Xhaka setzt in der Nachspielzeit zum Kopfstoss an
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Die Nerven liegen blank:Xhaka macht in der Nachspielzeit den Zidane

Nach Kopfstoss im Klassiker
FCB-Terrier Xhaka droht Mega-Sperre

Bei Taulant Xhaka (32) brennen gegen den FCZ alle Sicherungen durch. Sein Kopfstoss dürfte ein Fall für die Disziplinarkommission werden.
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FCB-Captain Taulant Xhaka schnappt sich Antonio Marchesano und lässt sich zu einer Tätlichkeit hinreissen.
Foto: freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Würde man die hitzige Schlussphase des Klassikers zwischen dem FCB und Zürich verfilmen, der Titel stände schon vor dem Drehbeginn fest: «Ein Mann sieht Rot!» In der Hauptrolle: Taulant Xhaka. Erst greift der FCB-Captain seinem Gegenspieler Marchesano ins Gesicht, dann spitzt er Katic mit einem Kopfstoss nieder.

Schiedsrichter Dudic schickt Xhaka für die erste Aktion mit Gelb-Rot in die Katakomben, nur um ihn nach VAR-Konsultation wieder aus dem Stadionbauch rauszuholen und die Gelbe Karte zurückzunehmen. Dann zeigt der Schiri Xhaka die Rote Karte erneut. Und für den Basler dürfte die Saison vier Spieltage vor Schluss gelaufen sein, ihm droht eine Mega-Sperre.

Dessen ist sich auch sein Coach Heiko Vogel bewusst. Der hat ein gewisses Verständnis für Emotionen, die müssten aber «im Rahmen bleiben», so der Pfälzer. Neben Xhaka fliegen auch Verteidiger Kasim Adams und Wouter Burger nach Tätlichkeiten vom Feld und werden nächsten Sonntag auswärts in St. Gallen fehlen. Auch Vogel selbst ist gesperrt, weil er seine vierte Gelbe Karte sieht. Äussern will er sich nicht. «Ich bin heute mein eigener Anwalt. Wenn ich etwas zum Schiedsrichter sage, werde ich für die nächsten 50 Jahre gesperrt.»

Wieder entscheidet der Schiri ein Spiel

Hauptgrund für Vogels Ärger ist der Penaltypfiff kurz vor Schluss. FCZ-Spieler Krasniqi lässt sich im Strafraum nach einer Mini-Berührung von Michael Lang fallen, Schiri Dudic zeigt ohne zu zögern auf den Punkt. Eine Fehlentscheidung.

Goalie Marwin Hitz fragt den Schiri, warum er gepfiffen habe. Dessen Antwort verrät Hitz nach dem Spiel: «Er sagte, es habe einen klaren Kontakt gegeben. Dann schickte er mich auf die Linie.» Simic verwandelt den Penalty, der FCZ gewinnt ein Spiel, das eigentlich 0:0 hätte ausgehen müssen, derart harmlos agieren die Mannschaften.

Dem FCZ ists am Ende egal, nach dem Sieg ist das Abstiegsgespenst fürs Erste vertrieben, sechs Punkte Vorsprung beträgt der Vorsprung auf den FC Sion. Und die Basler? Die drohen das erklärte Saisonziel, den zweiten Platz, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt, aus den Augen zu verlieren. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf Servette.

«Habe einen Kontakt gespürt und bin zu Boden gegangen»
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FCZ-Krasniqi zum Penalty-Pfiff:«Habe einen Kontakt gespürt und bin zu Boden gegangen»
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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