«Europäisch zu spielen, wäre ein Traum»
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Sion überholt den FCB wieder:«Europäisch zu spielen, wäre ein Traum»

FCSG-Trainer Maassen über entscheidende Pleite gegen Sion
«Ich glaube, die Spieler hatten den Titel schon noch im Kopf»

Bei Hitze und strahlendem Sonnenschein unterliegt der FC St. Gallen Sion mit 0:3. Trainer Enrico Maassen sieht das Resultat als zu hart, kritisiert aber defensive Fehler und fehlende Effizienz.
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Der FC Sion feiert einen klaren 3:0-Auswärtssieg.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Andri BäggliRedaktion Sport

Der FC St. Gallen kann nicht mehr Schweizer Meister werden. Gegen Sion setzt es ein klares 0:3 ab. Wobei für St. Gallen-Trainer Enrico Maassen (42) die Angelegenheit nicht so deutlich war, wie es das Resultat vermuten lässt.

«Wir wussten, dass wir nicht viele Chancen bekommen werden. Umso wichtiger wäre es gewesen, dass wir effizient damit umgehen. Ich glaube, das Ergebnis am Ende ist schon hart, wenn man den Spielverlauf sieht. Wir haben sehr viel investiert und in der ersten Halbzeit drei grosse Möglichkeiten, von denen wir mindestens eine nutzen müssen», so der 42-Jährige.

Für ihn sei der Titel aber sowieso ausser Reichweite mehr gewesen. «Mich hat es nicht beschäftigt. Ich hatte aber den Eindruck, dass es die Jungs heute im Kopf hatten. Natürlich war es nach gestern schon ein Thema. Wir wollten aber sowieso gewinnen. Das haben wir nicht gemacht und jetzt können wir es ad acta legen», führt Maassen aus.

Hitze im Kybunpark

Einen Einfluss auf das enttäuschende Resultat könnte auch das Wetter gespielt haben. Bei strahlendem Sonnenschein wurde es richtig warm auf dem Platz. Sion-Verteidiger Jan Kronig erzählt, wie er gelitten hat auf dem Feld: «Es war brutal heiss heute und gerade mit dem Stadion in St. Gallen ist es immer noch heisser.» In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Sion-Flügel Benjamin Kololli: «Hitze ist nie einfach für mich. Der Sommer kommt aber und das ist halt einfach so.»

Trotzdem scheint es, als hätten die Walliser die Wärme besser ertragen als die St. Galler. Nach dem gewohnt fulminanten Start in die Partie wirken die Espen nach dem Seitenwechsel platt, strahlen nur selten Torgefahr aus und offenbaren hinten grosse Lücken.

Von Maassen werden die Temperaturen aber nicht als Ausreden genutzt: «Ich glaube, es war eher der Spielverlauf, der uns nicht gutgetan hat. Gegen Sion kriegst du nicht eine Chance nach der anderen, du musst bohren, bohren, bohren. Wir hätten ein bisschen schneller und mehr über die Flügel spielen können und mehr Bälle in den Strafraum flanken müssen. Das zweite und dritte Tor darf so einfach nicht fallen und dann war der Drops heute gelutscht.»

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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