Goalie-Knall in Zürich
FCZ-Captain Brecher muss auf die Bank

Trainer Dennis Hediger hat genug gesehen und verbannt Captain Brecher auf die Bank. Gegen YB setzt er stattdessen auf Toptalent Silas Huber.
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Yanick Brecher muss beim FCZ auf die Bank.
Foto: Pius Koller
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Björn LindroosRedaktor Sport

Goalie-Knall in Zürich. Yanick Brecher (32) muss nach dem Spiel gegen den FCB auf die Bank, Silas Huber (20) wird gegen YB im Tor stehen. Dies bestätigt Trainer Dennis Hediger (39) an der Pressekonferenz vor dem Spiel.

«Wir haben die Leistungen nüchtern analysiert. Er ist aktuell nicht in bester Form. Dort wollen wir ihn wieder hinbringen, und eine Schlussfolgerung ist auch, dass Silas Huber am Sonntag spielen wird», so Hediger.

Captain und FCZ-Urgestein Brecher habe sehr professionell reagiert. «Er hat natürlich nicht gejubelt. Aber es ist wichtig, dass er weiss, dass er aktuell nicht auf dem besten Level ist. Jetzt ist der richtige Moment für den Wechsel», sagt Hediger.

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Erstes Spiel für Huber

Was erwartet Hediger von seiner neuen Nummer eins? «Es ist wichtig, wie er sich auf das Spiel vorbereitet. Er muss ruhig und cool bleiben. Er wird zum ersten Mal als Nummer eins ins Stadion einlaufen. Es ist wichtig, dass er den Fokus hat. Wir wissen alle, was er kann.»

Eine definitive Entscheidung bis Ende Saison sei es aber noch nicht: «Es ist eine Entscheidung für diese Woche», sagt Hediger.

Silas Huber wurde bei Aarau ausgebildet und wechselte im Sommer 2023 in die U21 des FCZ. Zudem ist er Stammgoalie der U21-Nati. Kenner der Schweizer Fussballszene sprechen im Zusammenhang mit Silas Huber von einem Schweizer Ausnahmespieler. Er habe das Gesamtpaket für eine internationale Laufbahn zu bieten: Athletik, Klasse am Ball, Teamspirit, Winner-Mentalität und die totale Überzeugung, für den nächsten Schritt bereit zu sein. Nun bekommt er seine erste Chance im FCZ-Tor.

«So ist er ein massiver Unsicherheitsfaktor»
8:23
FCZ hat ein Brecher-Problem:«So ist er ein massiver Unsicherheitsfaktor»
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