Darum gehts
- Das soll das FCW-Sturmduo besser machen
- Coach Rahmen findet harte Worte für seinen Goalgetter
- Dank GC gibt es für Winti noch eine kleine Hoffnung
Der Starkregen in Winterthur hat sich vom ramponierten Acker verzogen – nun hagelt es hohe Niederlagen. 1:12 ist das Torverhältnis des Schlusslichts aus den letzten drei Spielen. Rechts oder links vom Doppelpunkt mit der Fehlersuche anfangen?
Patrick Rahmen (56) tut es links. Der Winti-Coach stellt beim Nachholspiel gegen Thun (0:3) mit Hunziker und Burkart sogar zwei Stürmer auf, diese bleiben aber blass. Wie sehen die Pläne von Rahmen aus, um sie in Zukunft besser in Szene zu setzen? «Das liegt vor allem an ihnen», antwortet dieser. «Dass sie die Bälle besser halten. Bei den langen Bällen, vor allem zu Andrin Hunziker, muss er sich stärker wehren, er muss mehr Verdrängung haben. Er ist grösser als seine beiden Gegenspieler. Da hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr im Ballbesitz bleiben.» Eine klare Botschaft vom Coach an seinen einzigen Spieler mit mehr als drei Saisontoren (8).
Die Abwehr? «Bis zum 0:1 haben wir es gut verteidigt. Es hat keine klaren Torchancen gegeben. Wie dann das 0:1 und schnelle 0:2 passiert sind, ist sehr ärgerlich. Da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen», sagt Rahmen. Er meint damit nicht nur die Abwehrkette. «Beim ersten Gegentor waren wir zum Beispiel im Mittelfeld zu passiv.»
Wie sieht der Strohhalm aus, an den sich Winti klammert?
Sieben Punkte Rückstand auf den Barrageplatz. Die Hoffnung schwindet. Luca Zuffi (35) spricht von einem «Wunder», an das man noch glaubt. Immerhin: Nach langwieriger Krankheit im Januar tastet sich der Ex-Nationalspieler beim Startelf-Debüt im neuen Jahr langsam wieder an die Chefrolle im Mittelfeld heran.
Rahmen wird konkreter: «Wir haben noch zweimal gegen GC zu spielen. Mit dem Punkteschnitt, seitdem ich die Mannschaft übernommen habe, wären wir zwei Punkte hinter GC.» In der Realität sind es aber sieben. Die einzig wirklich gute Figur machen bei Winterthur aktuell die Fans, die trotz tiefem Abstiegssumpf immer noch in Scharen erscheinen (7300 an einem Mittwoch) und in der kämpferischen ersten Halbzeit die gelungenen Abwehraktionen des FCW wie eigene Tore feiern.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 26 | 32 | 61 | |
2 | FC St. Gallen | 26 | 19 | 47 | |
3 | FC Lugano | 26 | 12 | 46 | |
4 | FC Sion | 26 | 9 | 40 | |
5 | FC Basel | 26 | 5 | 40 | |
6 | BSC Young Boys | 26 | 0 | 36 | |
7 | FC Luzern | 26 | 3 | 33 | |
8 | FC Zürich | 26 | -11 | 31 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 26 | -3 | 30 | |
10 | Servette FC | 26 | -7 | 28 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 26 | -13 | 21 | |
12 | FC Winterthur | 26 | -46 | 14 |

