«Rücksichtslos»
FCL kontert die Alpstaeg-Anzeige

Am Mittwoch reicht Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg Anzeige gegen den Verwaltungsrat des FC Luzern ein. Nun hat der Verwaltungsrat dazu Stellung genommen.
Publiziert: 02.02.2023 um 10:39 Uhr
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Bernhard Alpstaeg hat den Verwaltungsrat des FC Luzern verklagt.

Am Mittwoch wird bekannt, was Bernhard Alpstaeg längst angekündigt hatte. Der Mehrheitsaktionär des FC Luzern geht in die Gegenoffensive und zeigt alle Verwaltungsräte der FCL Holding AG an: Stefan Wolf, Josef Bieri, Ursula Engelberger-Koller sowie Laurent Prince. Zudem reicht er eine zivilrechtliche Klage gegen die FCL Holding AG ein.

Nun hat der Verwaltungsrat der FCL Holding AG eine Stellungnahme dazu veröffentlicht. In dieser heisst es, dass die Strafanzeige zur Kenntnis genommen werde, der Verwaltungsrat «verwahrt sich jedoch, ohne den genauen Wortlaut dieser Strafanzeige zu kennen, gegen die Vorwürfe, welche durch den Kommunikationsberater von Bernhard Alpstaeg mittels einer Medienmitteilung erhoben worden sind, und wird entsprechend keine weitere Stellung dazu beziehen.»

Gefährdet Zukunft des FC Luzern

Zudem wird angemerkt, dass sich Alpstaeg aktiv gegen die Lizenzerteilung der Swiss Football League stelle und damit die Zukunft des FC Luzern gefährde. «Das Vorgehen von Bernhard Alpstaeg belegt, dass er am Wohlergehen des FC Luzern nicht interessiert ist und dieses rücksichtslos seinen eigenen Interessen opfert», heisst es konkret.

Man bestätigt gleichzeitig, dass Josef Bieri die nötigen Bankgarantien alleine zur Verfügung stellen wird und versichert, dass bei der Lizenzeinreichung die nötige Sorgfalt eingehalten werde. Denn «trotz des eigensinnigen Eingreifens durch Mitaktionär Bernhard Alpstaeg» ist der FC Luzern bestrebt, die Lizenz in erster Instanz zu erhalten.»

Weitere Auskünfte zu den Aussagen Bernhard Alpstaegs wird es vonseiten des Verwaltungsrates sowie von Josef Bieri vorderhand nicht geben.

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