Unfassbares Eigentor – Dräger haut den Ball in die eigenen Maschen
6:17
YB – Basel 3:2:Unfassbares Eigentor – Dräger haut den Ball in die eigenen Maschen

Komplett verkorkste Zeit in Basel
Dräger erlebt seinen FCB-Tiefpunkt

Zum ersten Mal seit über fünf Monaten kommt Mohamed Dräger (28) für Basel wieder zu einem Kurzeinsatz. Doch viel schlimmer hätte das Comeback des Rechtsverteidigers gegen YB nicht laufen können.
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Gegen YB unterläuft Moh Dräger ein bitteres Eigentor.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Basler Serie geht nach 2:3-Niederlage gegen YB weiter
  • Dräger verursacht Eigentor bei Comeback nach fünfeinhalb Monaten
  • Der Rechtsverteidiger erlebt beim FCB eine schwierige Zeit
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Lucas WerderReporter Fussball

Die bittere Basler Serie geht nach der 2:3-Niederlage gegen YB weiter. Über acht Jahre liegt der letzte FCB-Auswärtssieg in Bern inzwischen zurück. Ganz so lange ist der letzte Einsatz von Mohamed Dräger nicht her, aber doch auch immerhin fünfeinhalb Monate ist der Rechtsverteidiger nicht mehr auf dem Platz gestanden.

Drägers Comeback endet am Mittwochabend im Fiasko. Als der Deutsch-Tunesier eine Viertelstunde vor Schluss ins Spiel kommt, steht es noch 1:1. Doch weil Dräger kurz darauf eine Blum-Flanke unbedrängt ins eigene Netz bugsiert, stehen die Basler am Ende trotzdem mit leeren Händen da.

Für Dräger ist es der negative Höhepunkt seiner bislang komplett verkorksten Zeit in Basel. Dabei sieht es noch im Sommer 2023 danach aus, als wäre FCB-Boss David Degen (41) wieder einmal ein echtes Transfer-Schnäppchen gelungen. Etwas über 400'000 Franken überweisen die Bebbi an Nottingham Forrest – eigentlich ein Riesen-Geschäft. Schliesslich gehörte Dräger während seiner eineinhalbjährigen Leihe nach Luzern zu den besten Spielern der Liga.

Celestini setzt nicht auf Dräger

Doch davon ist in Basel nichts mehr zu sehen. Anfangs spielt Dräger immer und der FCB verliert viel. Und als Fabio Celestini (49) übernimmt, spielt Dräger selten und der FCB verliert weniger. Es zeichnet sich schnell ab, dass der neue Trainer von den defensiven Qualitäten seines Rechtsverteidigers nicht restlos überzeugt ist. Im vergangenen Frühling setzt Celestini zwischenzeitlich lieber auf den gelernten Innenverteidiger Nicolas Vouilloz. Wenn Dräger mal ran darf, dann nur auf dem Flügel. Eine Hüftverletzung sorgt im Mai schliesslich dafür, dass die Saison des gebürtigen Freiburgers vorzeitig zu Ende geht. Von dieser kehrt Dräger im August zurück, sitzt seither auf der Bank oder der Tribüne.

Doch warum entscheidet sich Celestini ausgerechnet im hitzigen Duell gegen YB, Dräger erstmals in dieser Saison aufs Feld zu schicken? Weil der Lausanner keine Alternative hat. Rechtsverteidiger Joe Mendes (21) gehen in der Schlussphase die Kräfte aus. Kurz vor seiner Auswechslung kann er den pfeilschnellen YB-Joker Virginius nur noch mit einem Foul stoppen und sieht Gelb. Celestini reagiert und bringt Dräger. Und der sorgt kurz darauf mit seinem Eigentor nicht nur für die Verlängerung der Basler Durststrecke in Bern, sondern auch seiner schwierigen Zeit beim FCB.

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