Sperre für Sion-Boss und seinen Sohn
Dieser Mann entscheidet über CCs Schicksal!

Ein ehemaliger Profi-Fussballer richtet im Fall von Prügel-CC und seinem vorlauten Sohn.
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Daniele Moro steht der Disziplinarkommission seit 2010 vor.
Foto: KEY
Max Kern

Der Tessiner Daniele Moro (49), von 1989 bis 1996 Profi unter ­anderem beim FCZ, Basel, ­Xamax, Lausanne und Servette, fiel damals auch wegen ­seiner langen Mähne auf. Jetzt, als Rechtsanwalt mit Kanzlei in Luzern, wird der adrett frisierte Richter dafür sorgen, dass Prügel-CC und dessen vorlauter Sohn Barthélémy nicht ungeschoren davon kommen.

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Seit 2010 ist Moro Präsident der Disziplinarkommission der Swiss Football League, seit 2016 auch Richter am Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne.

Die Disziplinarkommission ist laut ihren Statuten «zur Verhängung aller Disziplinarmassnahmen zuständig. Namentlich hat sie die Kompetenz: zur Entscheidfällung bei Protest- und Forfait-Fällen ­gemäss Wettspielreglement des SFV; zur Bestrafung von Amtes wegen oder auf Anzeige hin bei allen unsportlichen Verhaltensweisen, die sich ­beispielsweise aufgrund von Fernsehbildern oder Videoaufnahmen ergeben».

Wie sieht der Fahrplan im Fall von Sion-Boss Christian Constantin aus, der letzten Donnerstag vor laufenden ­Kameras Teleclub-Experte Rolf Fringer verprügelt hat? Moro zu BLICK: «Die beiden Parteien haben bis Mittwoch Zeit, ihre Stellungnahmen abzugeben.»

Die Liga verzichtete darauf, die beiden Constantins mit einer superprovisorischen Verfügung zu sperren.

Auch beim heutigen Spiel gegen Lausanne sitzen CC und sein Junior im Stadion. Am nächsten Wochenende haben die Walliser spielfrei.

In der darauffolgenden Länderspiel-Pause will Moro mit seiner Disziplinarkommission Vollgas geben. «Der Fall ist bei uns selbstverständlich zuoberst auf der Prioritätenliste.» Über die Dauer einer möglichen Sperre will Moro nicht spekulieren.

Moro büsste 2011 seinen Ex-Klub FCZ nach dem Pyro-Derby mit einer 0:3-Forfait-Niederlage und 50' 000 Franken. Er verhängte im Januar 2012 das Todesurteil über ­Bulat Tschagajews Xamax. Und verdonnerte Luzerns Dario Lezcano vor zwei Jahren für ­einen Kopf­stoss an Schiri Fedayi San zu acht Spielsperren.

Moro unlängst zu BLICK: «Ich habe dem Fussball sehr viel zu verdanken. Ich habe schöne Erfahrungen gesammelt und freue mich, dass ich dem Fussball etwas zurück­geben kann.»

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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