Im Vergleich zur Vorsaison
Mehr als die Hälfte der Super League hat den Trainer ausgetauscht

Mit Ludovic Magnin steigt die Zahl der seit Saisonbeginn entlassenen Super-League-Trainer auf fünf – nicht einmal die Hälfte der Übungsleiter war in der letzten Spielzeit schon im Amt. Und von diesen sitzen nicht alle fest im Sattel.
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Ludovic Magin ist Anfang Woche beim FC Basel entlassen worden – als fünfter Super-League-Trainer in dieser Saison.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Mattia Croci-Torti (Lugano), Mario Frick (Luzern), Didier Tholot (Sion) und Enrico Maassen (St. Gallen) – diese vier Trainer standen bei ihren Klubs schon in der letzten Saison an der Super-League-Seitenlinie. Auch Thuns Mauro Lustrinelli war vor der laufenden Spielzeit schon im Amt, damals allerdings noch in der Challenge League.

Alle anderen Teams haben ihren Trainer in den letzten sieben Monaten ausgetauscht, wobei Lausannes Peter Zeidler und Gerald Scheiblehner bei den Zürcher Grasshoppers seit Anfang der Saison an Bord sind. Seither sind fünf Trainerentlassungen dazugekommen, von Servette, das Thomas Häberli bereits nach zwei Spieltagen freigestellt hat, bis zum FC Basel, wo Ludovic Magnin Anfang Woche durch Stephan Lichtsteiner ersetzt worden ist.

Italien hat die Nase vorne

Sieben der zwölf Teams haben also nicht mehr den gleichen Trainer an der Seitenlinie wie in der letzten Saison. Ein Blick in die europäischen Top-Fünf-Ligen zeigt: Dieser Anteil ist hoch, aber nicht unübertroffen. An der Spitze liegt Italien, wo ganze 14 der 20 Serie-A-Vereine den Trainer ausgetauscht haben. Auch in der Bundesliga ist im Vergleich zur Vorsaison mittlerweile bei der Hälfte der 18 Teams ein neuer Übungsleiter am Werk. Geringer ist der Wert dagegen in Frankreich (sechs von 18), England (sieben von 20) und Spanien (sechs von 20).

Stellt sich also die Frage: Wen trifft es im schnelllebigen Trainer-Geschäft der Super League als Nächstes? Wackelkandidat Nummer eins dürfte derzeit Mario Frick sein: Sein bis im Sommer laufender Vertrag ist noch nicht verlängert worden, dazu sieht er sich aufgrund der mässigen sportlichen Leistungen der Luzerner (aktuell Rang 10) mit viel Kritik konfrontiert.

Oder ist gar eine erneute Entlassung bei YB denkbar? Gerardo Seoane ist zwar erst seit drei Monaten im Amt, die ambitionierten Berner befinden sich nach vier zuletzt vier Niederlagen in Folge aber im freien Fall – Seoanes Punkteschnitt ist tiefer als derjenige seines Vorgängers Giorgio Contini.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
21
6
32
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
21
3
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
21
-5
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
20
-32
10
Meisterschaftsrunde
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