«Es gibt andere Wege und Optionen»
FCL-Wolf fordert Alpstaeg zum Verkauf von Aktien auf

Der Streit beim FC Luzern hat sich am Montag mit zwei Medienmitteilungen zugespitzt. Später äussert sich Stefan Wolf erstmals nach Monaten in einem Kurz-Interview.
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Verwaltungsratspräsident Stefan Wolf spricht über den FCL-Streit.
Foto: keystone-sda.ch
Carlo Emanuele Frezza

Blick: Stefan Wolf, wie Bernhard Alpstaeg hat sich auch der Verwaltungsrat des FC Luzern klar positioniert.
Stefan Wolf: Ja, wir haben das getan, um unsere Standpunkte und Fakten aufzuzeigen. Für uns ist es unverständlich, so kritisiert zu werden.

Die Fronten scheinen verhärteter denn je …
Als wir hier begonnen haben, sind wir davon ausgegangen, dass wir als unabhängiger Verwaltungsrat arbeiten können. Aber jetzt scheint das nicht mehr gegeben zu sein. Es ist viel Geschirr zerschlagen worden.

Was fordern Sie denn jetzt genau von Herrn Alpstaeg?
Wir bekennen uns klar zu einem Aktionariatsmodell, welches keinen Mehrheitsaktionär vorsieht. Es stünden genügend Personen da, die Aktien übernehmen würden.

Wer denn?
Ich kann Ihnen jetzt keine Namen nennen. Es sind aber alles Innerschweizer. Das war unsere Anforderung.

Herr Alpstaeg ist unzufrieden mit der gesamten Führung, wieso?
Das wissen wir nicht – wir vermuten, es hat damit zu tun, dass wir seinem Wunsch nach der Entlassung von Remo Meyer nicht nachgekommen sind. Wir haben in den letzten fast zwei Jahren grosse Fortschritte gemacht. Sportlich läuft es gut, die Nachwuchsabteilung trägt Früchte und auch die Fans kommen in Scharen ins Stadion.

Haben Sie noch Hoffnung, dass Sie am Donnerstag nicht von Ihrer Rolle als Verwaltungsratspräsident abgewählt werden?
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir bereiten nun alles für die Generalversammlung vor und ich hoffe schwer, dass Herr Alpstaeg bis dann doch noch zur Einsicht kommt.

Diese Hoffnung ist schliesslich das einzige, was Ihnen bleibt.
Er ist am längeren Hebel, das ist klar. Wir würden uns wünschen, dass Bernhard Alpstaeg zur Einsicht gelangen würde, dass es andere Wege und Optionen gibt – Wege, die von der ganzen Innerschweiz getragen werden.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
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