seine besten Saisonleistungen. Besonders stark hält er, als Michael Heule (24) in der 52. Minute plötzlich ganz alleine vor ihm auftaucht.

Damit bleibt die Geschichte zwischen den Luganesi und der Stockhorn Arena eine spezielle. Einerseits ist da die Erinnerung an ein peinliches 0:5 im August gegen die Slowenen des NK Celje in der Qualifikation zur Conference League. Andererseits fühlen sich die Luganesi wegen ihrer europäischen Exil-Spiele im Berner Oberland so heimisch, dass einige Spieler vom Bus schnurstracks in die Garderobe des FC Thun abbiegen. Und dass am Ende als Sieger vom Platz gehen.

Das Tor

86. Minute, Claudio Cassano, 0:1. Koutsias setzt sich links gegen Dähler durch, läuft zur Grundlinie und legt mit Übersicht zurück auf Cassano. Der schiebt unhaltbar unten rechts ein.

Die Stimme (gegenüber Blue)

Leonardo Bertone, FC Thun: «Wir hatten Chancen auf ein, zwei Tore. Wenn du die nicht machst, lässt du irgendwann eine zu. Wir gehen unseren Weg weiter. Nächstes Wochenende wollen wir wieder Gas geben.»

«Würd lügen, wenn ich sag, wir schauen nicht auf die Tabelle»
2:25
Dähler nach Heimniederlage:«Würd lügen, wenn ich sage, wir schauen nicht auf die Tabelle»

Das gab zu reden

Handspiel, ja oder nein? Nach einem Abschluss von Imeri klärt Zanotti den Ball mit der Hand am Körper. Hätte sich Gianforte diese Szene genauer ansehen müssen? Genau dieser Moment hätte Thun vielleicht den entscheidenden Punktgewinn bringen können und sorgt daher für Gesprächsstoff nach dem Spiel.

Der Beste

Anto Grgic. Spielt unaufgeregt, ruhig und überlegt, ist der Dreh- und Angelpunkt im Lugano-Spiel. Jede Aktion läuft über ihn, er löst Drucksituationen souverän und verteilt die Bälle präzise. Ohne ihn würde Lugano deutlich weniger Struktur haben. Zusammen mit Saipi klar der spielentscheidende Faktor.

Der Schlechteste

Uran Bislimi. Zeigt kaum Bezug zum Spiel und bleibt im Schatten seines Captains. Die unnötige Rote Karte nach 75 Minuten macht seinen Abend endgültig zum Desaster und schwächt sein Team.

Die Schiris

Nico Gianforte greift früh zu Karten und lässt erstaunlich viel Diskussion mit den Spielern zu, zieht aber konsequent seine Linie durch. Ansonsten erlebt Kanagasingam am Bildschirm einen ruhigen Samstagabend.

Die Fans

7353 Zuschauer. Durch dicke Mützen und Schals hallen die Fangesänge dennoch durchs Stadion. Vereinzelt wird Pyro gezündet, doch es bleibt alles fair und gesittet im Berner Oberland. Erst gegen Ende, als das Spiel etwas an Tempo gewinnt, werden auch die Zuschauer aktiver.

So gehts weiter

Thun ist am kommenden Sonntag um 16.30 Uhr in Lausanne zu Gast. Lugano bestreitet am Mittwoch um 19 Uhr das Nachholspiel zu Hause gegen St. Gallen, bevor es am Samstag um 18 Uhr gegen Sion geht.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Nico
Gianforte
Schweiz
Anstoss
Samstag
22. November 2025 um 20:30 Uhr
Stadion
Thun, Schweiz
Stockhorn Arena
Kapazität
10’398
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