Darum gehts
- FC Luzern trifft am Dienstag gegen GC, verlieren wäre gefährlich.
- Trainer Frick steht unter Druck, geniesst aber Meyers Vertrauen.
- 15 Spiele verbleiben, Fricks Nachfolge könnte Michel Renggli übernehmen.
Auf den FC Luzern wartet am Dienstag ein Showdown. Gegen GC heisst es: Verlieren verboten. Ansonsten wäre man nur noch einen Punkt vor den Hoppers. Rein rechnerisch könnte man am Wochenende dann bereits auf den Barrageplatz abrutschen – ein Horrorszenario.
Wie viel auf dem Spiel steht, wissen auch die Direktbeteiligten. Von einem «Final» wollen die Akteure aber trotzdem nicht sprechen.
Gleichwohl sagt Keeper Pascal Loretz (22): «Es wartet ein bedeutsames Spiel auf uns, in dem Druck herrscht. Wenn wir das Spiel verlieren, schrumpft der Abstand zu GC deutlich. Ein Finalspiel ist es aber trotzdem nicht, weil bis zum Saisonende noch 15 Spiele anstehen.»
Meyer bleibt bei seinem Bekenntnis
Wegweisend sind die 90 Minuten vom Dienstagabend nicht nur für den Klub, sondern auch für Mario Frick (51) persönlich. Seit Wochen halten sich in der Zentralschweiz hartnäckig die Stimmen, wonach die Position des Liechtensteiners in Gefahr sei. Bislang ist jedoch nichts passiert – im Gegenteil.
Bei jeder Gelegenheit gibt Sportchef Remo Meyer (45) seinem Coach Rückendeckung. Zuletzt nach der Nullnummer in Sion. Auf die Frage, was geschehe, sollte man gegen GC verlieren, antwortete er folgendermassen bei SRF: «Wir haben den klaren Wunsch, mit Mario Frick mindestens die Saison zu beenden.» Ein deutliches Bekenntnis.
Auch Frick, der nach dem Schlusspfiff Vizepräsident Josef Bieri (68) umarmte, betonte gegenüber Blick nach der Pressekonferenz, dass er das volle Vertrauen des Klubs spüre. «Ich habe das volle Vertrauen vom Sportchef, vom Verwaltungsrat und – was für mich am wichtigsten ist – von der Mannschaft. Deshalb bin ich weiterhin überzeugt, dass wir gemeinsam aus dieser Situation herauskommen.»
Trotzdem auch die Frage an den Trainer: Kann man den GC-Match als Schicksalsspiel betiteln? Frick: «Das können die Medien machen. Für uns definitiv nicht. Es sind noch viele Spiele. Trotz allem möchten wir ein Zeichen setzen.»
Nachfolger bereits klar?
Frick weiss aber auch aus eigener Erfahrung, wie schnell die Stimmung im Fussballgeschäft drehen kann. Sollten die Resultate weiter ausbleiben und die Negativspirale anhalten, würde auch das derzeit klare Bekenntnis an Gewicht verlieren. Dabei galt seine Vertragsverlängerung im Spätherbst noch als so gut wie fix. Inzwischen gehen jedoch einige im Luzerner Umfeld davon aus, dass sich spätestens im Sommer die Wege von Trainer und Klub trennen könnten.
Für den Fall der Fälle wäre Luzern vorbereitet. Michel Renggli (45) gilt seit längerem als Kandidat auf Fricks Nachfolge. Der ehemalige FCL-Captain trainiert seit mehreren Jahren die Luzerner U21 und wartet auf seinen Moment. Wann dieser kommt, bleibt abzuwarten – und ist wie so oft eng mit dem sportlichen Abschneiden verknüpft.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 23 | 24 | 52 | |
2 | FC Lugano | 23 | 11 | 41 | |
3 | FC St. Gallen | 22 | 14 | 39 | |
4 | FC Basel | 23 | 9 | 39 | |
5 | FC Sion | 23 | 6 | 34 | |
6 | BSC Young Boys | 23 | -2 | 33 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 23 | 2 | 29 | |
8 | Servette FC | 23 | -7 | 25 | |
9 | FC Zürich | 23 | -12 | 25 | |
10 | FC Luzern | 23 | -3 | 24 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 23 | -11 | 20 | |
12 | FC Winterthur | 22 | -31 | 14 |
