Er liefert Mami noch Geld ab
Dominik Schmid (19) ist das neue Basler Super-Talent!

Dominik Schmid (19) hat Maler gelernt, nun ist er Fussballkünstler. Wie tickt der Sohn eines Bankers, der mit 10 vom FCB entdeckt wurde?
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Schmid gilt als Supertalent, Trainer Wicky hält grosse Stücke auf ihn.
Stefan Kreis

Es gibt Eltern, die würden ihr Kind eigenhändig ins Joggeli tragen, wenn der FCB anklopfen würde. Und es gibt Familien wie die Schmids aus Kaiseraugst AG. Die halten den Ball flach.

Als Sohn Dominik im Alter von 10 Jahren in einem Testspiel gegen den FCB zwei Tore erzielt, wollen ihn die Basler gleich verpflichten. Doch die Schmids bestehen darauf, dass ihr Sohn die Saison in Kaiser­augst beendet – und erst dann zum FCB geht.

Im Sommer 2008 ist es so weit, Dominik trägt Rot-Blau, durchläuft alle Juniorenstufen, absolviert nebenbei eine Lehre als Maler. Baustelle. Von morgens um 6 bis abends um 5.

«Anspruchsvoll» sei das gewesen, sagt Schmid, bereut hat er seine Entscheidung nie. «Mein Lehrmeister hat sehr viel Rücksicht auf mich genommen.»

Er hätte auch eine Banklehre machen können, in die Fussstapfen seines Vaters treten, der bei einem privaten Finanzinstitut arbeitet. Doch das sei nichts für ihn gewesen. Anzug und Krawatte während der Arbeit? Nicht mit Schmid.

Dann doch lieber ein Fussballtrikot. Ende Juli debütiert er beim 3:1-Sieg gegen Luzern für die erste Mannschaft und zeigt, dass er im zentralen Mittelfeld eine Alternative sein kann. Coach Raphael Wicky hält viel vom 19-Jährigen, der über ein gutes Auge, eine stupende Technik verfügt und trotz riesigen Vorschusslorbeeren mit beiden Füssen auf dem Boden steht.

Statt seinen Lohn für teure Luxusgüter aus dem Fenster zu schmeissen, gibt Dominik einen Teil der Summe zu Hause ab. Statt in einer teuren Stadtwohnung wohnt Schmid noch immer bei seinen Eltern in Kaiseraugst.

Noch heute kickt er ab und zu mit Kollegen auf dem Dorfplatz. Mit jenen Jungs, die er vor 9 Jahren selbst dann nicht im Stich liess, als der grosse FCB anklopfte.

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
12 Schweizer Super-League-Juwelen unter 20

Dimitri Oberlin, 19, Basel (von Salzburg ausgeliehen)

Dereck Kutesa, 19, Basel

Eray Cümart, 19, Sion (von Basel ausgeliehen)

Jan Bamert, 19, Sion

Ivan Lurati, 19, Sion

Cedric Zesiger, 19, GC

Andi Zeqiri, 18, Lausanne

Jordan Lotomba, 18, YB

Silvan Hefti, 19, St. Gallen

Boris Babic, 19, St. Gallen

Filip Ugrinic, 18, Luzern

Kevin Rüegg, 19, Zürich

Dimitri Oberlin, 19, Basel (von Salzburg ausgeliehen)

Dereck Kutesa, 19, Basel

Eray Cümart, 19, Sion (von Basel ausgeliehen)

Jan Bamert, 19, Sion

Ivan Lurati, 19, Sion

Cedric Zesiger, 19, GC

Andi Zeqiri, 18, Lausanne

Jordan Lotomba, 18, YB

Silvan Hefti, 19, St. Gallen

Boris Babic, 19, St. Gallen

Filip Ugrinic, 18, Luzern

Kevin Rüegg, 19, Zürich

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