FCB-Coach Celestini
«Wenn Schmid so spielt, ist er einer für die Nati»

Nach seinem unglücklichen Auftritt gegen Lugano liefert Dominik Schmid (26) beim 4:1-Sieg gegen Sion eine eindrückliche Reaktion.
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Dominik Schmid trumpft gegen Sion mit zwei Skorerpunkten auf.
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dominik Schmid glänzt beim 4:1-Sieg des FC Basel gegen Sion
  • Schmid erzielt ein Tor und bereitet ein weiteres vor
  • Xherdan Shaqiri liefert seine zehnte Vorlage in dieser Saison
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Lucas WerderReporter Fussball

So ganz abkaufen mag man es Dominik Schmid (26) nicht, als dieser nach dem 4:1-Sieg gegen Sion erklärt: «Mir ist ehrlich gesagt egal, was die Leute schreiben. Ich habe gegen Lugano einen dummen Fehler gemacht. Dessen bin ich mir bewusst.» Trotz seiner klaren Aussage wirkt der Basler Linksverteidiger im SRF-Interview aber nicht so, als hätten ihn die kritischen Stimmen nach einem unglücklichen Auftritt vergangene Woche komplett kalt gelassen. Im Cornaredo war der Verteidiger nach einem verschuldeten Penalty nur mit viel Glück um einen Platzverweis herumgekommen und musste schon in der Pause in der Kabine bleiben.

Völlig unbestritten ist dagegen die beeindruckende Antwort, die Schmid gegen Sion liefert. Schon in den Startminuten schrammt er mit seinem Kopfball nur haarscharf an der FCB-Führung vorbei, Goalie Fayulu hält überragend. Und nachdem seine Basler nach einem abgelenkten Berdayes-Abschluss zwischenzeitlich einem Rückstand hinterherlaufen, ist es wieder Schmid, der Sekunden vor der Halbzeit für den verdienten Ausgleichstreffer sorgt. Kurz nach der Pause folgt der nächste grosse Auftritt des Fricktalers, der mit einem tollen Sololauf den Basler Führungstreffer durch Kevin Carlos vorbereitet.

Celestini sieht Schmid in der Nati

Schmid ist aber nicht der einzige Basler, der im Joggeli glänzen kann. Xherdan Shaqiri ist an den ersten beiden Toren direkt beteiligt und bereitet den vierten Treffer mit seiner zehnten Vorlage in dieser Saison vor. Winterneuzugang Philip Otele verwertet. Auch das zwischenzeitliche 3:1 durch Joe Mendes geht auf das Konto eines Spielers, der zum ersten Mal im FCB-Trikot einen Treffer bejubeln darf.

Allerdings muss Fabio Celestini (49) nach der Partie zugeben, dass der Sieg seiner Mannschaft am Ende etwas zu hoch ausfällt. «Wir hatten in den ersten 30 Minuten viele Probleme», so der Lausanner. «Aber man kann nicht immer perfekt sein. Dass wir auch Spiele gewinnen können, ohne eine Topleistung zu zeigen, ist ein sehr gutes Zeichen.»

Auch über die Leistung von Schmid verliert der FCB-Trainer einige Worte. «Spieler müssen die Antwort auf dem Platz geben. Das hat Dominik heute mit einem Topspiel gemacht», findet Celestini. Und legt sogar noch einen drauf: «Ich habe immer gesagt: Wenn er so spielt, ist er einer für die Nationalmannschaft.» Worte, die auch Schmid gerne lesen wird. «Ich nehme nur Kritik von Leuten an, die ich selber um Ratschläge fragen würde. Das sind der Trainer, meine Mitspieler und meine Familie», so der FCB-Verteidiger.

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21
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