Heisser Tanz um den Leader-Thron
So umkämpft war Super League noch nie – aber Experte warnt

Noch nie war die Super League so ausgeglichen: Sechs verschiedene Teams führten die Tabelle an, und es gab schon 15 Leaderwechsel. Experten wie Rolf Fringer und Markus Babbel sind begeistert von der Spannung.
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Dereck Kutesa hat mit Servette derzeit allen Grund zum Jubeln.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Super League ist spannender denn je
  • Sechs verschiedene Tabellenführer nach elf Runden
  • Experten Rolf Fringer und Markus Babbel sind einer Meinung
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Erinnerst du dich noch an die Zeiten, als der FC Basel oder YB in der Super League durchmarschierten? Lange ist es nicht her.

Und doch scheint es aktuell gerade unvorstellbar, dass eine Mannschaft derart dominiert. Jede kann gegen jede gewinnen. Aus neutraler Fan-Optik ein Glück. Denn die Folge ist, dass die Liga so spannend ist, wie kaum eine andere.

Der Saisonstart ist das beste Beispiel dafür. Elf Runden sind gespielt. Ein Drittel der regulären Saison ist passé. Und wir hatten sage und schreibe schon sechs verschiedene Tabellenführer. Servette, Luzern, Lugano, Zürich, St. Gallen und Sion. Das ist Rekord. Auch auf Saisonebene. Mehr als fünf Leader (Saison 07/08) gab es in einer Spielzeit seit der Einführung der Super League nie.

Mehr noch: Wenn man die Tabelle nicht nach abgeschlossenen Spieltagen, sondern von Partie zu Partie anschaut, ist es sogar schon zu fünfzehn Leaderwechseln gekommen. Das gab es noch nie. Langeweile sieht definitiv anders aus. Und so wird es vorerst auch bleiben. Schon während der englischen Woche kann es wieder zu einem Leaderwechsel kommen.

Fringer und Babbel einer Meinung

Aber was bedeutet das für die Super League? Rolf Fringer (67) meint, man könne das unterschiedlich ansehen. Lobend wie auch kritisierend. Im Endeffekt heisst es aber vor allem eins: «Es gibt zurzeit viele gute Klubs in der Schweiz, aber keine sehr guten.» Unter dem Strich gefällt es dem ehemaligen Nati-Trainer aber besser, wenn die Liga derart ausgeglichen ist, wie es gerade der Fall ist, als umgekehrt und eine Mannschaft alle anderen dominiert.

Ähnlich klingt es bei Blick-Experte Markus Babbel (52). «Es macht Spass, Woche für Woche auf die Ergebnisse zu schauen, um zu sehen, wer gerade wieder vorne mit dabei ist. Es ist hochinteressant.» Grossartig sei das vor allem für die Fans. «Ich habe es ja auch schon erlebt, dass Vereine da mit zwanzig bis dreissig Punkten Vorsprung Meister geworden sind. Das ist nicht gut und auch ein Stück weit langweilig, wenn man schon im Februar weiss, wer Meister wird.»

Derzeit sieht es definitiv nicht so aus. Und wir wünschen uns, dass es weiterhin so eng zu und hergeht. Der Spannung zuliebe.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
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