GC geht trotz Traumtor leer aus
3:25
GC – Luzern 2:3:GC geht trotz Traumtor leer aus

«Es war ein Missverständnis»
GC passiert beinahe peinliche Wechselpanne

Beim Super-League-Spiel zwischen GC und Luzern kommt es beinahe zu einer peinlichen Wechselpanne. Trainer Gerald Scheiblehner erklärt das Missverständnis und lobt trotz Niederlage seine Mannschaft.
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GC-Trainer Gerald Scheiblehner ist trotz Niederlage zufrieden mit dem ersten Auftritt seiner Mannschaft. Einzelne Punkte müsse man noch adaptieren.
Foto: Pius Koller
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Tobias WedermannFussballchef

Es läuft die 78. Spielminute, als beim Stand von 2:3 gegen Luzern auf der GC-Ersatzbank plötzlich Aufregung ausbricht. Vier Spieler hat Hoppers-Trainer Gerald Scheiblehner zu diesem Zeitpunkt bereits eingewechselt. An der Seitenlinie stehen mit Dirk Abels und Salifou Diarrassouba noch zwei weitere Spieler neben dem vierten Offiziellen zur Einwechslung bereit. Im letzten Moment wird die peinliche Wechselpanne verhindert, Abels läuft aufs Feld. Diarrassouba schleicht bedröppelt zurück auf die Bank und zieht sich die Jacke wieder an.

Nach dem Abpfiff klärt der GC-Trainer die Situation gegenüber Blick auf: «Es war ein Missverständnis zwischen dem vierten Schiedsrichter und meinem Co-Trainer.» Eigentlich habe man Diarrassouba bringen wollen, doch Paskotsi habe sich dann verletzt, weshalb man die Pläne ändern musste. «Der vierte Offizielle sagte, dass wir beide Wechsel machen dürfen – und das hat uns verwirrt», so Scheiblehner. Letztlich habe man gemerkt, dass man in der Tat nur noch einen Wechsel offen hat. «Gott sei Dank hat uns das kein Problem beschert, aber vielleicht hätten wir mit dem sechsten Wechsel das Spiel noch gedreht.»

Abrashi: «Es hat Spass gemacht»

Abgesehen von dieser Situation und der Auftaktniederlage ist der Österreicher nach vier Wochen gemeinsamer Arbeit und dem ersten Pflichtspiel «über weite Strecken sehr zufrieden» mit seiner Mannschaft. «In der ersten Halbzeit hatten wir viele gute Momente und die Möglichkeit, das Spiel in unsere Richtung zu bringen. Eigentlich musst du nach so einer Leistung mit einer Führung in die Halbzeit gehen», sagt Scheiblehner, der das Spiel stets sehr aktiv und lautstark an der Seitenlinie begleitet hat. In der zweiten Hälfte habe man die eigene Spielidee dann physisch nicht mehr ganz so durchziehen können. «Da müssen wir noch ein paar Dinge adaptieren.»

Auch GC-Captain Amir Abrashi, der 90 Minuten durchmarschierte, lobt seine Teamkollegen. «Wir haben heute alles rausgehauen – und mit ein bisschen Glück gehst du 3:1 in Führung.» Es habe Spass gemacht auf dem Feld, er spüre eine sehr gute Energie innerhalb des Teams und umso bitterer sei das Resultat mit null Punkten. «Heute haben schlussendlich einzelne, kleine Fehler von uns den Unterschied gemacht. Die Gegentore sind zu einfach», so Abrashi. Jetzt wartet im zweiten Spiel Meister FCB im Joggeli auf GC. «Beide haben verloren, beide wollen gewinnen, wir müssen arbeiten und die Fehler analysieren. Dann klappt es auch mit den Punkten.»

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
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