Lugano-Aratore schiesst Traumtor gegen den FCZ
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Schlenzer ins Lattenkreuz:Lugano-Aratore schiesst Traumtor gegen den FCZ

FCZ-Sportchef Bickel nach Start-Desaster
«Wir sind in einer Schockstarre»

Europacup-Anwärter Zürich kassiert beim 0:4 gegen Lugano eine brutale Ohrfeige zum Saisonstart. Danach redet FCZ-Sportchef Thomas Bickel Klartext.
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Thomas Bickel spricht nach dem 0:4 gegen Lugano Klartext.
Foto: BENJAMIN SOLAND
Matthias Dubach

71 Jahre ist es her, als der FCZ letztmals gleich im Startspiel zu Hause eine Niederlage mit vier Toren Differenz kassiert! 1948 gibts gemäss «dbfcz.ch» ein 2:6 gegen Lausanne. Nun ist es am Sonntag ein 0:4 gegen Lugano. Zürich ist nach der ersten Runde Schlusslicht.

Es sind alptraumartige 90 Minuten, die FCZ-Sportchef Thomas Bickel im Letzigrund erlebt. Er sagt nach dem Spiel: «Wir hatten hohe Erwartungen und viel Vorfreude auf dieses Spiel. Jetzt ist die grosse Ernüchterung gekommen. Das müssen wir zuerst verdauen, wir sind in einer Schockstarre.»

Bickel ist klar, dass Zürich für ein zählbares Resultat in der Startphase seine Chancen hätte nutzen müssen, bevor Lugano eiskalt zuschlägt und mit 3:0 in die Pause geht. «Wir sind unglücklich 0:2 in Rückstand geraten. Aber wir haben auch kompliziert Fussball gespielt oder gar nicht Fussball gespielt. Das, was uns in der Vorbereitung stark gemacht hat, konnten wir überhaupt nicht umsetzen!»

Wie beim Gegner stehen beim FCZ drei Sommer-Neuzugänge in der Startelf. Bei Lugano treffen mit Marco Aratore und Francisco Rodriguez zwei sogleich beim Debüt. Beim Heimteam sieht Denis Popovic bei zwei Gegentoren nicht gut aus, in der Abwehr bleiben beim Start-Desaster Willie Britto und Nathan unauffällig.

Bickel macht aber keinen Unterschied zwischen den Neuen und den bisherigen Spielern. Der Sportchef redet Klartext: «Wir müssen nichts schönreden. Kein Spieler ist an die Leistung herangekommen, die wir von ihnen erwarten. Keine Explosivität, Keine Aggressivität, keine Dynamik. Wir haben nicht den direkten Weg zum Tor gesucht. Die Bereitschaft und der absolute Wille haben gefehlt.»

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Mannschaft
SP
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FC Thun
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31
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FC St. Gallen
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31
23
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3
FC Basel
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31
8
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FC Lugano
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