Dzemaili fährt Gnonto ans Testspiel
Der Kleinste beim FCZ spielt gross auf

Es war ein kleiner Transfer-Coup, als Zürich Supertalent Willy Gnonto (17) von Inter Mailand holt. Jetzt zeigt der kleine Wirbelwind im ersten Auftritt des Jahres mit zwei Toren sein Riesenpotenzial.
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Willy Gnonto im Test gegen Luzern: Der FCZ-Youngster ist nicht zu bremsen.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach

Beim FCZ-Test gegen Luzern (3:1) in Kriens sind alle Augen auf Rückkehrer Blerim Dzemaili (34) gerichtet. Doch der Ex-Nati-Star ist wie neun Teamkollegen aus der Startelf in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf dem Feld.

Wer spielt sich jetzt beim FCZ ins Scheinwerferlicht? Der Kleinste! Riesentalent Wilfried «Willy» Gnonto (17) misst zwar nur 1,65 Meter. Doch der italienische Rohdiamant braucht nach der Pause nur wenige Minuten, um gross aufzuspielen. Mit zwei Toren in nur 108 Sekunden schiesst Gnonto den FCL regelrecht ab. In der 52. und 53. Minute schnürt der Mini-Offensivspieler seinen Doppelpack.

Sehenswert ist vor allem sein erster Treffer. Gnonto legt ein Riesen-Solo hin. Zuerst tanzt er Varol Tasar aus. Dann den 19 Jahre älteren Christian Schwegler. Und dann auch noch Thoma Monney, einen 18-jährigen Innenverteidiger aus Luzerns U21. Monney ermöglicht dann kurz danach Gnontos zweiten Streich, als er ihm dümmsten Moment auf dem Kunstrasen ausrutscht und den Zürcher Wirbelwind ziehen lassen muss.

Dzemaili als «Götti»

Gnonto zeigt damit einmal mehr sein Riesen-Potenzial, das ihn beim englischen «Guardian» auf die Liste der 60 weltbesten Talente mit Jahrgang 2003 brachte. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Teenager auch in der Super League wie im FCL-Test trifft. Nahe dran ist der Ex-Inter-Junior schon beim Debüt: Doch sein Knaller in Vaduz lenkt Kollege Blaz Kramer noch ab, das Tor wird dem Slowenen zugeschrieben.

Dann fehlen auch in Genf nur ein paar Zentimeter. Gnonto trifft in der Nachspielzeit den Pfosten, es wäre der Siegtreffer. Doch weil dann Servette im Gegenzug das Last-Minute-2:1 schafft, fliessen beim Italo-Youngster nach dem Abpfiff sogar Tränen.

Doch jetzt ist es vielleicht Oldie Dzemaili, der Gnonto bei seiner Entwicklung noch ein Stück besser macht. Die FCZ-Legende hat Gnonto bereits unter seine Fittiche genommen. Weil wegen Corona die Spieler statt im Bus in ihren Autos nach Kriens fahren, sitzt Gnonto bei Dzemaili im Auto – mit seinen Serie-A-Jahren, dem perfekten Italienisch und seiner Erfahrung scheint Dzemaili der perfekte «Götti» für den kleinen Zürcher mit dem grossen Talent.

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18
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5
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34
4
53
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FC Luzern
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