FC-Thun-Inside
Ist Labeau nun der Rekordtransfer oder nicht?

Thun könnte als Super-League-Aufsteiger am Samstagabend in Luzern (20.30 Uhr) Historisches schaffen. Zu reden gibt davor der Transfer des neuen Stürmers. Hier gehts zum Thun-Inside.
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Brighton Labeau (r.) im Guingamp-Trikot: Thun hat ihn abgeworben.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rekordtransfer oder nicht? So stehts um den Labeau-Deal
  • In einer Statistik schwingt Aufsteiger Thun aktuell obenauf
  • Ein Lob von Lausanne-Trainer Zeidler vom Sonntag bleibt hängen
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Nach wochenlanger Ruhe an der Transferfront hat diese Woche der Transfer von Brighton Labeau (29) im Berner Oberland eingeschlagen. Es fliesst eine Ablösesumme im sechsstelligen Bereich für den ehemaligen Lausanne-Stürmer. «Rekordtransfer», hiess es sofort in mehreren Medien. Stimmt nicht, antwortet der FC Thun auf Blick-Anfrage. Rund um die Champions-League-Zeit seien schon höhere Ablösesummen geflossen.

Das Fussballportal 4-4-2.ch berichtet von 650'000 Euro als fixe Ablösesumme für Labeau an Ligue-2-Klub Guingamp. Und die Plattform Transfermarkt.de führt den Zuzug des Finnen Ari Nyman im Januar 2007 für 600'000 Euro als bisherigen Thuner Rekordtransfer auf. Somit hätte der Labeau-Transfer die Marke geknackt. Es gibt ein grosses Aber.

Selbst wenn beide Informationen exakt stimmten, würde gleichzeitig auch Thun Recht behalten – je nachdem, wie man die Sache anschaut. 650'000 Euro sind aktuell rund 600'000 Franken wert – 600'000 Euro damals vor 18,5 Jahren war fast eine Million Franken wert. Klar ist: Der FC Thun, der sich in der Vergangenheit auf dem Transfermarkt mehrheitlich auf ablösefreie oder sehr günstige Spieler beschränkte, kann für Transfers dank neuen Mitteln mittlerweile eine Menge Geld ausgeben.

Die grosse Frage

Kann Thun die intensive, aggressive Spielweise weiterziehen? Die 25 hohen Ballgewinne der Thuner in den ersten zwei Spieltagen sind gemäss den Statistikern von «Opta» Liga-Bestwert. Aufstiegstrainer Mauro Lustrinelli (49) hält nicht so viel von Ballbesitz, will dafür aber eine Mannschaft sehen, die immer voll draufgeht und den Gegner früh angreift. Das hat in den ersten zwei Spielen bei den 2:1-Siegen in Lugano und gegen Lausanne gut geklappt, ist aber sehr kräfteraubend.

Gesagt ist gesagt

«Einer ist grösser als der andere.» – Der gegnerische Trainer Peter Zeidler (63) war beeindruckt vom Thuner Sturmduo nach der 1:2-Niederlage seiner Lausanner am letzten Sonntag in der Stockhorn Arena. Elmin Rastoder ist 1,91 Meter gross, Christopher Ibayi 1,87 Meter. Beide stellten immer wieder ihre Körper in den Weg, konnten so den Ball abschirmen und zeigten ein starkes Spiel. Nun ist mit 1,83-Meter-Mann Brighton Labeau ein etwas anderer Spielertyp für den Sturm dazugestossen, auch wenn Sportchef Dominik Albrecht betont, dass auch er sehr robust sei.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Fehr, Montolio, Bürki, Heule; Käit, Bertone; Reichmuth, Meichtry; Ibayi, Rastoder.

Wer fehlt?

Genis Montolio hat nach seiner Auswechslung wegen Leistenproblemen wieder trainiert, Neuzugang Brigthon Labeau dürfte die Spielberechtigung rechtzeitig erhalten. Somit: keine Absenzen.

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Das erwartet dich, wenn du deinem Lieblingsklub folgst
1:06
Neue Welt für Fans:Das erwartet dich, wenn du deinem Lieblingsklub folgst

Hast du gewusst, dass...

… Thun zum ersten Aufsteiger in der Geschichte der Super League (seit der Liga-Reform 2003) werden kann, der mit drei Siegen in die Saison startet?

Aufgepasst auf

Michael Heule (24). Der Linksverteidiger, der im Sommer von Lausanne-Ouchy nach Thun kam, legte beim 2:1-Heimsieg gegen Lausanne am letzten Sonntag einen bärenstarken Auftritt hin. Schon in der Vorbereitung setzte er Ausrufezeichen – beispielsweise leitete er bei der Generalprobe gegen Aarau (4:1) ein Tor dank eines Vorstosses über den halben Platz selber ein, kam vor dem Tor wieder zum Abschluss.

Der Schiedsrichter

Anojen Kanagasingam.

Der Gegner

Bei Luzern schlägt der Mega-Transfer von Ex-Spieler Ardon Jashari zu Milan grosse Welle – und lässt die Kasse klingeln. Details dazu gibts im FCL-Inside, das hier erscheint.

3

Spieltag

Sa., St. Gallen – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Luzern – Thun, 20.30 Uhr
So., YB – Sion, 14 Uhr
So., Servette – GC, 16.30 Uhr
So., Lausanne – FCZ, 16.30 Uhr
So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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