Nations-League-Abstieg schon am Dienstag?
Nati zittert auch um Lostopf 1 in der WM-Quali

Den drohenden Abstieg in die Liga B der Nations League im Nacken, trifft die Nati am Dienstag auf Dänemark. Dabei geht es auch bereits um die WM-Quali 2026.
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Die Nati braucht dringend Punkte, um den Abstieg aus der A-Liga noch zu verhindern.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fussball-Nati ist nach drei Nations-League-Spielen noch punktelos
  • Jetzt droht der erste Abstieg nach vier Austragungen
  • Die Schweiz misst sich am Dienstag in St. Gallen mit Dänemark

Dass ein Abstieg aus der A-Liga der Nations League trotz drei Pleiten zum Start noch verhindert werden kann, hat die Nati vor zwei Jahren bewiesen. Dank drei Siegen gegen Portugal, Spanien und Tschechien konnte die Schweiz damals das Worst-Case-Szenario noch verhindern.

In der aktuellen Nations-League-Kampagne ist das Team von Murat Yakin erneut auf eine Aufholjagd angewiesen. Wieder hat die Schweiz die ersten drei Partien verloren. Falls die Nati gegen Dänemark auch das vierte Spiel verliert, könnte der Abstieg schon am Dienstag mathematisch feststehen. Dazu müsste Serbien zeitgleich Spanien besiegen. Komplett ausgeschlossen ist das nicht, im Hinspiel in Belgrad haben die Serben dem Europameister immerhin ein 0:0 abgetrotzt. 

Für die Schweiz wäre es bei der vierten Austragung der Nations League der erstmalige Abstieg. Dieser hätte zur Folge, dass die Nati im Herbst 2026 gegen deutlich unattraktivere Gegner antreten müsste als noch in den vergangenen Jahren.

Lostopf 2 für WM-Quali droht

Noch ärgerlicher ist aber, dass sich durch das schlechte Abschneiden in der Nations League auch die Quali-Chancen für die WM 2026 verringern. Neu ist die Abschlusstabelle der Nations League massgebend für die Einteilung der Quali-Lostöpfe für das Turnier in Nordamerika. Die Sieger und Gruppenzweiten der vier Gruppen der A-Liga qualifizieren sich nicht nur für die Viertelfinals, sondern sind auch automatisch für die WM-Quali in Lostopf 1 gesetzt.

Die restlichen vier der insgesamt zwölf Plätze in Lostopf 1 gehen an die in der Weltrangliste bestplatzierten Teams, die sich nicht für die Nations-League-Viertelfinals qualifiziert haben. Nach der 0:2-Pleite gegen Serbien wohl die einzige Möglichkeit, wie sich die Schweiz noch einen Platz als Gruppenkopf sichern kann. Der Sprung auf einen der ersten beiden Gruppenplätze ist für die Nati zwar rechnerisch noch möglich, dafür braucht es aber wohl neun Punkte und Schützenhilfe der Gegner.

In der Weltrangliste steht die Nati unter allen europäischen Teams aktuell auf dem 10. Platz. Viele Weltranglisten-Punkte werden in den in diesem Jahr verbleibenden Partien nicht mehr verteilt. Zu grossen Verschiebungen wird es daher kaum mehr kommen.

Polen und Ungarn sitzen der Schweiz im Nacken

Darum muss die Nati hoffen, dass sich höchstens zwei Mannschaften für die Nations-League-Viertelfinals qualifizieren, die in der Weltrangliste hinter ihr platziert sind. Mit grosser Sicherheit wird das bei Dänemark (11) oder Serbien (19) der Fall sein – je nachdem, welches Team in der Schweizer Gruppe hinter Spanien auf Platz zwei landet.

Ebenfalls noch Chancen haben Polen (17) und Ungarn (19). Das Team von Superstar Lewandowski muss in seiner Nations-League-Gruppe aber Kroatien hinter sich lassen, das drei Punkte Vorsprung hat. Und die Ungarn müssen in ihrer Gruppe mit Deutschland, den Niederlanden sowie Bosnien und Herzegowina ebenfalls drei Zähler auf die Oranje aufholen.

Sollten beide Szenarien eintreffen, würde die Schweiz in Lostopf 2 abrutschen. Das wiederum bedeutet, dass in der WM-Quali ein ganz Grosser als Gruppengegner droht. Nur die zwölf Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM 2026, die Gruppenzweiten müssen in die Playoffs.

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