«Es ist ein unglaublich hartes Resultat»
Jetzt braucht Aarau das Brügglifeld-Wunder

Der FC Aarau erleidet im Barrage-Hinspiel eine herbe 0:4-Niederlage gegen GC. Trainer Iacopetta bleibt trotz des deutlichen Klassenunterschieds kämpferisch und glaubt an sein Team für das Rückspiel.
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Bei den Aarauern war am Dienstag nur Feuer im Fanblock zu sehen.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Darum gehts

  • FC Aarau verliert Barrage-Hinspiel gegen GC mit 0:4
  • Trainer Iacopetta glaubt trotz Niederlage an sein Team
  • GC-Spieler Schürpf und Abrashi warnen vor schwierigem Rückspiel
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Tobias WedermannFussballchef

Ein herber Dämpfer für den FC Aarau: Mit 0:4 geht das Barrage-Hinspiel im Cornaredo gegen GC deutlich verloren. Die Hoppers sind von Beginn an drückend überlegen, Aarau hingegen bleibt blass – chancenlos, harmlos, unterlegen. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, dass der Challenge-League-Zweite GC am Dienstagabend ärgern könnte.

Während sich die Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine schleppen, stellt Trainer Brunello Iacopetta klar: «Es ist ein unglaublich hartes Resultat, aber solche Rückschläge gehören zum Fussball.» Der deutliche Klassenunterschied ist dem 40-Jährigen auch nicht entgangen: «Wir sind mit dem Tempo nicht zurechtgekommen – GC hatte einen anderen Gang, eine andere Aggressivität und einen anderen Willen.»

FCA-Trainer glaubt an sein Team

Doch aufgeben will Iacopetta auf keinen Fall. «Wir müssen das Hinspiel gründlich analysieren, die richtigen Schrauben drehen und am Freitag bereit sein», so der Aargauer Coach kämpferisch. Und wer weiss – vielleicht klappt es ja doch mit einem weiteren Brügglifeld-Wunder. Schon einmal ging im Aarauer Stadion ein 4:0-Vorsprung in der Barrage flöten. Damals war es der FCA selber, der gegen Xamax den gleichen Vorsprung verspielt hat, wie GC ihn nun hat.

Tipps von den damaligen Neuenburgern einholen? «Das ist eine andere Geschichte, eine andere Situation. Ich glaube an meine Mannschaft – wir haben in dieser Saison schon so vieles weggesteckt», sagt Iacopetta.

«Amir und ich werden uns die Kollegen packen»

Die Kampfansage kommt bei GC an – und auch Routinier Pascal Schürpf mahnt: «Das Rückspiel wird ein komplett anderes Spiel. Aarau ist zu Hause stark, die haben so lange auf diesen Moment gewartet.» Und Captain Amir Abrashi ergänzt: «Wir müssen fokussiert bleiben, alles abrufen – es ist noch nichts entschieden.»

Schürpf verspricht: «Ich werde in den nächsten Tagen nochmals jedes Feuer in der Mannschaft entfachen – wir dürfen uns keinen Schritt zurücklehnen. Amir und ich werden uns die Kollegen schon packen.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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