Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf
4:04
Lausanne – Luzern 1:4:Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf

FCL über Vorfälle in Lausanne
«Ein Teil stellte sich über die Interessen des Klubs»

Rund um das Auswärtsspiel des FC Luzern in Lausanne kam es zu Vorfällen mit den Fans der Innerschweizer. Gegen den Klub und seine Fans wurde deshalb die erste Stufe des Kaskadenmodells ausgelöst.
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Luzerner Ultras auf der Gegentribüne im Stade de la Tuilière – ein Umstand, der fast zum Spielabbruch führte.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kaskadenmodell nach Vorfällen beim Spiel in Lausanne ausgelöst
  • FCL-Fans reisten trotz gesperrtem Gästesektor an und wechselten Sektoren
  • Mehrere Hundert FCL-Fans wurden ins Stadion gelassen
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Nächstes Kapitel im unrühmlichen Spiel zwischen Behörden und den Schweizer Fussball-Fankurven. Nach Vorfällen rund um das Spiel in Lausanne wurde die erste Stufe des Kaskadenmodells für drei Spiele aktiviert.

Heisst: Der Klub wird zu «obligatorischen Lagebesprechungen» mit dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons verpflichtet. In dieser Bewährungsphase könnten weitere Verstösse mit Geldstrafen oder Sektorsperren sanktioniert werden.

Am Sonntag waren FCL-Fans nach Lausanne gereist, obwohl der Gästesektor gesperrt war. Mehrere Hundert Fans wurden nach Austausch mit den lokalen Behörden dann doch ins Stadion gelassen, tauchten zur Pause aber in einem anderen Sektor auf.

FCL-Trainer und Spieler verhinderten Spielabbruch

In seiner Stellungnahme beurteilt der Klub die Zusammenarbeit mit den Behörden und seinen Fans als «bis zur Halbzeitpause konstruktiv». Durch die Aktion nach der Pause drohte sogar ein Spielabbruch, was wohl zu einer Forfait-Niederlage für den FCL geführt hätte. «Dank dem beherzten und verantwortungsbewussten Einsatz unseres Cheftrainers sowie mehreren Führungsspielern und Staff-Mitgliedern gelang es, die Partie geordnet fortzusetzen», schreibt der FCL weiter. Die Luzerner Fans zogen sich danach ganz aus dem Stadion zurück.

Der FC betont in seiner Stellungnahme, das Kaskadenmodell weiterhin abzulehnen. Das Beispiel in Lausanne zeige, dass es zu «grossen Herausforderungen in Planung und Organisation» führe und «schwer kalkulierbare Sicherheitsrisiken» mit sich bringe. Gleichzeitig werden die eigenen Fans kritisiert: «Ein Teil stellte sich über die Interessen des Klubs.» Auch, dass es zu erheblichen Sachbeschädigungen kam, verurteilte der Klub.

Die Schliessung des Gästesektors war übrigens eine Massnahme des Lausanner Klubs: Weil die Heimkurve nach Ausschreitungen beim letzten Léman-Derby im Rahmen des Kaskadenmodells gesperrt und Ticketverkäufe in anderen Sektoren (um ein Ausweichen der Kurve in andere Teile des Stadions zu verhindern) gestoppt worden waren, wollten die Waadtländer auch keine Gästefans ins Stadion lassen.

Ein FCL-Bruder bereitet vor – der andere vollendet per Kopf
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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
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31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
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