Darum gehts
- FCZ verliert 1:4 gegen FC Luzern, Trainer Hediger fordert klare Reaktion
- Alexander Hack wurde geschont, soll gegen GC wieder starten
- Vorsprung auf Barrageplatz beträgt nur noch sieben Punkte
Es ist ein gebrauchter Abend für den FCZ. Die Gesichter sind lang, die Ratlosigkeit gross. Niemand findet eine schlüssige Erklärung für das, was sich auf dem Platz abgespielt hat – ausser, dass der Auftritt inakzeptabel war. Trainer Dennis Hediger (39) spricht nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Luzern von einem Warnschuss. Vielleicht war es sogar mehr als das.
«Wenn nach heute Abend jemand nicht verstanden hat, dass eine solche Leistung meilenweit von unseren Ansprüchen entfernt ist, dann ist dieser Person nicht mehr zu helfen», sagt Hediger deutlich. Für den FCZ steht einiges auf dem Spiel. Zwar beträgt der Vorsprung auf den Tabellenkeller noch sieben Punkte, doch gerade in dieser verrückten Liga kann sich das schnell ändern.
Warum sass Hack auf der Bank?
In sechs Tagen wartet das Derby gegen GC. «Nach einem solchen inakzeptablen Auftritt haben wir bei den Fans etwas gutzumachen», stellt Hediger klar. Alles andere als ein Sieg wird im Umfeld kaum akzeptiert. Zumal bei einer weiteren Niederlage der Vorsprung auf den Barrageplatz auf nur noch vier Punkte schmelzen würde.
Nach der Pleite gegen Luzern stellt sich dennoch die Frage: Wie richtet Hediger diese Mannschaft in wenigen Tagen wieder auf? Klar ist, dass Neuzugang Alexander Hack (32) gegen die Hoppers wieder in die Startelf rücken dürfte. Gegen Luzern hatte der Trainer den Deutschen – der drei Tage zuvor gegen Winterthur überzeugt und Ruhe in die Defensive gebracht hatte – aus Gründen der Belastungssteuerung geschont. Eine Entscheidung, die im Nachhinein nicht aufging.
«Die Basics haben gefehlt»
«Alex hat lange nicht gespielt. In dieser Englischen Woche wollten wir nicht riskieren, dass er sich wegen mangelnder Erholung eine Verletzung zuzieht und im schlimmsten Fall bis Saisonende ausfällt. Wir haben uns für Frische entschieden – leider ist der Plan nicht aufgegangen», erklärt Hediger.
Doch an einer einzelnen Personalie lässt sich diese Nichtleistung gegen Luzern, wie es Hediger selbst nennt, nicht festmachen. «Wir sind nach dem Spiel gegen Winterthur weder besser noch schlechter geworden. Gegen Luzern haben die Basics gefehlt», sagt der Trainer. In der Kabine sei es bereits in der Halbzeit laut und deutlich geworden. Letztlich musste er aber einsehen: «Wir waren schlicht nicht fähig, mehr abzuliefern», so Hediger.
Spätestens im Derby gegen GC muss der FCZ eine Antwort liefern. Ohne Wenn und Aber.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 24 | 28 | 55 | |
2 | FC St. Gallen | 24 | 15 | 43 | |
3 | FC Lugano | 24 | 11 | 42 | |
4 | FC Basel | 24 | 7 | 39 | |
5 | FC Sion | 24 | 8 | 37 | |
6 | BSC Young Boys | 25 | 2 | 36 | |
7 | FC Luzern | 25 | 1 | 30 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 24 | -2 | 29 | |
9 | FC Zürich | 25 | -12 | 28 | |
10 | Servette FC | 24 | -7 | 26 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 25 | -12 | 21 | |
12 | FC Winterthur | 24 | -39 | 14 |
