Schiedsrichterexperte Meier sieht ein Foul an Abrashi
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«Gibt keine zwei Meinungen»:Schiedsrichterexperte Meier sieht ein Foul an Abrashi

«Ist ein Foul an Abrashi»
Schiri-Experte Meier: GC in zwei heissen Szenen benachteiligt

Das Spiel zwischen St. Gallen und GC wird für zahlreiche Schiedsrichter-Entscheidungen in Erinnerung bleiben. Für Blick-Experte Urs Meier unterlaufen dem Unparteiischen-Team dabei zwei klare Fehlentscheide.
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Viele Diskussionen um umstrittene Schiedsrichter-Pfiffe zwischen St. Gallen und GC.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen beim 3:1-Sieg von St. Gallen gegen GC
  • 54. Minute: Grätsche von Decarli gegen Toma führt zu umstrittenem Elfmeter
  • Experte Urs Meier kritisiert VAR-Eingriff bei Elfmeter für St. Gallen
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Beim Stand von 1:0 für St. Gallen zieht GC-Captain Amir Abrashi (34) die Notbremse – vermeintlich. Es ist eine von vielen heiklen Szenen beim 3:1-Heimsieg des FCSG über die Grasshoppers. Wobei die Unparteiischen um Schiedsrichter Anojen Kanagasingam (31) und VAR Stefan Horisberger (36) von Blick-Experte Urs Meier (66) für ihre Leistung kein gutes Zeugnis erhalten.

«Foul an Abrashi», lautet die Analyse des ehemaligen Spitzenschiedsrichters zur Szene aus der 22. Minute vom Samstagabend. Die Unparteiischen müssten auf dem Platz zu jedem Zeitpunkt das Unerwartete erwarten, erklärt Meier.

Weil er nicht mit einem Ballverlust der Hoppers rechnete, sei das hier nicht der Fall gewesen. Die Folge: Kanagasingam steht schlecht und kann die Szene nicht gut beurteilen. Aus der Perspektive der Hintertorkamera erkennt Meier ein Foul an Abrashi, und nicht umgekehrt: «Der St. Galler Stürmer stellt sein Bein rein und spielt den Ball nicht. Sieht man diese Kameraaufnahmen, gibt es keine zwei Meinungen.»

Unverständnis für VAR bei Toma-Penalty

Der VAR bliebt allerdings stumm, griff in der 54. Minute – ganz zu Meiers Ärger – nach einer Grätsche von Saulo Decarli (33) gegen Bastien Toma (25) ein. «Er spielt klar den Ball, will sogar den Fuss zurückziehen. Dass er ihn irgendwo trifft, ist normal», analysiert Meier, redet sich dabei in Rage. «Es war keine Absicht, es war kein gestrecktes Bein. Es war gar nichts. Da kann man effektiv keinen Elfmeter geben.»

Meiers Unverständnis wird dadurch verstärkt, dass der Unparteiische auf dem Platz eine gute Sicht auf die Szene gehabt und nicht mal der St. Galler ein Foulspiel reklamiert habe. «Dennoch wird er raus beordert und sieht gemeinsam mit dem Videoschiedsrichter diesen Kontakt ...» Meiers Appell zum Schluss: «Es ist nicht im Sinn des Fussballs, solche Elfmeter zu geben. Um Gottes willen, hört auf!»

Schiri-Experte Meier redet sich wegen Penalty-Entscheid in Rage
1:37
«Hört auf, um Gottes willen»:Schiri-Experte Meier redet sich wegen Penalty in Rage
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