Alex Frei redet wegen FCZ-Absturz Tacheles
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«Was für ein Schwachsinn»:Alex Frei redet wegen FCZ-Absturz Tacheles

Kommentar zur Kommunikation der FCZ-Chefs
Wie zwei singende Kapitäne

Die FCZ-Präsident Ancillo Canepa (71) und sein Sportchef Milos Malenovic (40) lassen sich vom eigenen Kommunikationschef interviewen. Sie umschiffen damit eine Reihe von kritischen Fragen, schreibt Blick-Sportchef Emanuel Gisi.
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Zuletzt sprachen sie nur mit dem hauseigenen Medium: FCZ-Präsident Ancillo Canepa (l.) und sein Sportchef Milos Malenovic bei einem Auftritt im Juli 2024.
Foto: freshfocus
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Emanuel GisiSportchef

Was ist das Schöne an einem Selbstgespräch? Es widerspricht einem nicht dauernd jemand. 

Vielleicht ist das der Grund, warum sich die FCZ-Bosse Ancillo Canepa und Milos Malenovic in diesen Tagen öffentlich nirgends zu Wort melden, jegliche Medienanfragen ablehnen – und sich dann im hauseigenen Podcast vom FCZ-Kommunikationschef sanft befragen lassen.

So können Präsident und Sportchef unwidersprochen erklären, dass nur ein bisschen Glück gefehlt habe, sonst hätte man die Meisterrunde erreicht. Ob man deren Erreichen fahrlässig aufs Spiel setzte, indem man Leistungsträger (Kryeziu, Mathew) ohne Not auf die Tribüne setzte, weil sie ihre Verträge nicht verlängerten? Ob ein Schirmwurf, eine Verhaftung, eine Suspendierung und ein Trainer, der auf Schiedsrichter, Gegner und eigene Spieler losgeht, vielleicht doch mehr sind als «etwas Unruhe»? Und ob die Verpflichtung des umstrittenen Ex-Weltmeisters Benjamin Mendy doch mehr Schaden als Nutzen gebracht hat? Kommt alles nicht zur Sprache.

Dass ein Club seine eigenen Social-Media-Kanäle nutzt, ist 2025 normal. Aber wenn die wichtigsten Entscheidungsträger eines Traditionsvereins dann verstummen, wenn die Fragen wirklich drängen, ist das ein Problem. Wer es mit dem FCZ hält, kann nur hoffen, dass hinter verschlossenen Türen tatsächlich Klartext geredet wird.

Im Moment wirken die Chefs wie zwei Kapitäne auf hoher See, die glauben, dass der Sturm vorbeigeht, wenn sie laut genug singen. Normalerweise hilft das nicht, um einen Kahn auf Kurs zu halten.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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